Kompetenzzentrum Trans Divers - Frankfurt a.M./Mittelhessen

Kompetenzzentrum Trans Divers - Frankfurt a.M./Mittelhessen Das Kompetenzzentrum Trans* und Diversität ist das erste Zentrum für Trans*- und Interfragen deuts

16/09/2022

Background: Transgender healthcare is a rapidly evolving interdisciplinary field. In the last decade, there has been an unprecedented increase in the number and visibility of transgender and gender...

30/08/2022

Neue Richtlinien für Toiletten- Was lange währt wird gut. Das "Universal Design" aka All gender welcome Toiletten wird kommen.
Die schlechte Nachricht: Es dauert noch, bis die Richtlinie dann auch in Verordnungen umgesetzt ist.

Schon seit 2016 setzt sich unser Arbeitskreis trans* emanzipatorische Hochschulpolitik für all gender welcome Toiletten ein.

http://ag-trans-hopo.org/all-gender-toiletten/index.php

Seit 2019 haben wir die Gelegenheit den VDI bei der Erstellung der neuen VDI Richtlinie zur Ausstattung sanitärer Anlagen unterstützen zu dürfen. Über einen Zeitraum von drei Jahren fanden viele Kommissionsitzungen statt, bei denen Julia Monro und Petra Weitzel auf eine äußerst konstruktive Arbeitsatmosphäre gestoßen sind. Das Richtlinienpaket VDI 6000-1 bis 7 ist nun im Entwurf fertig.

Nicht unwichtig zu erwähnen: Der Kreis der Ingenieur*innen bzw. Kommissionsmitglieder besteht auch aus cis-Frauen, so dass hier auch Perspektiven eingeflossen sind, deren Inanspruchnahme bei Veröffentlichung der endgültigen Fassung mit hoher Wahrscheinlichkeit angezweifelt wird.

Kernmerkmal der neuen Richtlinie ist das „Universal Design“, die Orientierung auf das Angebot, sitzen oder stehen und neutrale Label.

Wir informieren Euch wieder, wenn die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Bis dahin gibt der folgende Beitrag des Kommissionsvorsitzenden Thomas Wollstein schon mal eine Vorschau was kommen wird.

https://www.beuth.de/de/regelwerke/vdi/richtlinienreihe-vdi-6000?etcc_ori=ingenieur-de-online-advert&etcc_med=display&etcc_cmp=vdi&etcc_var=richtlinien-der-woche-sanitaer-vdi6000-08-2022&fbclid=IwAR1qiLAeNfFrurfhrTgRip2QhxX6EksJQokoBQFpBWTXMwhHTm6jYyeccM0

Wie geht es nach der Veröffentlichung weiter ?

Die zuständigen Länder- und Bundesministerien sind gefordert, z.B. die Versammlungs- und Arbeitsstättenverordnung zu überarbeiten. Erst wenn die VDI Richtlnien 6000 in diese
Verordnungen eingearbeitet ist, kann sich konkret bei Neu- und Umbauten etwas ändern.

https://www.beuth.de/de/regelwerke/vdi/richtlinienreihe-vdi-6000?etcc_ori=ingenieur-de-online-advert&etcc_med=display&etcc_cmp=vdi&etcc_var=richtlinien-der-woche-sanitaer-vdi6000-08-2022&fbclid=IwAR1qiLAeNfFrurfhrTgRip2QhxX6EksJQokoBQFpBWTXMwhHTm6jYyeccM

(c) Bild: dgti Ak Trans* HoPo.

Eine neue  Studie zeigt Schaden und  Konsequenzen einer restriktiven alters-basierten Vorgehensweise mit starren Altersg...
09/06/2022

Eine neue Studie zeigt Schaden und Konsequenzen einer restriktiven alters-basierten Vorgehensweise mit starren Altersgrenzen bei einer Hormon(-Ersatz) Therapie für trans* Jugendliche auf. Sie belegt den Bedarf für eine individualisierte Gesundheitsversorgung.

Fazit im Original:
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This research provides unique insights into puberty from families where trans children socially transitioned in pre-adolescence. It emphasizes the value of reassurance of blocker availability for reducing pre-adolescent anxiety, with relevance for parents and carers of pre-adolescent trans children, and for wider professionals concerned for trans children’s well-being. The research highlights the harms in extensive assessment or barriers to eligibility for puberty blockers, demonstrating that services need to place greater emphasis on safeguarding adolescent well-being, centering the rights of trans adolescents to de-pathologized healthcare. The research reinforces the critical importance of puberty blockers in preventing the development of incongruous secondary sexual characteristics, and protecting adolescent mental health and self-confidence. It also demonstrates the harms and consequences of restrictive age-based protocols for HRT, evidencing the needs for individualized healthcare. These findings have relevance for healthcare workers supporting trans children and adolescents; for healthcare policymakers; for families with trans children; and for those supporting trans adolescents’ right to healthcare.
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Weitere Studien zum gleichen Themenkreis (Persistenz, Psychische Gesundheit)

February 25, 2022
Mental Health Outcomes in Transgender and Nonbinary Youths Receiving Gender-Affirming Care
https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2789423

Gender Identity 5 Years After Social Transition | Pediatrics | American Academy of Pediatrics (aap.org) Zur Beständigkeit früher Transitionen
https://publications.aap.org/pediatrics/article/doi/10.1542/peds.2021-056082/186992/Gender-Identity-5-Years-After-Social-Transition

This research explored experiences of transgender children and their families approaching and into adolescence, understanding experiences relating to puberty an...

18/01/2022

Transgender adults who started gender-affirming hormone therapy as teens had better mental health than those who waited until adulthood or wanted the treatment but never received it, a Stanford-led study found.

15/12/2021

Laut einer neuen Untersuchung hilft eine geschlechtsangleichende Therapie jungen trans und nichtbinären Personen in ihrer seelischen Gesundheit. (Life & Style - Gesundheit)

20/11/2021
11/10/2021

Die Studie

Gesundheit und Gesundheitsversorgung von trans Personen während der COVID 19-Pandemie: Eine Online-Querschnittstudie in deutschsprachigen Ländern

die u.a. in Zusammenarbeit mit der dgti e.V. entstanden ist wurde veröffentlicht.

https://www.springermedizin.de/covid-19/gesundheit-und-gesundheitsversorgung-von-trans-personen-waehrend/19737262?fulltextView=true

Sollte es Anmerkungen zum Wording geben:

Die Texte sind wie in solchen Fällen üblich im Konsens entstanden, und entsprechen daher nicht zu 100% dem, was wir als dgti e.V. selbst verwenden.

08/10/2021

Dieser Empfehlung liegt die erste repräsentative, überregionale Studie unter Einbezug der Menschen mit Beeinträchtigungen zugrunde. Sie untersucht häufig genutzte Genderzeichen unter Aspekten der technischen Barrierefreiheit sowie ihrer Gebrauchstauglichkeit aus Nutzer*innen orientierte Sicht. A...

Altersgerechte Aufklärung zu geschlechtlicher Identität in der Grundschule - das wäre nötig und würde vielen jungen Mens...
28/09/2021

Altersgerechte Aufklärung zu geschlechtlicher Identität in der Grundschule - das wäre nötig und würde vielen jungen Menschen helfen aber:
TAZ: " Das trans Identitäten im Schulen weitgehend fehlen ist eine weiche Form des Gatekeeping"

Eine Transition in jungen Jahren ist schwierig. Denn Medizin, Bürokratie und Gesellschaft erschweren den Prozess – vorgeblich zum Schutz der Kinder.

18/09/2021

The appeal decision reverses a High Court ruling that under-16s would struggle to give informed consent.

08/09/2021

Positionspapier des Dialogforums Geschlechtliche Vielfalt veröffentlicht:
Gesetzlicher Beratungsanspruch für trans*-, intergeschlechtliche und/oder nicht-binäre Menschen und ihre Angehörigen

Die dgti e.V. berät seit Jahrzehnten trans* und intergeschlechtliche Menschen in psychosozialer und sozialrechtlicher Hinsicht und das in einem bundesweiten Netzwerk bestehend aus Beratenden, die eine der bestehenden Ausbildungsreihen für Trans*Beratende der Akademie Waldschlösschen oder der dgti e.V. durchlaufen haben. Die Tätigkeit erfolgt in der Regel ehrenamtlich, in einigen Bundesländern gibt es auch geförderte Beratungsstellen. Die dafür zur Verfügung stehenden Mittel sind jedoch sehr begrenzt und reichen meist nur für 1-2 Stellen pro Bundesland. Alleine die dgti e.V. erbringt pro Jahr ehrenamtlich mehrere tausend Beratungsstunden pro Jahr.
Dabei ist nicht nur das Gespräch mit den Beratungssuchenden selbst zu zählen sondern auch der oft langwierige Austausch mit Krankenkassen, Schullleitungen und anderen Beteiligten.
Um die Qualitätssicherung zu verstetigen, die Zahl der angebotenen Bildungsgänge zu steigern und das Angebot in ländliche Räume auszudehnen bedarf es einer deutlichen Steigerung informeller Unterstützung und finanzieller Ausstattung durch Bund und Länder. Für die dgti e.V. vorrangig ist, dass die Beratungsangebote durch die trans* und inter* Community selbst erbracht werden. Eine staatliche Anerkennung unserer Arbeit über einen gesetzlichen Anspruch bedeutet u.a. mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz.

Auszug aus dem Positionspapier: Das Dialogforum Geschlechtliche Vielfalt empfiehlt einen eigenständigen gesetzlichen Anspruch auf Beratung, Information und Aufklärung zu den besonderen, bislang nicht etablierten Themen Trans*- und Intergeschlechtlichkeit sowie für das gesamte Feld der geschlechtlichen Vielfalt. Damit könnte ein bundesweit einheitlicher Versorgungsstandard für alle Altersgruppen ermöglicht, Rechtsklarheit und Rechtssicherheit gewährleistet, aber auch die Planungssicherheit im Hinblick auf die nötigen Beratungsangebote gestärkt werden.
Trans*-, intergeschlechtliche und/oder nicht-binäre Menschen finden im Versorgungssystem der psychosozialen Beratung wenig spezifische bzw. qualifizierte Unterstützung. Sie und ihre Familien haben in allen Lebensaltersstufen und vielen Lebensbereichen sehr spezifische Beratungsbedarfe, beispielsweise zu Gesundheit, Personenstand, Akzeptanz, oder Umgang mit Diskriminierung in der Schule/am Arbeitsplatz.

Ein Anspruch auf sensible und fachlich kompetente Beratung für diese Zielgruppe lässt sich mittelbar aus dem Grundgesetz, dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz sowie dem Sozialgesetzbuch Erstes Buch herleiten. Konkret sind bundesrechtlich nur Teilaspekte des Beratungsbedarfs im Gesetz zum Schutz vor Konversionsbehandlungen, im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (SGB VIII) und im Gesetz zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung geregelt; diese sind allerdings noch nicht mit den notwendigen Beratungsangebotsstrukturen hinterlegt. Ein vom Lebensalter und spezifischen Anliegen unabhängiger Beratungsanspruch existiert hingegen nicht.
Das Dialogforum Geschlechtliche Vielfalt empfiehlt deshalb für trans*-, intergeschlecht-
liche und/oder nicht-binäre Menschen und ihre Angehörigen
• die bundesgesetzliche Festschreibung des Anspruchs auf Beratung,
• den Auf- und Ausbau einer effizienten, tragfähig finanzierten bundesweiten Beratungs- und Unterstützungslandschaft, welche
• niedrigschwellig, barrierefrei, regional erreichbar oder aufsuchend sowie kostenlos eine diskriminierungsfreie Unterstützung anbietet und
• unter Einhaltung qualitativer Mindeststandards, die Fortbildung von Beratenden und Peer-Beratenden aus den Regel- und Community-Strukturen sicherstellt sowie
• die gezielte Vernetzung der unterschiedlichen Angebote der verschiedenen Träger voranbringt.

>> zum Positionspapier:https://www.regenbogenportal.de/fileadmin/user_upload/Dialogforum/210831_DF_Positionspapier_finale_Fassung_BF_v02.pdf

Adresse

Gießen
35390

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