Hospizarbeit

Hospizarbeit Herzlich Willkommen bei der
AMBULANTEN HOSPIZARBEIT GIFHORN e.V.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, schwerstkranke Menschen mit begrenzter Lebenszeit in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und ihren Familien und Zugehörigen Entlastung anzubieten. Unser Ziel ist, Menschen die Möglichkeit zu geben, zuhause in Selbstbestimmung und Würde zu sterben.

20/04/2026

Die Messe Leben und Tod in BremenJedes Jahr ein Erlebnis mit vielen neuen Eindrücken. Es war eine Messe, die Mut macht -...
15/04/2026

Die Messe Leben und Tod in Bremen
Jedes Jahr ein Erlebnis mit vielen neuen Eindrücken.
Es war eine Messe, die Mut macht - den Mut sich mit schweren Themen auseinanderzusetzten.

13/04/2026


Ernährung am Lebensende - was ist sinnvoll?„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ oder „Liebe geht durch den M...
01/04/2026

Ernährung am Lebensende - was ist sinnvoll?
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ oder „Liebe geht durch den Magen“ – diese und ähnliche Sprüche sind uns allen vertraut. Doch was bedeuten sie, wenn ein Mensch sich am Lebensende befindet? Was ist dann noch sinnvoll und möglich?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Fortbildung für unsere ehrenamtlich Mitarbeitenden am 26. März 2026 im Seminarraum des Hospizhauses Gifhorn. Als Referentin war Frau Dr. Buchholz, Onkologin, Palliativmedizinerin und Hausärztin aus Wolfenbüttel, zum Thema „Essen und Trinken am Lebensende“ eingeladen. In ihrem Vortrag machte sie deutlich, wie sehr die individuelle Situation eines Menschen bestimmt, welche Maßnahmen noch angebracht sind.
Zu Beginn stellte sie die zentrale Frage: In welcher palliativen Lebensphase befindet sich der Patient? Denn diese Einordnung entscheidet darüber, welche Therapien überhaupt noch sinnvoll sind. Als Lebensende werden die letzten Monate und Wochen bezeichnet, während die Sterbephase die letzten Tage und Stunden umfasst – eine Zeit, in der jederzeit mit dem Versterben gerechnet werden muss.
In diesen Lebensphasen verändern sich die Bedürfnisse des Körpers deutlich. Viele Erkrankungen, nicht nur Krebs, sondern auch Herz-, Lungen- oder Muskelerkrankungen, führen dazu, dass Hunger und Durst nachlassen. Der Appetit sinkt, kleine Mengen reichen aus, und vertraute Speisen schmecken plötzlich nicht mehr.
Dabei spielen zwei Begriffe eine wichtige Rolle: Anorexie beschreibt einen verminderten oder fehlenden Appetit, häufig verursacht durch die Erkrankung selbst oder durch Medikamente. Kachexie hingegen ist ein hoch komplexes und noch wenig verstandenes Syndrom, das zu einem unkontrollierbaren Gewichtsverlust führt, bei dem nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse abgebaut wird – und das selbst dann, wenn ausreichend Nahrung aufgenommen wird. Anorexie kann Teil einer Kachexie sein, ist aber nicht mit ihr gleichzusetzen.
Therapeutische Ansätze zur Appetitsteigerung müssen sorgfältig abgewogen werden. Medikamente wie Cortison können kurzfristig den Appetit verbessern und Übelkeit lindern, bringen jedoch Nebenwirkungen wie Muskelabbau oder ein erhöhtes Infektionsrisiko mit sich. Ähnliches gilt für hormonelle Präparate.
Ebenso verhält es sich mit künstlicher Ernährung, Sie kann zwar die Kalorienzufuhr sichern, bedeutet aber oft zusätzlichen Aufwand, Einschränkungen und mögliche Beschwerden.

Warum legen Angehörige so viel Wert auf Essen und Trinken?
Für viele Angehörige ist es schwer auszuhalten, wenn ein geliebter Mensch kaum noch isst oder trinkt. Das liegt auch daran, dass Essen und Trinken weit mehr sind als körperliche Versorgung: Sie haben eine emotionale, soziale und auch spirituelle Dimension. Sie stehen für Fürsorge, Gemeinschaft und oft auch für Trost.
Doch gerade am Lebensende verändern sich diese Bedeutungen. Der Mensch lebt nicht nur von Nahrung allein – auch Zuwendung, Musik, Gespräche, Geborgenheit oder kleine schöne Momente können die Lebensqualität entscheidend verbessern. Deshalb ist es wichtig, gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Angehörigen zu besprechen, was in dieser verbleibenden Zeit wirklich hilfreich und wohltuend ist.
Gründe für Appetitlosigkeit gibt es viele: Schmerzen, Atemnot, Entzündungen im Mund oder ein veränderter Geschmackssinn. Ein Hauptgrund ist die Mundtrockenheit, die sich durch reine Flüssigkeitsgabe nicht verbessern lässt. Auslöser sind Nebenwirkungen von Medikamenten, verminderte Speichelproduktion oder tumorbedingte Ursachen. Hier kann eine gezielte Mundpflege, etwa mit pflegenden Ölen oder speziellen Rezepturen, Linderung verschaffen.
Auch kleine, ansprechend angerichtete oder pürierte Speisen können dazu beitragen, das Essen angenehmer zu gestalten.

Ein Fazit:
Für jeden Menschen sollte in seiner letzten Lebenszeit ein realistisches Ziel der Ernährung formuliert werden, welches sich an seinen Wünschen und seinem Befinden orientiert. Es ist wichtig, die Angehörigen mit einzubeziehen, um ihnen zu helfen, den komplexen Vorgang am Lebensende und in der Sterbephase zu verstehen.
Dabei gilt: Das maximal mögliche ist nicht immer das Optimum für den Patienten.
„Menschen sterben nicht, weil sie nicht essen. Menschen essen nicht, weil sie sterben.“ – Cicely Saunders

Offene Türen, offene HerzenWenn es draußen kalt und dunkel wird, sind es oft kleine Gesten, die Wärme schenken. Im Adven...
01/04/2026

Offene Türen, offene Herzen
Wenn es draußen kalt und dunkel wird, sind es oft kleine Gesten, die Wärme schenken. Im Advent 2025 hat die Dorfgemeinschaft von Grußendorf genau das getan – und damit viele Herzen berührt. An etlichen Abenden öffneten Vereine und Dorfbewohner ihre Türen und luden zu einem gemütlichen Beisammensein ein, das weit mehr als ein Treffen mit Punsch und Keksen war.
Kerzenschein, Lachen, gute Gespräche und das Gefühl, willkommen zu sein: jede geöffnete Tür erzählte ihre eigene Geschichte, doch überall war dieselbe Verbundenheit spürbar. Alte Bekannte kamen zusammen, neue Begegnungen entstanden und für einen Moment rückte der oft hektische Alltag in den Hintergrund. Es waren Abende, die zeigten, wir wertvoll die Gemeinschaft ist.
Aus dieser besonderen Atmosphäre heraus entstand auch der Wunsch, etwas weiterzugehen.
Die bei den Treffen gesammelten Spenden ergaben die stolze Summe von 1.000 €, die nun an unseren Verein übergeben wurde. Mit dieser Summe wird eine Arbeit unterstützt, die von Mitgefühl, Zeit und Menschlichkeit lebt – die Begleitung schwerstkranker Menschen und ihren Angehörigen in einer der sensibelsten Lebensphasen.
„Was bleibt, ist das Gefühl, gemeinsam etwas Gutes getan zu haben“, sagten Beteiligte rückblickend.
Die offenen Adventstüren haben gezeigt: Wenn Menschen ihre Türen öffnen, öffnen sie auch ihre Herzen – und können gemeinsam Gutes bewirken.
Ein Advent, der in Erinnerung bleibt. Und ein Dorf, das Zusammensteht.
Text: Marianne Dettmer

09/03/2026
04/03/2026
Kommunikation mit KindernAm Sonnabend, den 21. Februar 2026, fand eine Fortbildung für die Kinderbegleiter unseres Verei...
23/02/2026

Kommunikation mit Kindern
Am Sonnabend, den 21. Februar 2026, fand eine Fortbildung für die Kinderbegleiter unseres Vereins statt. Gemeinsam mit der Koordinatorin sowie zwei Vorstandsmitgliedern kamen wir zusammen, um uns intensiv auszutauschen und weiterzubilden.
Im Mittelpunkt stand das Erarbeiten von Möglichkeiten, mithilfe von Kommunikationstechniken den Zugang zu mehrfach beeinträchtigten Kindern zu finden und zu verbessern.
Es war eine sehr aufschlussreiche und bereichernde Zusammenarbeit mit der Dozentin Maria Schmidt (Ergotherapeutin). Zusammen mit den Kinderbegleitern wurden zahlreiche Techniken und Tipps erarbeitet, die direkt in die Praxis umgesetzt werden können.
Wie so oft verging die Zeit viel zu schnell – besonders dann, wenn eine Fortbildung Freude macht und das Thema großes Interesse weckt.
Wir alle haben viele wertvolle Impulse und konstruktive Ideen mitgenommen, um unsere „Arbeit“ gemeinsam weiter zu intensivieren, und freuen uns darauf, diese in Zukunft umzusetzen.
Was in unserer Arbeit leider oft zu wenig gesehen wird:
Der Einsatz unserer Kinderbegleiter ist unsagbar kostbar. Die Begleitung vor Ort und das, was dort geleistet wird, bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau und verdient große Anerkennung.
Foto: Christina Misczyk
Text: Josie Streit

Winterwanderung in WilscheAm Samstag, 14. Februar 2026, hatte der Vorstand ehrenamtlich Mitarbeitende und das Büroteam z...
16/02/2026

Winterwanderung in Wilsche
Am Samstag, 14. Februar 2026, hatte der Vorstand ehrenamtlich Mitarbeitende und das Büroteam zu einer Winterwanderung nach Wilsche eingeladen. Treffpunkt war am späten Vormittag das Anwesen von Ingrid Pahlmann, die als Einheimische zusammen mit Johannes Reisch die Route durch das umliegende Waldgebiet vorgab. Das Winterwetter zeigte sich von seiner besten Seite, so dass die 1,5 Stunden Fußmarsch bei angeregten Gesprächen wie im Fluge vergingen. Zurück am Ausgangspunkt warteten schon einige Nicht-Wanderer, ein warmer Topf mit Chili sin Carne und ein heißer Punsch. Insgesamt mehr als 20 Teilnehmer (plus einige Vierbeiner) versammelten sich dann an der langen Tafel zur Stärkung und zum weiteren Austausch.
Foto und Text: Andreas Rother

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