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Gestalttherapie mit dem Ziel

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"Wenn Du Deinen Tanz nicht tanzt, wer soll ihn für Dich tanzen?"

Wem oder was glaubst Du?Die ZEIT 14 August 2025/ N*35Ein guter Artikel darüber wie wir mit unseren unterschiedlichen Übe...
17/08/2025

Wem oder was glaubst Du?

Die ZEIT 14 August 2025/ N*35

Ein guter Artikel darüber wie wir mit unseren unterschiedlichen Überzeugungen und Verzerrungen umgehen lernen.

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
„Sapere aude!“ (Wage es weise zu sein!) (Kant)

Als soziales Wesen (negativ:Herdentier) laufen wir Gefahr die Wahrheit dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu opfern.

Nietzsche sah die Wahrheit als eine vielschichtige dynamische Grösse an, die individuellen Perspektiven unterliege. Es sei notwendig die Wahrheit zu suchen und zu hinterfragen, und es sei gefährlich sich von starren Überzeugungen leiten zu lassen.

Praxiseinsichten:Was kennzeichnet GUTE ELTERNSCHAFT?Es braucht 2 reife Persönlichkeiten, die das KINDESWOHL in den Fokus...
15/08/2025

Praxiseinsichten:

Was kennzeichnet GUTE ELTERNSCHAFT?
Es braucht 2 reife Persönlichkeiten, die das KINDESWOHL in den Fokus ihres Handelns stellen!

„Mit einem Narzissten gibt es keine Co-Elternschaft – nur Schadensbegrenzung

Sie sind keine Co-Eltern mit einem Narzissten.
Sie wirken seinem Chaos entgegen und schützen Ihr Kind gleichzeitig vor emotionalem Schaden, Manipulation und Verwirrung.

Co-Elternschaft setzt Teamarbeit, gegenseitigen Respekt und ein gemeinsames Engagement für das Wohl des Kindes voraus – doch mit einem Narzissten existiert dieses Ideal nicht.
Stattdessen bewegen Sie sich auf einem Schlachtfeld, auf dem jedes Gespräch als Waffe eingesetzt, jede Vereinbarung verdreht und jede Grenze ausgetestet wird.

Er könnte Ihr Kind als Boten, Schachfigur oder sogar als Werkzeug für Rache benutzen.
Er schreibt die Geschichte um, um sich selbst zum Helden und Sie zum Bösewicht zu machen – während er gleichzeitig vorgibt, sich um das „Beste“ des Kindes zu kümmern. Ihre Rolle ist mehr als nur die eines Elternteils: Sie sind Schutzschild, Wegweiser und der sichere Ort, an den Ihr Kind fliehen kann, wenn die Welt zu verwirrend erscheint.

Es geht nicht darum, die Erziehungspflichten zu teilen – sondern um Schadensbegrenzung.
Es geht darum, Ihrem Kind die Wahrheit beizubringen, wenn ihm Lügen ins Ohr geflüstert werden, ihm Stabilität zu geben, wenn der andere Elternteil in Instabilität lebt, und ihm in einer Situation voller bedingter Zuneigung und Manipulation gesunde Liebe vorzuleben.

Sie erziehen Ihr Kind nicht nur – Sie erziehen es zu einem Menschen, der stark genug ist, die Spielchen des Narzissten zu durchschauen,
und widerstandsfähig genug, um zu wissen, dass es zutiefst geliebt wird – egal wie viel Chaos um es herum herrscht.

Sie erziehen Ihr Kind nicht gemeinsam mit einem Narzissten, sondern schützen täglich seine Unschuld vor Giftigkeit, während Sie gleichzeitig versuchen, ihm den Frieden zu geben, den der andere Elternteil nie verstehen wird.“ (Jessica Hocks)

Und nicht immer wird Ihnen das auch gelingen.
Mehr Ihr Bestes, können sie nicht tun.
Versuchen Sie das erst gar nicht, sonst zerstört der Narzisst auch Ihr Leben, und das sollten Sie in keinem Fall zulassen. Ihr Kind wird vielleicht irgendwann die richtigen Fragen stellen, und wenn nicht können Sie es auch nicht ändern.
Hier greift die Kunst des Loslassens und die Sorge um Ihr eigenes Leben!

Etwas mit ZUVERSICHT VERTRAUEN DURCHHALTEVERMÖGEN🔕Ich werde diese scheiß Glocke nicht läuten.Sonntagmorgen. Kalifornien....
13/08/2025

Etwas mit ZUVERSICHT VERTRAUEN DURCHHALTEVERMÖGEN

🔕Ich werde
diese scheiß Glocke nicht läuten.

Sonntagmorgen. Kalifornien.
Das Licht fällt durch die Jalousien, als wollte es mich an einen schönen Tag erinnern.
Aber in mir ist nichts hell.

Ich sitze auf meinem Bett.
Die Hände graben sich in die zerknitterte Decke, als müsste ich mich festhalten, um nicht zu fallen.

Mein Rücken krümmt sich nach vorn, als könnte ich das Gewicht, das auf meiner Brust liegt, so abwerfen.

Doch es drückt weiter.
Härter.
Der Brustkorb schnürt sich zu, jeder Atemzug wird zum Kampf.
Die Luft bleibt flach.
Zu flach.
Und dann kommen die Tränen. Leise, warm, salzig und sie hören nicht auf.

Ich bin jemand, der immer weitergeht.

Der in seinem Leben unzählige Stöckchen übersprungen hat.
Der für andere gesprungen ist, wenn sie es selbst nicht konnten.

Der zurückgetreten ist, um anderen Platz zu machen auch wenn er selbst hätte stehenbleiben müssen.

Ich habe mich aufgerieben.

Weil Menschen Knöpfe gedrückt haben, die tief in mir verborgen lagen.
Knöpfe, die der Verlust meines Vaters und die Erziehung meiner Mutter in mir eingebrannt haben.
Traumata, die nie verschwunden sind.

Wenn ich heute etwas bereue und ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sage dann, dass ich zehn Jahre meines Lebens in falsche Situationen gesteckt habe.

Zehn Jahre investiert.
Verbraucht.
Verschwendet.

Es gab so viele Momente, in denen ich die Glocke hätte läuten können.

Damals, als mein Vater sich das Leben nahm.
Als ich zehn Jahre lang Tag für Tag in psychischen und physischen Schmerzen gelebt habe.
Jahre später, in meinen 20ern und 30ern, als ich in Jobs steckte, die mich erstickten.
In Freundschaften, die mich ausbluteten. Toxische Beziehungen von hilflosen Frauen die ich reparieren sollte, repariert habe.

In Situationen, in denen ich nur noch weg wollte.

Ich weiß nicht, was passiert wäre, hätte ich losgelassen.
Vielleicht hätte ich mich hingesetzt und nichts mehr getan.
Vielleicht wäre ich Maler geworden.
Vielleicht gar nichts mehr.

Aber ich weiß, wie sich Schmerz anfühlt.
Ich weiß, wie es ist, mit 57 morgens dazusitzen,
den Kopf in den Händen,
die Tränen in den Augen,
die Glocke vor mir.

Und trotzdem nicht zuzugreifen.

Ich wische mir die Tränen ab.
Blicke in die Sonne.
Atme tief.
Und stehe auf.

Ich halte die Kälte aus.
Ich halte die Ignoranz aus.
Ich halte Beleidigungen, Verluste, Lügen und Verrat aus.
Ich habe mich bulletproof gemacht.
Und trotzdem manchmal dringen Querschläger durch.

Aber ich werde diese verdammte Glocke nicht läuten.
Nicht heute.
Nicht morgen.
Nie.

Denn ich habe gelernt:
Hinter der Kälte liegt das Feuer.
Hinter dem Feuer beginnt mein Leben.
Mein eigenes.
Mein selbst gebautes.
Mein gutes Leben.

William H. McRaven, Navy SEAL, sagte einmal:
„Wenn du die Glocke läutest, ist alles vorbei. Kein kaltes Wasser mehr. Kein Drill. Kein Schmerz. Aber auch keine Chance, jemals herauszufinden, wer du bist.“

Ich will es wissen.
Darum bleibt die Glocke still.

🔕Du wirst die scheiß Glocke auch nicht läuten.

Praxiseinsichten Paartherapie:Liebe:Respekt: Liebevoller Umgang ist von gegenseitigem Respekt geprägt. Eigenständigkeit:...
09/08/2025

Praxiseinsichten Paartherapie:

Liebe:

Respekt:
Liebevoller Umgang ist von gegenseitigem Respekt geprägt.
Eigenständigkeit:
Liebende Menschen sind eigenständige Individuen, die ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse haben.
Freiheit:
Liebe gibt Raum für Wachstum und Entwicklung, sowohl individuell als auch als Paar.
Vertrauen:
Liebe basiert auf Vertrauen und der Fähigkeit, dem PartnerFreiheit zu geben.
Gemeinsame Freude:
Liebe ist von positiven Gefühlen und gemeinsamer Freude geprägt.

Abhängigkeit:

Bedürftigkeit:
Abhängige Menschen haben ein starkes Bedürfnis nach Bestätigung und Aufmerksamkeit vom Partner.
Kontrollverlust:
Emotionale Abhängigkeit kann zu Kontrollverlust und einem Gefühl der Hilflosigkeit führen.
Eifersucht und Verlustangst:
Abhängige Menschen leiden oft unter starken Ängsten vor Verlust und Eifersucht.
Selbstaufgabe:
In einer abhängigen Beziehung kann es zu einer Selbstaufgabe kommen, bei der die eigenen Bedürfnisse und Interessen vernachlässigt werden.
Manipulation:
Abhängige Beziehungen können von Manipulation und emotionalem Missbrauch geprägt sein.
Merkmale emotionaler Abhängigkeit:
Klammern: Ständiges Bedürfnis nach Nähe und Bestätigung des Partners.
Angst vor dem Alleinsein: Große Angst vor dem Verlassenwerden und dem Alleinsein.
Eifersucht und Kontrollverhalten: Starke Eifersucht und Versuche, den Partner zu kontrollieren.
Verlust der eigenen Identität: Vernachlässigung der eigenen Interessen und Hobbys zugunsten des Partners.
Selbstaufgabe: Ständiges Bemühen, es dem Partner recht zu machen, bis hin zur Selbstaufgabe.

Es ist wichtig, die eigenen Beziehungsmuster zu erkennen und zu verstehen, ob es sich um eine gesunde Liebe oder eine emotionale Abhängigkeit handelt. Bei Unsicherheiten oder Problemen kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Nicht-Freiheit von Frauen – also ihre gesellschaftliche, politische oder wirtschaftliche Unterdrückung – betrifft ni...
07/08/2025

Die Nicht-Freiheit von Frauen – also ihre gesellschaftliche, politische oder wirtschaftliche Unterdrückung – betrifft nicht nur Frauen selbst, sondern hat auch für Männer tiefgreifende negative Auswirkungen. Hier sind zentrale Gründe, warum das auch für Männer schwierig oder sogar schädlich ist:



1. Einschränkung von Beziehungen

Wenn Frauen in ihrer Freiheit eingeschränkt sind, leidet auch die Qualität der Beziehungen (Partnerschaften, Freundschaften, Familie):
• Männer wachsen in patriarchalen Strukturen oft mit einem verzerrten Bild von Nähe, Emotionen und Gleichberechtigung auf.
• Beziehungen werden weniger partnerschaftlich, mehr hierarchisch – was zu mehr Konflikten, Unzufriedenheit und emotionaler Isolation führt.



2. Einengende Rollenbilder für Männer

Die Unterdrückung von Frauen geht Hand in Hand mit starren Geschlechterrollen:
• Männer müssen „stark“, „dominant“ und „unemotional“ sein – weil Frauen als „schwach“ oder „unterlegen“ gesehen werden.
• Wer sich nicht in diese Rolle fügen will, wird oft abgewertet – von anderen oder sich selbst.



3. Weniger gesellschaftliche Entwicklung

Gesellschaften, in denen Frauen nicht frei sind, sind oft:
• wirtschaftlich schwächer,
• weniger innovativ,
• politisch instabiler.
Auch Männer profitieren von einer gesunden, gerechteren Gesellschaft – und leiden unter Stillstand, Ungleichheit und Spannungen.



4. Mehr emotionale Isolation

In patriarchalen Strukturen haben Männer oft weniger Zugang zu emotionaler Unterstützung:
• Frauen übernehmen traditionell „Sorgearbeit“ – wenn diese Arbeit entwertet oder unterdrückt wird, fehlen Räume für emotionale Nähe.
• Männer dürfen seltener Schwäche zeigen oder Hilfe suchen – was psychische Belastungen verstärkt.



5. Erhöhte Gewaltbereitschaft und psychischer Druck

Systeme, die auf Ungleichheit basieren, fördern auch:
• Gewalt (häufig gegen Frauen, aber auch gegen andere Männer),
• Leistungsdruck,
• Konkurrenzdenken,
• toxische Männlichkeitsideale.
Viele Männer leiden psychisch und sozial unter diesen Umständen.



6. Weniger Vaterrolle & Familienbindung

Wenn Frauen hauptsächlich für Kindererziehung verantwortlich sind:
• werden Männer oft von der aktiven Vaterrolle ausgeschlossen,
• verpassen viele positive Aspekte der Beziehung zu ihren Kindern,
• werden im familiären Leben an den Rand gedrängt.



Fazit:

Die Nicht-Freiheit von Frauen schränkt die gesamte Gesellschaft ein – inklusive der Männer. Sie verhindert echte Partnerschaft, reproduziert schädliche Rollenbilder und blockiert emotionale Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Fortschritt.

Feminismus befreit nicht nur Frauen – sondern auch Männer.

Praxiseinsichten:Wer Probleme hat Zeit mit sich alleine zu verbringen, dem sei angeraten sich therapeutische Unterstützu...
03/08/2025

Praxiseinsichten:

Wer Probleme hat Zeit mit sich alleine zu verbringen, dem sei angeraten sich therapeutische Unterstützung zu suchen.
Wer Angst davor hat seine eigene innere Stimme zu hören, kann lernen es mit sich selbst besser auszuhalten!

Sich ständig mit Menschen zu umgeben, kann aus verschiedenen psychologischen, emotionalen und sogar körperlichen Gründen ungesund sein – obwohl soziale Kontakte grundsätzlich wichtig für unser Wohlbefinden sind. Entscheidend ist das Maß und die Qualität der sozialen Interaktion. Hier sind einige Gründe, warum ein ständiges Umgeben mit Menschen ungesund sein kann:



1. Mangel an Alleinzeit (fehlende Selbstregulation)
• Jeder Mensch braucht Zeit für sich, um Gedanken zu ordnen, Emotionen zu verarbeiten und Energie wieder aufzuladen.
• Ohne Rückzugsmöglichkeiten kann das Stresslevel steigen, was langfristig zu Erschöpfung oder innerer Unruhe führt.



2. Reizüberflutung & soziale Erschöpfung
• Besonders introvertierte Menschen leiden unter Dauerstimulation durch soziale Reize: Gespräche, Lärm, Körpersprache, Erwartungen usw.
• Das Nervensystem wird überfordert, was zu geistiger Müdigkeit und Reizbarkeit führt.



3. Abhängigkeit von externer Bestätigung
• Wer ständig unter Leuten ist, läuft Gefahr, sich stark über andere zu definieren (z. B. durch Likes, Meinungen, Zustimmung).
• Dadurch können Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen leiden, weil sie nicht aus innerer Stabilität, sondern aus Reaktionen anderer stammen.



4. Weniger Raum für persönliche Entwicklung
• Kreative Prozesse, Selbstreflexion und tiefes Nachdenken brauchen oft Ruhe und Zeit alleine.
• Dauerhafte Ablenkung durch soziale Interaktion kann diese Prozesse blockieren.



5. Vermeidung innerer Themen
• Manche Menschen suchen ständig Gesellschaft, um sich nicht mit unangenehmen Gedanken oder Gefühlen auseinanderzusetzen.
• Kurzfristig hilft das, aber langfristig verstärkt es innere Unruhe oder psychische Probleme (wie Angst oder depressive Tendenzen).



6. Schlechter Schlaf und Stress durch soziale Verpflichtungen
• Wer ständig verfügbar oder erreichbar sein will, kommt selten zur Ruhe – etwa durch Chatnachrichten, Gruppentreffen oder sozialen Druck.
• Chronischer sozialer Stress kann das Immunsystem schwächen und Schlafstörungen verursachen.



Fazit:

Es geht nicht darum, soziale Kontakte zu vermeiden – im Gegenteil: sie sind essenziell. Aber ständige Präsenz unter Menschen ohne Raum für Rückzug, Reflexion und Selbstfürsorge kann auf Dauer ungesund sein. Wie bei fast allem im Leben ist Balance der Schlüssel.

Netzfund PhotoDas finde ich wunderbar!
25/07/2025

Netzfund Photo

Das finde ich wunderbar!

Autoimmunerkrankungen nehmen ihren Anfang meist in der frühen Kindheit. Dort werden wichtige Weichen gestellt.Eine Heilu...
25/07/2025

Autoimmunerkrankungen nehmen ihren Anfang meist in der frühen Kindheit. Dort werden wichtige Weichen gestellt.
Eine Heilung ist bisher nicht möglich, wohl aber Linderung der Symptome und deutliche Verbesserung der Lebensqualität.
Dies erfordert in der Regel eine konsequente Änderung der Lebensgestaltung.
Sprechen Sie mich gerne an, denn ich spreche aus Erfahrung.

Die Psychoautoimmunneurologie ist ein interdisziplinärer Begriff, der sich aus Psychologie, Autoimmunologie und Neurologie zusammensetzt. Auch wenn der Begriff als solcher nicht standardisiert oder weit verbreitet ist, beschreibt er treffend ein wachsendes Forschungsfeld, das sich mit den Wechselwirkungen zwischen Psyche, Nervensystem und dem Immunsystem befasst. Oft werden diese Themen unter verwandten Begriffen wie Psychoneuroimmunologie (PNI) oder Neuroimmunologie untersucht.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Bereich:



1. Bidirektionale Kommunikation zwischen Gehirn und Immunsystem
• Das Zentralnervensystem (ZNS) beeinflusst über Neurotransmitter, Hormone (z. B. Cortisol) und das autonome Nervensystem die Aktivität des Immunsystems.
• Umgekehrt können Immunzellen Botenstoffe (z. B. Zytokine) freisetzen, die die Gehirnfunktion und Stimmung beeinflussen.



2. Stress und psychische Belastung fördern Autoimmunprozesse
• Chronischer psychischer Stress kann:
• Entzündungsreaktionen fördern (erhöhte Zytokinproduktion).
• Immuntoleranz schwächen → Fehlreaktionen gegen körpereigene Zellen.
• Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Lupus, Morbus Crohn oder Hashimoto begünstigen oder verschlechtern.



3. Autoimmunerkrankungen wirken auf die Psyche zurück
• Entzündungsprozesse im Körper (v. a. durch Zytokine wie IL-6, TNF-α) beeinflussen das neurochemische Gleichgewicht (z. B. Serotonin/Dopamin).
• Folge: Häufig höhere Raten von Depression, Angststörungen, kognitiven Störungen oder Fatigue-Syndromen bei Betroffenen.



4. Entzündung als neuropsychiatrischer Mitverursacher
• Bei neuropsychiatrischen Symptomen (z. B. bei Depression, Schizophrenie, Autismus) spielen systemische Entzündungen möglicherweise eine mitverursachende Rolle.
• Entzündungshemmende Therapien werden daher auch bei psychischen Erkrankungen zunehmend erforscht.



5. Therapieansätze über die Psyche können Autoimmunprozesse beeinflussen
• Psychotherapie, Achtsamkeit, Meditation, körperliche Aktivität und Stressbewältigung können das Immunsystem regulieren.
• Ziel: Senkung von Entzündungsmarkern und Verbesserung der Krankheitsverläufe bei Autoimmunerkrankungen.

Praxiseinsichten:Elternschaft zwischen Liebe und Bedürftigkeit,zwischen Freiheit und Manipulation Echte Liebe zwischen E...
24/07/2025

Praxiseinsichten:

Elternschaft zwischen Liebe und Bedürftigkeit,
zwischen Freiheit und Manipulation

Echte Liebe zwischen Eltern und erwachsenen Kindern zeichnet sich durch Respekt für die Autonomie des anderen aus. Sie unterstützt das Wachstum und die Unabhängigkeit des Kindes, auch wenn das bedeutet, loszulassen. Gesunde elterliche Liebe freut sich über die Erfolge und die Eigenständigkeit des erwachsenen Kindes.

Klammerndes Verhalten kann dagegen verschiedene andere Wurzeln haben:
• Angst vor dem Verlassenwerden oder vor Einsamkeit
• Schwierigkeiten mit dem eigenen Alterungsprozess
• Unverarbeitete eigene Bedürfnisse oder Traumata
• Probleme mit Grenzen und der Akzeptanz der veränderten Eltern-Kind-Beziehung
* Unzufriedenheit in der eigenen Ehe (Kinder als Partner Ersatz) und Leugnung eigener Defizite in der Lebensgestaltung
• ständige Kontaktaufforderungen als Zeichen eigener innerer Leere

Manchmal vermischen sich liebevolle Absichten mit ungesunden Verhaltensweisen.

Eltern können ihre Kinder aufrichtig lieben, aber gleichzeitig Schwierigkeiten haben, diese Liebe auf eine Weise auszudrücken, die dem erwachsenen Kind gut tut.
Wichtig ist, dass eine gesunde Beziehung zwischen Erwachsenen - auch zwischen Eltern und erwachsenen Kindern - auf Gegenseitigkeit, Respekt und der Anerkennung der Autonomie des anderen basiert.
Ständige Aufmerksamkeitsforderungen können belastend sein und die Beziehung schädigen, selbst wenn sie aus liebevollen Absichten entstehen.​​​​​​​​​​​​​​​​

„Ohne meine Kinder kann ich nicht leben“, sagt die Mutter erwachsener Kinder während ihrem Termin bei mir.
Dieser Satz ist problematisch und verdient eine ehrliche Betrachtung.

Was dahinter stecken könnte:
Der Satz drückt eine extreme emotionale Abhängigkeit aus, die über normale elterliche Liebe hinausgeht. Er signalisiert, dass die eigene Existenz vollständig von anderen Menschen abhängig gemacht wird - das ist weder gesund noch fair gegenüber den Kindern.
Warum das problematisch ist:
• Es lädt den Kindern eine enorme Verantwortung auf, die sie nicht tragen sollten
• Es kann zu Schuldgefühlen führen, wenn die Kinder ihr eigenes Leben leben wollen
• Es verhindert, dass sowohl Eltern als auch Kinder sich gesund entwickeln können
• Es verwechselt Liebe mit Besitz, Kontrolle und Manipulation

Die Realität:
Menschen sind durchaus in der Lage, auch ohne ihre Kinder zu leben - und das ist normal und notwendig. Eltern haben vor den Kindern existiert und sollten auch eine eigene Identität jenseits der Elternrolle haben.
Was dahinter stehen könnte:
• Angst vor Einsamkeit oder Bedeutungslosigkeit
• Eine nicht entwickelte eigene Identität außerhalb der Elternrolle
• Möglicherweise Depressionen oder andere psychische Belastungen
wie zum Beispiel ungenügende Reifung und Entwicklung
• Schwierigkeiten mit Veränderungen und Lebensübergängen

Falls Sie sich in diesem Satz wiedererkennen, könnte professionelle Unterstützung hilfreich sein, um gesündere Beziehungsmuster zu entwickeln.​​​​​​​​​​​​​​​​

Es ist nicht immer leicht, solche Gedanken und Gefühle zu hinterfragen - das erfordert Mut und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.
Genau das verdienen Kinder!

Ebenso verdienen sie, die Eltern als Vorbilder hinsichtlich Autonomie und Lebensgestaltung erleben zu dürfen.
Unter den Fesseln emotionaler Abhängigkeit/Bedürftigkeit der Eltern, leiden erwachsene Kinder und reagieren oft mit Fluchtverhalten.
Sie spüren, dass sie in eigenen Autonomiebestrebungen behindert werden, und dass Liebe Gegenleistung einfordert.
Wahre Liebe hingegen zeigt sich in der Fähigkeit, Freiheit zu schenken und sich an der Autonomie der erwachsenen Kinder zu erfreuen.
In meiner Praxis erlebe ich wiederholt die Folgen emotionaler Erpressung, die von Erwartungshaltungen hinsichtlich Gegeben und Nehmen geprägt sind.
Für authentische Liebe fehlt der Raum der Freiheit, in der aufrichtige Liebe sichtbar wird.
Hier liegt auch einer der Gründe begraben, warum Menschen sich gegen eine eigene Elternschaft entscheiden!

Gesünder wäre:
“Meine Kinder bedeuten mir sehr viel und ich vermisse sie, wenn wir uns nicht sehen. Gleichzeitig respektiere ich ihr Recht auf ein eigenständiges Leben und arbeite daran, auch meine eigenen Interessen und Beziehungen zu pflegen.”

Ein berühmtes Beispiel über die Liebe einer Mutter:
Der kaukasische Kreidekreis

Moderne Technik bereichert unsere Lebenund kann uns in Zustände führen, die wir so nicht wollten.Social Media Freunde ha...
23/07/2025

Moderne Technik bereichert unsere Leben
und kann uns in Zustände führen, die wir so nicht wollten.
Social Media Freunde haben mit Freundschaft kaum etwas zu tun. Die Zahl in der Like Liste sagt bestenfalls etwas über die narzistissche Ausprägung aus.
Nicht mehr.
Likes sind weniger aufrichtig, sondern Handelsware.

WhatsApp Gruppen, Nachrichtendienste, werden von der Perversion der Sprachnachrichten getoppt. Wir sind verführbar.
Der Spiegel des echten Kontaktes verblindet, und so können wir genüsslich in der eigenen Herrlichkeit schmoren und umgehen auch jedwede wohlgemeinte Kritik.
Und last not least:
Eine Therapie ohne echten Kontakt, gleicht einem geschwärzten Spiegel.

Kolumne TV heute

Alle reden von longevity  (Langlebigkeit)ich spreche über die Realität dass unser aller Leben endlich ist.Machen wir uns...
21/07/2025

Alle reden von longevity (Langlebigkeit)
ich spreche über die Realität dass unser aller Leben endlich ist.
Machen wir uns nix vor, und lassen wir uns nix vormachen.
10000 Schritte am Tag sind ein Versuch, aber keine Garantie.

Spätestens mit 60 stellen sich die Meisten Menschen die ein und andere Frage:
Soll’s das gewesen sein?
Was kann jetzt noch kommen?
Wieviele Lebensträume und Wünsche sind offen geblieben?
Was genau ist der Stoff, aus dem meine Enttäuschung (Verbitterung) gewebt ist?
Welche Pläne konnte ich umsetzten (erleben)?
Was wird aus all dem unbelebtem Leben?
Wie werde ich aus dem Leben gehen?
Zufrieden?
Versöhnt?
Enttäuscht?
Verbittert?
Voller Groll und oder Bedauern?
Immer wieder erlebte ich, dass Menschen die mit sich und ihrem Leben im Reinen sind, friedlich und gut aus dem Leben scheiden können. „Ausgelebt, ich kann jetzt ruhig gehen.“ ist einer der letzten Sätze von Sterbenden.

Was aber, wenn ich mit Mitte sechzig und älter feststelle, da ist noch so vieles offen, so vieles nicht umgesetzt oder verwirklicht? Zwietracht, Streit, Ungesagtes, Gesellen sich dazu.
Krankheiten erschweren es Träume noch in die Tat umzusetzen.

Therapie mit älteren Menschen ist sinnvoll und hilfreich, damit sie das letzte Stück in Würde und mit geringstem-möglichen Bedauern gehen können.
Die Aufarbeitung der eigenen Vita (Biographiearbeit) ist ein therapeutisches Mittel zur Klärung und Versöhnung mit dem Leben.

Dem Leben Gestalt geben, heißt auch, ungeschlossene Gestalten endlich zu schließen.

Und wie gehst Du mit Deiner Endlichkeit um?
Welche Sorgen plagen Dich?

Adresse

Schulstraße 5
Gillenfeld
54558

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

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