25/02/2026
Der Waschbärspulwurm als zunehmendes Problem für Hunde und Menschen
Der Waschbärspulwurm (Baylisascaris procyonis) ist ein Parasit, der vor allem bei Waschbären vorkommt – aber auch Hunde und Menschen betreffen kann. Da sich Waschbären in vielen Regionen stark ausbreiten, wird dieses Thema auch für Hundehalter immer relevanter.
Die Waschbärpopulation ist in den letzten 10 Jahren stark angestiegen, nicht zuletzt da der Waschbär in unseren Breiten keine natürlichen Feinde hat. Geschätzt leben derzeit etwa zwei Millionen Tiere in Deutschland. Mit dem Waschbär und dessen Hinterlassenschaften breitet sich auch ein Parasit aus, der Waschbärspulwurm.
Untersuchungen an deutschen Waschbärpopulationen ergaben, dass 66,4 % der Tiere mit dem Spulwurm infiziert waren. Bei einer Infektion werden große Mengen an widerstandsfähigen Wurmeiern mit dem Kot ausgeschieden. Diese können in der Umwelt sehr lange überleben und in Gärten, Wiesen oder Parks als Infektionsquelle dienen. Infiziert sich der Haushund mit dem Waschbärspulwurm kann die Infektion auch eine potentielle Gefährdung für den Halter darstellen. Im Gegensatz zum Menschen kann der Hund als Endwirt fungieren und der Waschbärspulwurm im Hundedarm zur adulten Form heranreifen. Der Nachweis eines Befalls erfolgt über eine parasitologische Kotuntersuchung.
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