12/04/2026
👶🧓Babys und Ältere sind Risikopatienten für RSV-Virus.
🚑 Bei Luftnot sofort Arzt aufsuchen
Eine RSV (Respiratorisches Synzytialvirus)-Infektion kann auch noch im Frühling auftreten. Diese Erkrankung der oberen und unteren Atemwege beginnt mit harmlosen Erkältungssymptomen, doch starker Husten, Bronchitis und Lungenentzündung können nach wenigen Tagen auftreten. Bei Senioren kommt es mit zunehmendem Alter und Vorerkrankungen zu einer Schwächung des Immunsystems, so dass sie – wie auch Säuglinge – durch einen schweren RSV-Verlauf gefährdet sind. Diese Infektion wird über Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen.
👶Säuglinge haben schwächeres Immunsystem
Da Säuglinge noch kein ausgebildetes Immunsystem haben, kann bei einer RSV auch eine Bronchiolitis, eine akute Entzündung der feinsten Atemwege, auftreten. Hörbare Geräusche wie Pfeifen und Rasseln beim Atmen und Luftnot sind typisch. Bei Säuglingen kann man oft sogar sehen, wie sich die Haut an den Rippen beim Atmen zusammenzieht. Ein schlechter Allgemeinzustand, oftmals mit Erbrechen, Trinkproblemen und Appetitmangel, beschleunigte Atmung und Sauerstoffmangel (Blaufärbung von Lippen und Fingernägeln) kommen hinzu, so dass ein sofortiger Arztbesuch oder die Krankenhausaufnahme nötig ist.
🛡️Prophylaxe und Impfung wahrnehmen
Zur Vermeidung einer Infektion empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen Neugeborenen eine einmalige Prophylaxe, die für drei bis sechs Monate anhält. Denn eine Impfung gibt es für Kinder noch nicht. Schwangere können sich zwischen der 24. und 36. Schwangerschaftswoche impfen lassen. Für ältere Patienten ab 75 Jahren empfiehlt die STIKO eine RSV-Impfung, für Patienten mit Vorerkrankungen schon ab 60 Jahren.