15/07/2020
Die folgenden Merkmale sind typisch für Frauen, und Männer die "zu sehr lieben" und die sich in Beziehungen aufopfern
1. Im typischen Fall stammen Sie aus einem gestörten Elternhaus, in dem Ihren emotionalen Bedürfnissen nicht entsprochen wurde.
2. Sie haben selbst wenig Fürsorglichkeit erfahren und versuchen nun, dieses ungestillte Bedürfnis ersatzweise zu befriedigen, indem Sie besonders fürsorglich sind, vor allem Partnern gegenüber, die in gewisser Hinsicht als bedürftig erscheinen.
3. Weil es Ihnen nicht gelang, die liebevolle, zärtliche Zuwendung, nach der sie sich gesehnt haben, von Ihrem Vater und/oder Mutter zu bekommen, reagieren Sie unbewusst auf den vertrauten Typus "emotional nicht zugänglicher Partner", den Sie wieder durch Ihre Liebe zu ändern versuchen.
4. Weil Sie so grosse Angst davor haben, verlassen zu werden, würden Sie alles tun, um zu verhindern, dass eine Beziehung auseinanderbricht.
5. Beinahe nichts macht Ihnen zu viel Mühe, nimmt zu viel Zeit in Anspruch oder ist Ihnen zu teuer, wenn es dem Partner "helfen" kann, mit dem Sie zusammen sind.
6. Mangel an Liebe in persönlichen Beziehungen ist Ihnen so vertraut, dass Sie willens sind, zu warten, zu hoffen und sich noch mehr darum zu bemühen, dem anderen zu gefallen.
7. Sie sind bereit, in jeder Ihrer Beziehungen weitaus mehr als die Hälfte der Verantwortung und Schuld zu übernehmen.
8. Der Grad Ihrer Selbstachtung ist alarmierend niedrig, und im Innersten glauben Sie nicht, dass Sie es verdienen, glücklich zu sein. Vielmehr glauben Sie, Sie müssten sich das Recht verdienen, das Leben zu geniessen.
9. Sie haben das verzweifelte Bedürfniss, Ihren Partner und generell Ihre Beziehungen zu kontrollieren, weil Sie in Ihrer Kindheit wenig Sicherheit erlebt haben. Ihre Bemühungen, Menschen und Situationen unter Kontrolle zu bringen, maskieren Sie als "Hilfsbereitschaft".
10. In einer Beziehung stehen Sie mehr in Verbindung mit dem Traum davon, wie es sein könnte, als mit Ihrer realen Situation.
11. Sie sind abhängig von ihrem Partner und seelischem Schmerz.
12. Möglicherweise sind Sie psychisch und auch physiologisch anfällig dafür, von Drogen, Alkohol und/oder bestimmten - vorwiegend zuckerhaltigen - Nahrungsmitteln abhängig zu werden.
13. Indem Sie sich zu Menschen hingezogen fühlen, deren Probleme ungeteilte Aufmerksamkeit verlangen, oder sich in Situationen verstricken, die chaotisch, unsicher und Ihrer seelischen Verfassung abträglich sind, vermeiden Sie es, sich auf Ihre Verantwortung Ihnen selbst gegenüber zu konzentrieren.
14. Möglicherweise neigen Sie zu depressiven Verstimmungen, denen Sie mit den Aufregungen beizukommen versuchen, die Ihnen eine labile Beziehung ständig bietet.
15. Zu freundlichen, stabilen, verlässlichen Partnern fühlen Sie sich nicht hingezogen. Solche "netten" Menschen finden Sie langweilig.
von Robin Norwood