22/03/2026
Vor etwa zwei Jahren kam die Diagnose: Degenerative Myelopathie – eine Erkrankung, die schleichend beginnt und unaufhaltsam voranschreitet.
Anfangs waren es nur kleine Veränderungen: ein unsicherer Gang, leichtes Nachziehen der Hinterpfoten. Doch nach und nach hat die Hinterhand immer mehr Kraft und Kontrolle verloren, bis sie heute nicht mehr aktiv eingesetzt werden kann.
Wenn man ihn jetzt anschaut, wird sehr deutlich, welchen Schaden diese Krankheit bereits angerichtet hat: Die Muskulatur der Hinterhand ist massiv zurückgegangen, nahezu vollständig atrophiert – und das bis hoch in den Bereich der Brustwirbelsäule.
Seine Hinterhand kann Paul nicht mehr selbst tragen, weshalb er inzwischen auf den Rollstuhl angewiesen ist.
Und trotzdem geht es hier nicht nur um das, was verloren gegangen ist. 🍀
Wir können den Verlauf dieser Erkrankung nicht aufhalten. Das ist uns bewusst. Aber wir können Paul begleiten, ihn unterstützen und ihm Lebensqualität ermöglichen – auch wenn wir wissen, dass das nur bis zu einem gewissen Punkt möglich ist.
Da seine Hinterhand nicht mehr arbeitet, übernimmt die Vorderhand die Hauptlast. Genau hier setzen wir therapeutisch an: stabilisieren, kräftigen, Verspannungen lösen und Überlastungen vorbeugen.
Für mehr Komfort. Für mehr Beweglichkeit. Und für möglichst viele gute Momente im Alltag 🐾