22/02/2026
15 Jahre TCM-Ambulanz am Krankenhaus Jerusalem - eine Erfolgsgeschichte für unsere Patientinnen
Seit März 2011 ergänzt die Ambulanz für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) auf der 3. Etage das integrative Therapiekonzept am Krankenhaus Jerusalem. Was mit einer visionären Idee begann, ist heute – 15 Jahre später – eine feste Größe in der Begleitung von Brustkrebspatientinnen.
Zur Eröffnungspressekonferenz im März 2011 engagierten sich Prof. Dr. Martin Carstensen, Prof. Dr. Eckhard Goepel und Dr. Olaf Katzler vom Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem – ein starkes Signal für die enge Zusammenarbeit von Schulmedizin und komplementärer Therapie. Heute sind es der Ärztliche Direktor des Krankenhaus Jerusalem, Dr. Timm C. und die Partner des Mammazentrum Hamburg; Prof. Dr. Felix Hilpert stand dem Hamburger Abendblatt als ärztlicher Interviewpartner über die Bedeutung der TCM in der Brustkrebs-Therapie zur Verfügung.
Möglich wurde dieses bundesweit einzigartige Angebot durch die großzügige Förderung der Dorit-und-Alexander-Otto-Stiftung. Stifterin Dorit Otto begleitet das Projekt bis heute persönlich und mit großem Engagement.
„Wir haben über 3.800 Patientinnen gesehen, fast 40.000 Behandlungen durchgeführt – das ist eine echte Erfolgsgeschichte“, so Dorit Otto. Besonders stolz sei sie auf das Vertrauen und die Dankbarkeit der Patientinnen.
Herz der Ambulanz ist Barbara Kirschbaum, international renommierte TCM-Therapeutin. Mit Akupunktur und individueller Begleitung lindert sie Nebenwirkungen wie Polyneuropathie, Schlafstörungen oder psychische Belastungen und stärkt die Selbstbestimmung der Patientinnen während der Chemotherapie.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus Jerusalem, Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem und Stiftung Mammazentrum Hamburg macht dieses Angebot zu einem gelebten Beispiel integrativer Onkologie.
Unser Dank gilt der Dorit-und-Alexander-Otto-Stiftung – und ganz besonders Barbara Kirschbaum, die diese Ambulanz seit 15 Jahren mit Kompetenz, Empathie und Herzblut prägt.
Fotografie und Text: Martin Zitzlaff www.zitzlaff.com