27/03/2026
Neue Wege in der Gelenkchirurgie
Noch vor wenigen Jahren bedeutete ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk für viele Patientinnen und Patienten vor allem eines: eine lange Zeit im Krankenhaus und ein mühsamer Weg zurück in den Alltag. Heute zeigt sich ein anderes Bild – zumindest am Diakoniekrankenhaus Halle.
Wir setzen auf ein modernes Behandlungskonzept, das die klassische Sichtweise grundlegend verändert: Das Fast-Track-Konzept. Dahinter verbirgt sich ein eng abgestimmtes Zusammenspiel aus Vorbereitung, schonender Operation, gezielter individualisierter Schmerztherapie, dem Einsatz von Medikamenten zur besseren Blutungskontrolle und Reduktion von Gewebeschwellungen sowie die intensive Nachbehandlung. Der Effekt ist deutlich spürbar: Viele Patientinnen und Patienten können das Krankenhaus bereits nach zwei bis drei Tagen wieder verlassen.
Ein Schlüssel liegt dabei schon vor dem eigentlichen Eingriff, denn Patientinnen und Patienten werden gezielt auf die Operation vorbereitet – auch praktisch. Bewegungsabläufe werden trainiert, der Umgang mit Gehhilfen geübt. Das gibt Sicherheit und sorgt dafür, dass nach der Operation sofort aktive Mitarbeit möglich ist.
Dieses ineinandergreifende Konzept macht den entscheidenden Unterschied: Statt langer Bettruhe beginnt die Mobilisation noch am selben Tag. Unterstützt vom Team der Physiotherapie machen die Patientinnen und Patienten ihre ersten Schritte – ein entscheidender Faktor für die schnelle Genesung.
PS: Am 18. April 2026 informiert das Team auf der Aktiv.Leben-Messe in der Händelhalle ausführlicher zum Konzept.