14/01/2020
Heute mal ein Thema was oft unterschätzt wird. Die Psyche bei den Tieren.
Tiere sind Lebewesen, auch wenn sie leider in unserem Rechtsstaat als "Sachen" gewertet werden, haben sie auch ein Herz.
Viele Leute gehen mit ihren Tieren, leider vor allem im Pferdebereich, wie mit einem Sportgerät um.
Oft kommen die Reiter, schnallen Ausbinder und Hilfszügel ein, damit sie "ordentlich" durchs Genick gehen. Anders geht es ja angeblich nicht.
Die wenigsten nehmen sich mehr Zeit, z. B. um sein Pferd ordentlich zu Gynmnastizieren und auch mal vom Boden aus zu arbeiten. Vertrauen aufbauen und auch zuhören, anstatt immer nur draufzuhauen, weil es sich ja schon wieder erschreckt hat.
Wenn man den Pferden mal beim Reiten ins Auge schaut, sieht man ganz oft wie es wirklich in ihm aussieht. Es wird ignoriert wie es dem Pferd geht und ob manchmal auch Angst und Unsicherheit dahintersteckt.
Auch werden die Pferde immer früher angeritten, wenn man seinem Pferd Zeit gibt sich erst ordentlich zu entwickeln (das Kreuzbein ist z. B. erst mit 5!!! Jahren ausgewachsen), wird man oft belächelt oder blöd angeredet, warum man sich soviel Zeit lässt.
Glücklicherweise gibt es auch bei vielen ein umdenken und ich hoffe das sich das auch im Turniersport endlich mal durchsetzt. Mehr Tierwohl als "schönes" Laufen und sich dabei auf die Brust beißen.
Ich hoffe das Umdenken findet bald mehr statt.
Schönen Abend :-)