Augenärzte Vreden-Gronau-Rhede

Augenärzte Vreden-Gronau-Rhede Die Augenärzte Vreden Gronau Rhede bieten Ihnen eine umfassende Versorgung an Augenarztpraxis Vreden
Dr. S. Wawrzyniak
Dr. K. Geschlossen
So. Wawrzyniak
Dr. M.

Die Augenärzte Vreden Gronau Rhede bieten Ihnen das vollständige Spektrum der konservativen und ein breites Spektrum der operativen Augenheilkunde. Durch unsere modern ausgestatteten Standorte bieten wir Ihnen eine umfassende Diagnostik aller Strukturen des Auges in Heimatnähe. Eine weiterführende Diagnostik inklusive der Fluoreszenzangiographie kann heimatnah oder im Verbund erfolgen. Operativ haben wir uns auf die Operation des Grauen Stars und die Implantation modernster Intraokularlinsen spezialisiert. Wir führen diese präzisen Eingriffe in unserem eigens dafür gebauten OP-Zentrum in Vreden durch. Ein weiteres Spezialgebiet unserer Praxen stellt die Netzhautdiagnostik sowie die Behandlung von Netzhauterkrankungen (IVOM, Spritze in den Glaskörper) dar. Wir verfügen über alle notwendigen Laser zur Behandlung des Nachstars, des erhöhten Augeninnendrucks oder zur Behandlung verschiedenster Netzhauterkrankungen. Unsere gewachsene Zusammenarbeit mit den großen Kliniken und Unikliniken der Gegend ermöglicht es uns, Ihnen auch bei seltenen Erkrankungen die richtigen Therapieoptionen zugänglich zu machen. Nach eingehender Diagnostik werden wir Ihnen in einem beratenden Gespräch die Ursache Ihrer Beschwerden erläutern und die für Sie individuell geeigneten Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. Die Augenärzte Vreden Gronau Rhede sind ein eigenständiges, privat geführtes, hoch motiviertes Unternehmen, welches sich vollständig Ihrem Augenlicht und Ihren Problemen widmet. All unsere Standorte verfügen über genügend Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Praxisnähe und sind barrierefrei begehbar (Achtung, Einschränkung Standort Rhede: Grosse Elektrorollstühle passen nicht in den Aufzug). Brasse
Butenwall 22
48691 Vreden
Tel.: +49 (0)2564 - 9 33 30
E-Mail: info@augenarzt-vreden.de
Öffnungszeiten:
Mo. 08:00–12:30, 14:30–17:30
Di. 08:00–12:30, 14:30–17:30
Mi. 08:00–12:30
Do. 08:00–12:30, 14:30–17:30
Fr. 08:00–12:30
Sa. Geschlossen

Augenarztpraxis Gronau
Dr. S. Röring
Gildehauser Straße 4
45899 Gronau (Westfalen)
Tel.: +49 (0)2562 - 8 07 07
E-Mail: info@gronau-augenarzt.com
Öffnungszeiten:
Mo. 08:00–12:30, 14:30–17:30
Di. 08:00–12:30, 14:30–17:30
Mi. 08:00–12:30
Do. 08:00–12:30, 14:30–17:30
Fr. 08:00–12:30
Sa. Geschlossen

Augenarztpraxis Rhede
Dr. S. Rose
Auf der Kirchwiese 7
46414 Rhede
Tel.: +49 (0)2872 - 9 32 63 88
E-Mail: info@augen-arzt-rhede.de
Öffnungszeiten:
Mo. 08:00–12:00, 14:00–18:00
Di. 08:00–12:00
Mi. 08:00–12:00, 14:00–16:00
Do. 08:30–12:30, 13:00–17:00
Fr. Geschlossen
Sa. Geschlossen

20/02/2026

Brennen, Rötung, das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge – diese Beschwerden kennen viele. Dahinter steckt häufig ein sogenanntes trockenes Auge, auch Keratokonjunktivitis sicca genannt. Studien zeigen, dass in Deutschland rund 9 bis 12 Millionen Menschen davon betroffen sind. Damit gehört es zu den häufigsten Gründen, eine augenärztliche Praxis aufzusuchen.

Die Ursachen sind vielfältig. Bildschirmarbeit spielt eine zunehmend große Rolle: Wer konzentriert auf Monitor, Smartphone oder Tablet schaut, blinzelt deutlich seltener – der Tränenfilm wird nicht mehr ausreichend verteilt. Hinzu kommen trockene Raumluft durch Heizung oder Klimaanlage, bestimmte Medikamente wie Betablocker oder Antihistaminika sowie hormonelle Veränderungen, besonders in und nach den Wechseljahren. Frauen sind daher statistisch häufiger betroffen als Männer. Auch zunehmendes Alter, bei dem die Tränenproduktion nachlässt, ist ein relevanter Faktor.
Das eigentliche Problem liegt im Tränenfilm selbst: Entweder wird zu wenig Tränenflüssigkeit produziert, oder – was häufiger vorkommt – die Zusammensetzung des Tränenfilms ist gestört, sodass er zu schnell verdunstet. Häufig liegt eine Funktionsstörung der Meibomdrüsen am Lidrand zugrunde, die für die schützende Fettschicht des Tränenfilms verantwortlich sind.

Je nach Ursache und Schweregrad gibt es heute ein breites Behandlungsspektrum: von Tränenersatzmitteln und Lidrandpflege über entzündungshemmende Augentropfen bis hin zu spezialisierten Verfahren wie der IPL-Behandlung. Entscheidend ist dabei immer die genaue Diagnose, denn eine pauschale Therapie greift bei dieser multifaktoriellen Erkrankung selten.

17/02/2026

Viele denken beim Schielen zunächst an ein rein äußerliches Merkmal. Doch medizinisch betrachtet, dem sogenannten Strabismus, steckt deutlich mehr dahinter.

Beim Schielen sind die Augen nicht parallel ausgerichtet, ein Auge weicht nach innen, außen, oben oder unten ab. Das Gehirn empfängt dadurch zwei unterschiedliche Bilder, die es nicht zu einem einzigen Seheindruck zusammenführen kann.

Bei Kindern ist das besonders kritisch: Das Gehirn reagiert, indem es die Informationen des abweichenden Auges zunehmend unterdrückt. Hält dieser Zustand an, entwickelt sich eine Schwachsichtigkeit, die sogenannte Amblyopie. Das betroffene Auge verlernt gewissermaßen das scharfe Sehen – mit möglichen lebenslangen Folgen für die Sehkraft und das räumliche Sehen. Entscheidend ist daher: Je früher die Behandlung beginnt, desto besser die Aussichten. Etwa drei bis fünf Prozent aller Kinder sind von Strabismus betroffen.
Die Therapiemöglichkeiten bei Kindern umfassen die Korrektur einer zugrundeliegenden Fehlsichtigkeit durch eine Brille, das gezielte Abkleben des stärkeren Auges mit einem Pflaster zur Förderung des schwächeren Auges sowie bei Bedarf eine Operation zur Korrektur der Augenmuskeln.

Bei Erwachsenen zeigt sich Schielen häufig durch Doppelbilder. Mögliche Ursachen sind Lähmungen einzelner Augenmuskeln, Schilddrüsenerkrankungen oder neurologische Erkrankungen. Auch hier helfen Prismengläser oder operative Eingriffe. Tritt das Schielen bei Erwachsenen neu auf, sollte neben der augenärztlichen auch eine neurologische oder internistische Abklärung erfolgen, um die Ursache zu finden.

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind schielt oder Sie selbst plötzlich doppelt sehen, empfehlen wir eine zeitnahe Untersuchung.

10/02/2026

Rote, juckende, tränende Augen und morgens verklebte Lider – diese Symptome kennen viele. Oft steckt eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) dahinter, eine der häufigsten Augenerkrankungen überhaupt.

Was sind die Ursachen?

Die Auslöser sind vielfältig: Viren, Bakterien, Allergien oder Reizstoffe wie Staub und Zugluft. Virale und bakterielle Formen sind teilweise hochansteckend und übertragen sich durch Schmierinfektion von Mensch zu Mensch oder vom einen aufs andere Auge.

Wie wird behandelt?
Bei viralen Bindehautentzündungen helfen keine Antibiotika. Hier unterstützen wir Ihr Immunsystem mit symptomatischen Maßnahmen: Kühlen, Tränenersatzmittel und Schonung. Bei bakteriellen Entzündungen setzen wir antibiotische Augentropfen oder Salben ein. Allergische Formen behandeln wir mit Antihistaminika und vorbeugenden Maßnahmen.

Hygiene ist entscheidend:

- Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände
- Teilen Sie keine Handtücher oder Waschlappen
- Wechseln Sie täglich Ihre Kissenbezüge
- Fassen Sie sich nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht

Wann zum Augenarzt? Die meisten Bindehautentzündungen heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Bei folgenden Warnzeichen sollten Sie jedoch sofort in die Praxis kommen:

- Starke Augenschmerzen
- Sehverschlechterung
- Ausgeprägte Lichtempfindlichkeit
- Keine Besserung nach mehreren Tagen

06/02/2026

Fliegende Mücken vor den Augen – was steckt dahinter?

Kennen Sie das? Kleine Punkte, Fäden oder sogar Spinnennetze tanzen plötzlich in Ihrem Sichtfeld. Besonders vor hellem Hintergrund, wie einem blauen Himmel oder einer weißen Wand, fallen diese Phänomene auf.

Was sind Glaskörpertrübungen?

Diese sogenannten "fliegenden Mücken" oder "Mouches volantes" sind Glaskörpertrübungen. Der Glaskörper ist die gelartige Substanz, die das Innere unseres Auges zwischen Linse und Netzhaut ausfüllt. Mit zunehmendem Alter verändert sich seine Struktur: Er verflüssigt sich teilweise, verliert an Volumen, und die Kollagenfasern im Glaskörper verklumpen. Diese Verdichtungen werfen Schatten auf die Netzhaut – und genau diese Schatten nehmen wir als schwebende Punkte oder Fäden wahr.

Die gute Nachricht

In den meisten Fällen sind Glaskörpertrübungen harmlos. Unser Gehirn ist erstaunlich anpassungsfähig und lernt mit der Zeit, diese Störungen auszublenden. Die Trübungen beeinträchtigen die Sehschärfe normalerweise nicht.

Wann wird es ernst?
Achtung bei diesen Warnsignalen:

- Plötzlich sehr viele neue Punkte
- Lichtblitze im Sichtfeld
- Ein Schatten oder "Vorhang" vor dem Auge

Diese Symptome können auf eine Netzhautablösung hindeuten – ein augenärztlicher Notfall! Bitte suchen Sie sofort eine Augenarztpraxis oder augenärztliche Notaufnahme auf.
Behandlungsmöglichkeiten

Wenn Glaskörpertrübungen als sehr störend empfunden werden, kann in ausgewählten Fällen eine YAG-Vitreolyse durchgeführt werden – eine schonende, nicht-invasive Laserbehandlung. Dabei werden die Trübungen mit einem speziellen Niedrigenergie-Laser gezielt zerkleinert. Die Behandlung erfolgt ambulant und ist nahezu schmerzfrei.

Wichtig: Nicht alle Glaskörpertrübungen sind für diese Behandlung geeignet. Eine gründliche augenärztliche Untersuchung ist erforderlich, um die beste Therapieoption zu bestimmen.

Ihre Augengesundheit
Wir bieten eine Spezialsprechstunde für Glaskörpertrübungen an. Sprechen Sie uns gerne auf die verschiedenen Therapiemöglichkeiten an oder vereinbaren Sie einen Termin.

27/01/2026

AMD IST NICHT GLEICH AMD: DIE ZWEI GESICHTER DER MAKULADEGENERATION

Die altersbedingte Makuladegeneration zählt zu den häufigsten Ursachen für Sehverlust im Alter. Doch AMD ist nicht gleich AMD – es gibt zwei grundlegend verschiedene Formen, die unterschiedlich verlaufen und behandelt werden.

Die trockene AMD:

Mit etwa 85 Prozent ist sie die häufigste Form. Sie entwickelt sich meist langsam über Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte. Typisch sind Ablagerungen unter der Netzhaut, sogenannte Drusen. Die Sehkraft nimmt dabei allmählich ab. Für diese Form gibt es bislang keine Standardtherapie, regelmäßige Kontrollen sind jedoch wichtig.

Die feuchte AMD:

Sie betrifft nur 10-15 Prozent der Patienten, ist aber für etwa 90 Prozent der schweren Sehverluste verantwortlich. Hier wachsen krankhafte Blutgefäße unter die Netzhaut, die Flüssigkeit und Blut verlieren können. Die Folge: Das Sehen verschlechtert sich oft innerhalb weniger Wochen dramatisch.

Die gute Nachricht:

Die feuchte AMD lässt sich heute wirksam behandeln. Mit Medikamenten, die direkt ins Auge injiziert werden (VEGF-Hemmer), kann bei vielen Patienten die Sehkraft stabilisiert werden. In einigen Fällen verbessert sie sich sogar wieder.

Warnsignale ernst nehmen:

Wenn Sie plötzlich Verzerrungen wahrnehmen, gerade Linien wellig erscheinen oder einen dunklen Fleck im Sichtfeld bemerken – zögern Sie nicht. Bei der feuchten AMD zählt jeder Tag.
Eine frühe Diagnose ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

22/01/2026

Die altersbedingte Makuladegeneration gehört zu den häufigsten Augenerkrankungen im höheren Lebensalter. Doch neben dem Alter gibt es Risikofaktoren, die Sie aktiv beeinflussen können.

Risikofaktor 1: Rauchen

Raucherinnen und Raucher haben ein zwei- bis dreifach höheres Risiko für eine AMD. Die gute Nachricht: Wer mit dem Rauchen aufhört, reduziert sein Risiko deutlich – und das in jedem Alter. Es ist nie zu spät für diesen wichtigen Schritt.

Risikofaktor 2: Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Was schlecht fürs Herz ist, schadet auch den Augen. Lassen Sie Ihre Werte regelmäßig von Ihrem Hausarzt kontrollieren und bei Bedarf einstellen.

Risikofaktor 3: Ernährung

Eine fettreiche Ernährung mit wenig Obst und Gemüse erhöht das AMD-Risiko deutlich. Setzen Sie stattdessen auf grünes Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl – diese sind reich an Lutein und Zeaxanthin, wichtige Schutzstoffe für die Makula.

Risikofaktor 4: Übergewicht

Ein Body-Mass-Index über 30 ist ein eigenständiger Risikofaktor für die Entwicklung einer AMD.

Risikofaktor 5: UV-Licht

Jahrzehntelange intensive Sonnenstrahlung ohne Schutz kann die Netzhaut schädigen. Tragen Sie draußen eine gute Sonnenbrille mit UV-Schutz – besonders in den Bergen und am Meer.

Fazit
Sie können aktiv etwas für Ihre Augengesundheit tun. Fangen Sie heute damit an.

19/01/2026

Die feuchte altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist in Deutschland die häufigste Ursache für Erblindung bei Menschen über 65 Jahren. Etwa 490.000 Menschen leiden unter dieser fortgeschrittenen Form. Doch es gibt eine hochwirksame Behandlung, die vielen Betroffenen ihre Sehkraft erhält.

Was passiert bei der feuchten AMD?

Bei dieser Erkrankung wachsen krankhafte Blutgefäße unter die Netzhaut. Diese sind undicht – Flüssigkeit und Blut sickern in die Netzhaut und schädigen die empfindlichen Sehzellen. Unbehandelt führt die feuchte AMD innerhalb weniger Wochen bis Monate zu erheblichem Sehverlust.

Die revolutionäre Behandlung:

Verantwortlich für das Gefäßwachstum ist ein Wachstumsfaktor namens VEGF. Anti-VEGF-Medikamente blockieren gezielt diesen Faktor und stoppen so das weitere Wachstum der krankhaften Gefäße.

Wie läuft die Behandlung ab?

Nach örtlicher Betäubung wird das Medikament mit einer feinen Nadel direkt ins Auge injiziert – ein Vorgang, der nur wenige Sekunden dauert und dank Betäubung kaum spürbar ist. Zu Beginn erfolgen die Injektionen meist monatlich, später werden die Abstände individuell angepasst. Regelmäßige Kontrollen mittels OCT (Optische Kohärenztomographie) sind wichtig, um die Therapie optimal zu steuern.

Die Erfolge sind beeindruckend:

Bei etwa 90 Prozent der Patienten kann die Sehkraft stabilisiert werden, bei 30 bis 40 Prozent verbessert sie sich sogar wieder. Die Erblindungswahrscheinlichkeit konnte durch diese Therapie um 47 Prozent reduziert werden.

Früherkennung ist entscheidend:

Je früher die Behandlung beginnt, desto besser die Prognose. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen ab dem 55. Lebensjahr sind daher besonders wichtig.

14/01/2026

Unser modernes Leben verändert die natürliche Funktion unserer Augen dramatisch. Normalerweise blinzeln wir 15 bis 20 Mal pro Minute. Doch wer längere Zeit auf Bildschirme schaut, blinzelt bis zu 60 Prozent seltener. Das hat ernsthafte Folgen für die Augengesundheit.

Warum ist Blinzeln so wichtig?

Jeder Lidschlag verteilt den Tränenfilm gleichmäßig über die Hornhaut. Dieser Film besteht aus drei Schichten: einer lipidhaltigen Außenschicht, einer wässrigen Mittelschicht und einer gelartigen Muzinschicht. Zusammen schützen sie die Augenoberfläche vor Austrocknung, beugen Infektionen vor und halten die Sicht klar.
Wenn wir zu selten blinzeln, reißt der Tränenfilm auf. Es entstehen mikroskopisch kleine Defekte auf der Hornhaut, die zu typischen Beschwerden führen: brennende Augen, Fremdkörpergefühl oder verschwommenes Sehen.

Besonders gefährdet sind:

- Personen mit intensiver Bildschirmarbeit
- Kontaktlinsenträger
- Menschen in klimatisierten Räumen

Unsere Empfehlungen für gesunde Augen:

- Regelmäßige Bildschirmpausen einlegen
- Bewusst häufiger blinzeln
- Raumluft befeuchten
- Ausreichend Wasser trinken

Bei anhaltenden Beschwerden augenärztlichen Rat einholen

Die bewusste Pflege unserer Augen ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit in unserer digitalen Welt.

11/01/2026

Der Amsler-Gitter-Test – So geht's:

Sie benötigen ein Gittermuster mit einem zentralen Punkt. Halten Sie ein Auge zu und fixieren Sie mit dem anderen Auge den Punkt in der Mitte. Achten Sie auf die Linien um den Punkt:

• Sind alle Linien gerade?
• Sehen Sie Verzerrungen oder Wellen?
• Bemerken Sie dunkle Flecken oder Lücken?

Wiederholen Sie den Test mit dem anderen Auge.

Was bedeuten Auffälligkeiten?

Verzerrte Linien, dunkle Bereiche oder fehlende Stellen können auf eine AMD hinweisen. Es gibt jedoch auch andere mögliche Ursachen.

Warum schnelles Handeln wichtig ist:

Besonders bei der feuchten AMD zählt jeder Tag. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser können wir Ihre Sehkraft stabilisieren oder verbessern. Moderne Therapien bieten heute sehr gute Behandlungsmöglichkeiten.

Unser Rat: Nicht abwarten!

Bei Auffälligkeiten im Test oder Veränderungen Ihres Sehvermögens vereinbaren Sie zeitnah einen Termin. Eine augenärztliche Untersuchung gibt Klarheit und ermöglicht bei AMD eine rechtzeitige Behandlung.

07/01/2026

Der Mythos:
„Schielen bei kleinen Kindern ist harmlos und gibt sich mit der Zeit von alleine" – diese Annahme hören Augenärzte noch immer erstaunlich häufig. Doch dieser weit verbreitete Irrglaube kann ernsthafte Folgen für die Sehentwicklung von Kindern haben.

Die Wahrheit:
Echtes Schielen (Strabismus) bei Kindern ist keineswegs harmlos und verwächst sich nicht von selbst. Im Gegenteil: Unbehandeltes Schielen kann zu dauerhaften Sehschäden führen, die im Erwachsenenalter nicht mehr korrigierbar sind.

Was passiert beim Schielen?
Wenn ein Auge dauerhaft von der Blickrichtung des anderen abweicht, erhält das Gehirn von beiden Augen unterschiedliche Bilder. Um störende Doppelbilder zu vermeiden, unterdrückt das kindliche Gehirn die Information vom schielenden Auge. Dieser Schutzmechanismus hat jedoch fatale Konsequenzen: Das unbenutzte Auge entwickelt sich nicht richtig und wird schwachsichtig – medizinisch sprechen wir von Amblyopie.

Das kritische Zeitfenster:
Die Sehentwicklung findet hauptsächlich in den ersten Lebensjahren statt. Eine Amblyopie lässt sich nur im Kindesalter behandeln, idealerweise bis zum achten Lebensjahr. Die Erfolgschancen sinken bereits ab dem dritten Lebensjahr deutlich. Was danach versäumt wurde, lässt sich später kaum noch korrigieren – die Schwachsichtigkeit bleibt ein Leben lang bestehen.

Wichtige Ausnahme:
Bei Säuglingen ist ein leichtes Schielen in den ersten Lebensmonaten durchaus normal. Spätestens ab dem sechsten Monat sollten die Augen jedoch parallel stehen.

Unsere klare Empfehlung:
Zögern Sie nicht, wenn Sie bei Ihrem Kind auch nur den Verdacht auf Schielen haben. Je früher die Diagnose gestellt und die Behandlung begonnen wird, desto besser sind die Heilungschancen. Eine augenärztliche Untersuchung bringt Klarheit und kann die Weichen für eine gesunde Sehentwicklung stellen.

30/12/2025

Bildschirmarbeit verursacht keine bleibenden Augenschäden. Auch nach Jahren intensiver Nutzung entstehen keine permanenten Schäden an Ihren Augen.

Was jedoch stimmt: Viele Menschen entwickeln das sogenannte Computer Vision Syndrom oder Office Eye Syndrom. Die Symptome kennen Sie möglicherweise: müde und brennende Augen, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen und Nackenverspannungen.

Der Grund: Bei konzentrierter Bildschirmarbeit blinzeln wir deutlich seltener als normal. Statt etwa 15 Mal pro Minute sinkt die Blinzelfrequenz auf nur 5 bis 7 Mal. Die Folge: Der Tränenfilm verteilt sich nicht ausreichend, die Augen trocknen aus.

Wissenschaftlich belegte Empfehlungen für gesunde Augen bei Bildschirmarbeit:
Die 20-20-20-Regel hat sich in Studien als wirksam erwiesen: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf ein Objekt schauen, das etwa 6 Meter entfernt ist. Dies entspannt die Augenmuskulatur und fördert das Blinzeln.

Weitere Maßnahmen: Achten Sie auf ausreichenden Abstand zum Monitor (50-80 cm), sorgen Sie für blendfreie Beleuchtung und blinzeln Sie bewusst häufiger. Bei anhaltenden Beschwerden können künstliche Tränen zusätzlich Linderung verschaffen.
Möglicherweise benötigen Sie auch eine spezielle Bildschirmarbeitsplatzbrille, um Ihre Augen optimal zu unterstützen.

Wichtig: Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig augenärztlich kontrollieren

21/12/2025

Viele Menschen zögern, eine Brille zu tragen, weil sie befürchten, ihre Augen würden davon abhängig werden. Aber stimmt das wirklich?

Die klare Antwort: Nein, das ist ein Mythos.

Eine Brille macht Ihre Augen nicht schlechter und verursacht keine Abhängigkeit. Was tatsächlich passiert: Wenn Sie zum ersten Mal eine Brille tragen, erleben Sie plötzlich, wie scharf Sie wirklich sehen können. Sie gewöhnen sich an diese klare Sicht. Ohne Brille fällt Ihnen dann der Unterschied umso stärker auf – nicht weil sich Ihre Augen verschlechtert haben, sondern weil Sie nun wissen, wie gut Sie sehen könnten.

Besonders wichtig bei Kindern:
Eine nicht korrigierte Fehlsichtigkeit kann bei Kindern die Sehentwicklung beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu einer Schwachsichtigkeit führen. Hier ist die Brille ein wichtiges Hilfsmittel für die normale Entwicklung des Sehvermögens.

Natürliche Veränderungen im Laufe des Lebens:
Altersweitsichtigkeit ab 45 Jahren oder eine Verschlechterung der Kurzsichtigkeit haben nichts mit dem Brilletragen zu tun – das sind ganz normale Alterungsprozesse.

Fazit: Tragen Sie Ihre Brille, wenn Sie eine brauchen. Sie schadet nicht, sondern verbessert Ihre Lebensqualität und ermöglicht Ihnen scharfes, entspanntes Sehen.

Bei Fragen zur Brillenversorgung oder Fehlsichtigkeit vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis.

Adresse

Gildehauser Straße 4
Gronau
45899

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:30
14:30 - 17:30
Dienstag 08:00 - 12:30
Mittwoch 08:00 - 12:30
Donnerstag 08:00 - 12:30
14:30 - 17:30
Freitag 08:00 - 12:30

Telefon

+49256280707

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