Pflegedienst Edelweiss

Pflegedienst Edelweiss Wir haben uns auf die Beratung, Pflege & Betreuung älterer Menschen in Ffm Ginnheim spezialisiert. Weniger Zeit im Auto = mehr Zeit in der Betreuung ;-)

Kontakte, Beratung und Austausch zu den Gegebenheiten der spannenden Welt in der Pflege

01/12/2016

Eine kleine Weihnachtsgeschichte
Egal wie groß und alt unsere Söhne sind, sie freuen sich jedes Jahr über einen ganz individuell zusammengestellten Adventskalender...Natürlich, kommt zumindest für mich der 1. Advent unvermittelt plötzlich! Diese Jahr war es soweit, dass ich meinem Sohn eröffnen musste es leider nicht zu schaffen, das war am Dienstag dieser Woche...Meine beiden Schwestern waren schon super vorbereitet, die eine hatte ihn sogar schon ihrem Sohn übergeben. Mein Sohn sagte natürlich, das macht doch nichts...Aber klar machte es was. War es nicht das erste Mal in seinem Leben, dass ich aufgrund der Arbeit keine Zeit fand, für etwas, dass ihm wichtig ist bzw. woran er Freude hat.Es ließ mir natürlich keine Ruhe, ich flitzte gestern los und kaufte allerlei Kleinigkeiten, die man sich selbst nicht kauft, aber aus meiner Sicht eine Freude machen können oder sogar auch ganz nützlich sind. Der erste, einfachere Schritt war getan. Der 2. Schritt, das Einpacken der 24 Kleinigkeiten war zeitlich nicht wirklich unterzukriegen.... Da kam mir die rettende Idee^^ Die Tagespflege ist aktuell gut besucht und in vorweihnachtlicher Grundstimmung. Dank dem Geschick und der Freude am weihnachtlichen Schmücken unserer Kollegin Iris erstrahlt das Edelweiss in allen Räumen , Fluren, im Schaufenster mit selbsthergestellter wunderschöner Dekoration. Unsere Gäste genießen das weihnachtliche Basteln unter Anleitung sehr und haben jede Menge ergänzender Ideen von ihren Dekorationen früher und auch heute. Also kam mir die Idee, vielleicht bitte ich Iris gemeinsam mit den Gästen statt mir den Adventskalender zu basteln, also die 24 Kleinigkeiten einzupacken. Und das haben sie alle zusammen gemacht!! Das war ein wunderbares Geschenk an mich um meinem Sohn eine Freude machen zu können.
Jetzt bin ich in entspannter Vorweihnachtsstimmung ganz lieben Dank!!

22/07/2016

Hey Wolle ... Vielleicht mal ne Däumsche

22/07/2016

Großes Lob an KMW ( Krankenfahrten mit Wolli)
Nur Top zufriedene Kunden die sich so gut gefahren und betreut fühlen...
Das macht ihr super!!!

09/11/2015

Nicht nur meckern...darum bemühe ich mich..
Heute ist der Briefkasten voll mit Genehmigungen der AOK und der Barmer...schnell, über den Jahreswechsel hinausgehen und langfristig...So können wir doch alle viel besser und effizienter Arbeiten!!

26/10/2015

Entbürokratisierung der Pflege
Ich lach mich tot
Die DAK genehmigt Verordnungen nur noch höchstens 3 Monate und geht damit einen vollkommen anderen Weg als alle anderen Kassen. Sie verschafft sich, den Ärzten und uns damit einen immensen bürokratischen Mehraufwand... Mit dem Ergebnis, dass der Pflegedienst nicht mehr die erbrachten Leistungen am Ende des Monats abrechnen kann.
Ich bekam heute eine Genehmigung, das Verordnungsdatum war der 18.08.15...
Mehr muss ich dazu ja wohl nicht sagen

25/06/2015

Frau Weiß sitzt an solchen Tagen gerne auf ihrem Balkon. Der ist schön schattig und ruhig und sie freut sich immer, wenn ich mich dazu setze und mit ihr über die Zeit, das Leben oder auch profane Tagesaktualitäten rede. Dann erzählt sie mir, wie es früher so war, mit der Zahnarztpraxis ihres Vaters und dem Krieg, der alles kaputt gemacht hat. Und sie erzählt mir, wie anstrengend das Leben heute ist und auch wie wenig ereignisreich. Kein Besuch, Familie hat sie keine, die Freunde sind schon tot. Aber auch die schönen Dinge kann sie mir erzählen. Die Queen kommt, sagt sie dann, wie schön das ist mit so einer Königin, wie im Märchen.
Meistens höre ich ihr zu, manchmal habe ich aber leider auch wenig Zeit und sage dann, sie solle mir nicht böse sein, ich müsste noch ein paar mehr Hausbesuche machen. Aber das kann sie gut ertragen und freut sich schon auf den nächsten Besuch.
Heute komme ich also zu Frau Weiß und wider Erwarten sitzt sie nicht auf dem Balkon. Sie steht in der Stube, ist noch ein wenig außer Atem. Ich bin grad nach Haus gekommen, sagt sie und lächelt ein wenig. Ham se ein wenig Zeit? fragt sie mich, ich muss ihnen was erzählen. Ja habe ich, sage ich, und setze mich auf den Sessel. Sie nimmt ebenfalls Platz und sagt
Also: ich war heute beim Enzo, sagt sie, wissen sie, der von der Pizzeria ums Eck. Und sie erklärt mir, wie ich dahin komme, welche Tische und Bänke er draußen stehen hat und dass er zwischen drei und fünf Uhr geschlossen hat. Mittagspause.. sie wollte einen Cappuccino trinken gehen und war ein wenig vor fünf Uhr schon da und stellen sie sich vor, da waren so ein paar junge Leut, die haben einfach so an den Tischen auf den Stühlen gesessen und sich vom Kiosk Cola und Chips und mitgebracht. Als Enzo dann kam, hat er sie auf Italienisch fortgeschickt mit ein paar wohl schlimmen Wörtern, die Frau Weiß nicht verstanden hat. Dann haben die jungen Leut geschimpft, sagt sie und sind murrend davon gezogen. Sie hätte sich dann einen Cappuccino bestellt, und jetzt Werner, stellen sie sich vor, ich habe meinen Cappuccino noch nicht zur Hälfte getrunken, da kam der eine wieder zurück. Der war so groß wie sie, aber vielleicht knapp zwanzig mit überschäumender Kraft. Und mit ihm vier andere Jungs, einer wie der andere und dann – sie erzählt aufgeregt – haben die eine Schlägerei angefangen mit dem Enzo und die haben ihm einfach in den Bauch geboxt. Dann kam ein Krankenwagen und hat jemanden aus dem ersten Stock abgeholt und keiner hat sich gekümmert, der arme Enzo. Und ich konnte gar nicht weg, weil die ja alle im Weg standen und niemand hat die die Polizei gerufen. Weil, und Frau Weiß blickt wissend, der Enzo hat Angst, dass wenn er die Polizei ruft, kommen die Jungs wieder und hauen ihm das Schaufenster ein. Aber dann haben sie die Schlägerei beendet und haben mit dem Enzo am Stehtisch gesprochen und dann haben sie sich wohl wieder vertragen, glaube ich, sagt Frau Weiß. Dann konnte ich endlich nach Hause gehen. Aber erst habe ich meinen Espresso ausgetrunken. Und eben grad bin ich erst heimgekommen, kurz bevor sie gekommen sind. Und war deshalb noch so außer Atem.
Sie blickt sich um, ich messe den Blutdruck, er ist unauffällig und sage zu Frau Weiß so Sachen wie, wie schlimm und gut, dass ihnen nichts passiert ist und will mich bis morgen verabschieden als ein breites Lächeln auf dem Weiß‘schen Gesicht erstrahlt und sie sagt: Heute wars kein bischen langweilig!!
SC

19/06/2015

Es ist Samstag, später Vormittag.
So gegen elf.
Ich will schnell noch so zwischen Frühdienst und Mittagsversorgungen im Supermerkt einkaufen gehen, habe eine gute halbe Stunde und fühle mich gestresst.
So, Gemüse habe ich, Milch und ach ja, Mehl brauche ich noch, ich will ja morgen Brot backen. Schnell an die Kasse und ….
Von sechs Kassen haben zwei geöffnet und es ist egal, an welche ich mich anstelle, die dauert am längsten.
Ich seufze und schalte in den Wartemodus. (Wartemodus: körperlicher Zustand der absoluten Trägheit und Entspannung, um nicht vor lauter Eile verrück zu werden, wird mit vertiefter Atmung eingeleitet).
Vor mir steht eine Dame, sehr alt, mit ganz vielen Runzeln im Gesicht. Kein Stock, kein Rollator, im Einkaufswagen aber Berge von Äpfeln. Rote, grüne, gelbe und ganz rote. Bestimmt 10 Kilo, schätze ich.
Frau Schmöller bitte an die Kasse, Frau Schmöller bitte!!!
So eine Menge Äpfel, denke ich wieder. Wie sie die wohl nach Hause bekommt?
Frau Schmöller kommt, die Kasse neben mir öffnet und ich überlege ob ich vielleicht schnell….
….nein, der Herr mit dem Stock ist viel schneller als ich und ich schalte wieder in den Wartemodus.
Tief einatmen, gaaanz ruhig ausatmen.
Die Dame vor mir wuchtet ihre Äpfel aufs Band und redet mit der Frau an der Kasse übers Wetter, viiiiel zu trocken, kein Regen und der Rasen im Garten sooo verbrannt.
Achtzehn Euro siebzig, sagt die Frau an der Kasse, kassiert, sagt auf Wiedersehen und dann zu mir einen schönen guten Tag.
Die alte Dame packt ihre Äpfel in ein Hinterherziehwägelchen – aha, so geht das - .
Ich schaue ihr zu. Noch ganz im Wartemodus.
Siebdreiundzwanzig bitte.
Ich zahle und schaue der Apfelfrau weiter zu.
Dann sieht sie zu mir hoch.
Und ein Lächeln füllt die vielen Runzeln in ihrem Gesicht.
Sie greift einen ganz roten Apfel, gibt ihn mir und sagt:
„Weil des is nämlich so:
An Äppel today und de Doktor muss net komme“
Ich lächele zurück, denke, na denn, wenn das so ist, sage DANKE und esse den wohlgesündesten Apfel der Welt.
SC

...
30/05/2015

...

*berührende Worte*
In diesem Sinne einen schönen Start ins Wochenende gewünscht 😊

26/05/2015

Lieber Gerd, das ganze Team Edelweiss wünscht Dir alles Liebe zum Geburtstag. Bleib gesund und fröhlich, hab viel Spass und lass es Dir immer gutgehen

23/05/2015

Heute in der Wohnanlage

Es ist halb acht. Ich stehe am Aufzug, neben mir eine ältere Dame mit einer Zeitung in der Hand.
Bing!
Die Aufzugtüre öffnet sich, wir treten ein.
Die Dame nimmt ihre Zeitung und schaut sich die Schlagzeilen an. FINALTAG! Steht da. ABSTIEGSTAG! Steht da.
In meiner mir leider manchmal eigenen Hybris spreche ich sie an.
Heute versteht man die Zeitung nur, wenn man eingefleischter Fußballfan ist, sage ich.
Wieso?, fragt sie, schaut noch mal und sagt, ach so, ja, weil heute der HSV das erste Mal absteigen kann und Paderborn und der VfB auch vom Abstieg bedroht sind und Hannover und Freiburg sich noch selber retten können.
Ich fange an, zu staunen.
Aber, sagt sie, aber viel wichtiger ist ja der Mittwoch, da spielen die Kickers in Magdeburg. Un Sonntach uffm Bersch. Da geht’s um Aufstieg!
Ich staune mehr.
Und sage, sie sind ja ein richtiger OFC-Fan
BING!
Die Aufzugtüre öffnet sich, sie geht hinaus.
Und sie sagt zum Abschied, mein Sohn ist der Co-Trainer von den Kickers.
Lächelt.
Und verschwindet um die Ecke.
Die Aufzugtüre schließt sich.
Und ich schäme mich ein bisschen.
sc

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Ginnheim

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Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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