18/01/2026
Ein persönlicher Gedanke zum Thema Handy & Lernen
Handys gehören heute ganz selbstverständlich zu unserem Alltag.
Sie verbinden uns, helfen uns, organisieren unseren Tag –
und sind aus unserem Leben eigentlich kaum mehr wegzudenken. Auch für unsere Kinder und Jugendlichen sind sie ein wichtiger Teil ihrer Welt.
Gerade deshalb hat mich ein kleiner wissenschaftlicher Test sehr berührt und zum Nachdenken gebracht.
Dabei absolvierten Menschen die gleiche Prüfung,
– einmal mit dem Handy auf dem Tisch,
– einmal mit dem Handy in der Schublade,
– und einmal mit dem Handy außerhalb des Zimmers.
Obwohl niemand sein Handy benutzt hat, zeigte sich:
Je näher das Handy war, desto schwerer fiel die Konzentration.
Am besten gelang das Denken und Erinnern, wenn das Handy gar nicht im Raum war.
Was mich daran besonders bewegt hat:
Das hat nichts mit mangelnder Disziplin zu tun.
Unser Gehirn bleibt allein durch die Nähe des Handys ein kleines bisschen „wachsam“ – als müsste es jederzeit bereit sein. Das kostet Energie. Und gerade Kinder und Jugendliche spüren das oft, ohne es benennen zu können.
Vielleicht ist das ein sanfter Impuls für uns alle:
Nicht gegen das Handy zu kämpfen, sondern bewusst kleine handyfreie Inseln zu schaffen – zum Lernen, Lesen oder einfach zum Durchatmen.
Nicht als Strafe, sondern als Einladung und Entlastung.
Mich würde sehr interessieren:
💬 Wie erlebt ihr das bei euch zu Hause?
💬 Bemerkt ihr einen Unterschied beim Lernen, wo das Handy beim Lernen eurer Kinder liegt?
Danke fürs Lesen und für einen offenen, wertschätzenden Austausch 🌷
Herzliche Grüße
eure Sandra
Gluexxkind-Coach
Kinder- und Jugendcoach
systemischer Coach für Kinder- und Jugendliche
Reflexintegrationstrainerin
Craniosacrale Körperbalance
Waldbaden