07/04/2024
Rebekka (36 Jahre & Hebamme)
"Als Hebamme war mir der Name "Tupler Technik" bereits bekannt und ich wusste auch in etwa, was diese Therapie bewirken soll. Ich habe mich aber damit nicht weiter auseinandergesetzt, bis ich selbst betroffen war. Nach zwei sehr schnell aufeinanderfolgenden Schwangerschaften, hatte meine Rektusdiastase kaum Möglichkeit, sich wieder anständig zu regenerieren, bzw. ich auch nicht die Zeit, um da effektiv ranzugehen.
Bereits in und nach der zweiten Schwangerschaft hatte ich immer wieder Probleme mit Rücken und Steißbein, schob dieses Thema aber auf das viele Tragen der beiden Kinder und war regelmäßig beim Osteopathen, der die Schmerzen leider nur kurzfristig bessern konnte. An meine Rektusdiastase hat hier leider niemand gedacht, weder meine begleitende Hebamme, noch die des Rückbildungskurses oder die Gynäkologin, und auch ich selbst nicht.
In der dritten Schwangerschaft meinte meine begleitende Hebamme, dass meine Rektusdiastase ungewöhnlich weit offen sei für die aktuelle Schwangerschaftswoche und sie empfahl mir einen unterstützenden Gurt, sowie K-Tape.
Nach der Geburt war ich wieder in der Rückbildung und hatte Fortschritte, die ich körperlich gut spüren konnte. Beim letzten Rückbildungstermin bat ich die Hebamme nochmals nach meiner Rektusdiastase zu tasten, da ich selbst unsicher war und vermutete, dass sie trotz Rückbildung noch zu weit offen ist. Sie hat mir dies dann bestätigt und Physiotherapie oder Tupler Technik empfohlen. Auch beim Abschlusstermin nach dem Wochenbett fragte ich meine Gynäkologin nach der Rektusdiastase und schilderte bereits, dass ich Rückenschmerzen und immer noch Schmerzen im Steißbein hatte. Sie tastete nach und meinte, so arg groß sei die Diastase nicht, aber sie könne mir eine Überweisung zum operativen Verschluss geben. Das wollte ich natürlich um jeden Preis verhindern. Ich sprach erneut mit meiner Kollegin vom Rückbildungskurs und auch mit dem Osteopathen meines Vertrauens und hab mich so weiter über die Tupler Technik informiert und hier Anika gefunden. Es war für mich nicht immer leicht, denn mit drei Kindern war die Entfernung von über einer Stunde Anfahrt manchmal schwer zu managen. Dennoch war es mir sehr wichtig und mein Mann unterstützte mich so gut er konnte.
Vor dem ersten Termin war ich sehr nervös, denn ich hatte noch keine Ahnung, was mich erwartet und wie groß meine Rektusdiastase in Wirklichkeit sein würde. Ich hatte große Hoffnung, dass das Thema ernst genommen wird und ich endlich Linderung für meine Rückenschmerzen bekomme und mich allgemein stabiler fühle.
Beim Ersttermin stellte sich heraus, dass meine Diastase sogar noch größer war, als meine Kollegin und vor allem die Gynäkologin getastet hatten. Von Anika kam aber direkt ein Feedback, dass wir das definitiv ohne OP schaffen werden.
Wir starteten gemeinsam die Tupler Technik und bereits nach 3 Wochen habe ich erste Ergebnisse sehen und fühlen können. Auch von meiner Familie wurde ich angesprochen, sie meinten, mein Rücken wäre gerader. Das hat mich natürlich sehr gefreut und auch die Steißbeinschmerzen waren deutlich weniger. Ebenso war es möglich, mein Kind wieder länger im Tragetuch zu tragen, ohne direkt Rückenschmerzen zu haben. Das hat natürlich motiviert, dran zu bleiben, auch wenn es im Alltag manchmal gar nicht so einfach war. Seitens meines Mannes kam hier aber absolute Unterstützung.
Nach den ersten 6 Wochen war es teilweise etwas schwieriger, die Motivation oben zu halten, wenn erstmal keine weiteren Termine folgen, bei denen der Fortschritt sichtbar gemacht wird und auch Erkältungsviren sorgten für herbe Rückschläge. Trotzdem wusste ich immer, wofür ich es mache und blieb weiter an den Übungen.
Am Ende der Therapie vereinbarte ich erneut einen Termin mit Anika um den Erfolg nochmal genau zu wissen.
Und nun nach 22 Wochen ist meine Rektusdiastase wieder geschlossen. Meine Rücken- und Steißbeinschmerzen nicht mehr vorhanden, ich fühle mich stabil in meiner Mitte und auch das Tragetuch ist kein Problem mehr (auch wenn das Kind mittlerweile viel mehr wiegt). Insgesamt habe ich ein besseres Körperbewusstsein bekommen.
Es war harte Arbeit und eine Menge Disziplin, aber ich bin sehr froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin und es hat sich absolut gelohnt!
Auch die Sichtweise auf die Rektusdiastase hat sich für meine Arbeit verändert und ist stärker in den Fokus geraten."
Bei so einem Feedback kann ich nur zufrieden sein. Dein Wohlbefinden und Deine Zufriedenheit ist mein größtes Anliegen!
Noch mehr Erfahrungsberichte findest Du auf meiner Homepage www.anika-unterburger.de unter Erfahrungen.