20/07/2021
Weltweit schlafen 85-90% der Babys in engem Kontakt zu den Eltern. Wenn sie wach werden, spüren sie die Nähe der Eltern, werden möglicherweise gestillt und schlafen dann wieder ein. Die " Mutter merkt das kaum und kann morgens gar nicht sagen, wie oft sie nachts gestillt hat. Wenn die Mutter nachts allerdings aufstehen, möglicherweise ins andere Zimmer gehen und das Baby hochnehmen muss, um es dann zu stillen und wieder in sein Bettchen zu legen, dann ist sie danach müde und wach. Wenn Mütter das drei bis vier Mal in der Nacht machen, erschöpft sie das.
Eine ideale Schlafumgebung, damit alle morgens ausgeschlafen sind, bedeutet also eher, dass das Baby dicht bei den Eltern schläft, beispielsweise direkt im Elternbett oder in einem Babybay. Dadurch muss die Mutter nachts nicht aufstehen, sondern kann ihr Baby liegend einfach kurz zu sich rüber ziehen, es stillen und dann wieder zurück schieben. Wenn das Baby wach wird, kann die Mutter – oder der Vater – ganz einfach die Hand leicht drauf legen, das Baby leicht schaukeln und beruhigen. Dadurch spürt, riecht und hört das Baby die Eltern und schläft komplett anders, als wenn es alleine in einem Raum läge.
In den Ländern der Welt, wo Babys in direktem Kontakt zu ihren Eltern schlafen, kennt man Schlafstörungen bei Babys nicht. Schlafstörungen bei Babys sind wahrscheinlich ein kulturgemachtes Problem." K.H. Brisch • familylab.de
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