20/01/2026
In den ersten zwei Lebensjahren passiert etwas ganz Entscheidendes – etwas, das wir nicht sehen können, das aber das ganze Leben prägt:
Bindung. Bindung bedeutet nicht, dass ein Kind ständig beschäftigt oder glücklich ist. Bindung bedeutet, dass ein Kind innerlich sicher ist. Dass es spürt: Da ist jemand, der mich sieht, hört, fühlt und auf mich reagiert. Sie entsteht nicht durch „perfekte Eltern“, sondern bspw. durch Feinfühligkeit. Also
👼Ich nehme wahr, was mein Kind mir zeigt
👼Ich versuche zu antworten – nicht perfekt, sondern ehrlich
👼Und ich bin bereit, auch mal zu reparieren, wenn etwas nicht gepasst hat
🙏Kinder brauchen keine Dauerpräsenz.
Sie brauchen verlässliche Präsenz. Durch Nähe, Stimme, Blick, Berührung lernt das Nervensystem:
Ich bin nicht allein mit dem, was ich fühle, denn erst später wird aus dieser Co-Regulation echte Selbstregulation.
In der Natur sehen wir das sehr klar:
Kein Jungtier wird gedrängt, früh unabhängig zu sein.
Es bleibt in der Nähe, solange es Nähe braucht –
und geht dann ganz von selbst auf Entdeckungsreise.
Der menschliche Körper erinnert sich daran:
Bindung ist kein modernes Konzept ; sie ist uralt.
Kinder kommen mit einer tiefen Erinnerung an Verbundenheit auf die Welt.
Unsere Aufgabe ist nicht, sie zu formen,
sondern ihnen den Raum zu halten, damit sie diese Verbundenheit nicht verlieren.
🌌
Bindung ist ein Sein und genau darum geht es auch in meinem Sinnes- und SpelRaum und allen meinen Angeboten mit Baby im Bauch oder schon auf der Welt oder in der Brücke zwischen Himmel und Erde ☀️
Beziehung sicher zu erleben; mit allen Sinnen ; sich immer wieder an diese unendliche, wundervolle, vollkommene Seele deines Babys (und in dir ) zu erinnern, die sich nur versucht den Weg durch diese unperfekte Welt versucht zu bahnen 💫