07/02/2026
Überforderung ist das Ende eines langen Prozesses und kommt nicht aus heiterem Himmel.
Trotzdem ist es manchmal einfach zu spät, um noch einzulenken:
der Tag war eh schon anstrengend, die Tomatensauce ist auf dem Teppich gelandet, dein Kind quengelt, will nicht aufräumen, alle wollen was von dir, das Geschirr stapelt sich im Ausguss,
du fühlst dich komplett überfordert, wirst eventuell laut, knallst Türen, wirst aggressiv...
Was kannst du dann tun?
1. Versuch (ohne Türen zu knallen) erstmal aus der Situation zu gehen, bevor du etwas sagst oder tust, dass dir hinterher leid tut.
2. Fahre deine Stressreaktion etwas herunter, indem du dich ablenkst (Mach das Fenster auf und atme ein paar Mal tief durch, Trink ein Glas Wasser, beweg dich, klatsch ein paar Mal rhytmisch in die Hände, egal was). Danach kannst du klarer denken und handelst nicht mehr so impulsiv.
3. Verurteile dich nicht. Überforderung ist immer das Resultat von vielen dingen, die zusammen kommen. Es gibt sicher gute Gründe, warum dein Nervenfell so dünn und deine Zündschnur so kurz ist. Nimm dich so an (und in den Arm), wie du bist. Später kannst du überlegen, was du dir Gutes tun kannst.
4. Versuch nicht so zu tun, als würdest du alles schaffen. Sprich darüber. Sag deutlich, dass du nicht weiter weißt und frag um Hilfe. Ruf jemanden an, sprich mit jemanden. Lass dir helfen. Für dich und dein Kind.
❓❓ Was hilft dir, dich zu beruhigen?
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