30/03/2026
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In den letzten Tagen haben mich so viele von euch gefragt, ob ich mich mit dem Wal verbinden kann, der wieder auf der Sandbank festsitzt – und was er uns sagen möchte. Ich bin seit dem ersten Moment, als er dort lag, mit ihm verbunden.
Schon damals war er so schwach. Dass er es schafft, ist leider sehr unwahrscheinlich. Doch darum geht es nicht. Viel wichtiger ist, was er uns Menschen mitteilen will.
Er zeigt uns: Wenn unser Verstand und unsere Gedanken mehr Raum einnehmen als Empathie, Herz und Gefühle, werden wir innerlich schwach. Wir entfremden uns von uns selbst – und zerstören damit Stück für Stück unser eigenes Leben. In der Sprache der Spiritualität steht Wasser für unsere Gefühle, Luft für den Verstand. Er kämpft auf der Sandbank, um uns zu zeigen, wie zerbrechlich wir werden, wenn wir die Verbindung zu unserem Herzen verlieren.
Er stirbt nicht nur – er sendet eine Botschaft. Eine Mahnung: Hört endlich wieder den Tieren zu. Hört wieder auf das, was sie uns sagen wollen.
In meinem Buch „Das heilende Wissen der Tiere 2“ sprechen die Wale ausführlich – und sie haben mich beim Schreiben zutiefst berührt. Ihre Botschaft ist klar: Wir dürfen wieder lernen zu fühlen, zu verbinden, zu leben.