Neuropsychologie und Psychotherapie/ Neuropsychology and Psychotherapy

Neuropsychologie und Psychotherapie/ Neuropsychology and Psychotherapy Grundlagenforschung & Interventionen für psychologische Störungen (u.a. Psychosen, Zwangsstörungen, Impulskontrollstörungen)

🐴🇨🇭🧠 UKE meets Zürich: pferdegestützte Therapie trifft auf MKT-ExpertiseZwei Tage intensiver Austausch zwischen der Psyc...
12/05/2026

🐴🇨🇭🧠 UKE meets Zürich: pferdegestützte Therapie trifft auf MKT-Expertise

Zwei Tage intensiver Austausch zwischen der Psychiatrischen Klinik und Forensik Zürich und dem UKE Hamburg: Wir, das sind Anna, Swantje und Steffen, lernten die pferdegestützte Therapie bei forensischen Patienten kennen. Im Gegenzug teilten wir unsere Expertise zum Metakognitiven Training (MKT).

Zwei intensive Tage voller spannender Einblicke, Austausch und gemeinsamer Weiterentwicklung.

📍 Tag 1: Pferdegestützte Therapie in der Forensik
Nach einer theoretischen Einführung durch unsere Schweizer Kolleginnen inklusive eigener ermutigender Ergebnisse konnten wir die praktische Umsetzung pferdegestützter Therapie direkt miterleben. Besonders beeindruckend war, wie Patient über den Umgang mit Pferden neue Formen von Kommunikation, Selbstwahrnehmung und Regulation entwickeln.

Die Arbeit mit den Tieren hilft, neue Verhaltensmuster zu erlernen: klare Signale geben, Verantwortung übernehmen, Beziehung nonverbal gestalten – ein Ansatz mit großer therapeutischer Wirkung laut Studien. Und: Ein Tier schaut nicht auf Dich herab, wenn Du eine psychische Erkrankung hast oder inhaftiert bist 🫶.

Am Nachmittag durften wir dann selbst ran 😄! Während Anna und Swantje ihre Erfahrungen als Pferdebesitzerinnen einbringen konnten, hat sich auch Steffen mutig ans (und sogar aufs) Pferd gewagt 💪🐴.

Als nächstes dann ein pferdegestütztes MKT am UKE? 🤔🐴 Wer weiß, was die Zukunft bringt… ✨

📍 Tag 2: MKT-Workshop
Am zweiten Tag stand unser Workshop zum Metakognitiven Training (MKT) 🧠 auf dem Programm. Swantje und Steffen vermittelten die Inhalte und theoretischen Hintergründe und leiteten die Teilnehmenden an, das MKT selbstständig durchzuführen.

Die Teilnehmenden nutzten die Chance, mit uns über ihre bisherigen Erfahrungen, Unsicherheiten und Fragen zum MKT ins Gespräch zu kommen.

Parallel durfte Anna eine Kurz-Weiterbildung zu digitalen Tools in der Behandlung von Schizophrenie und problematischem Pornographiekonsum geben.

Vielen Dank an das Team in Zürich für die Offenheit, den inspirierenden Austausch und die spannenden Einblicke 👏!

📱📍Neu bei COGITO Oberberg: Habit TrackerWir haben die COGITO Oberberg App weiter optimiert und laden alle Android-User e...
30/04/2026

📱📍Neu bei COGITO Oberberg: Habit Tracker
Wir haben die COGITO Oberberg App weiter optimiert und laden alle Android-User ein, die Beta-Version im Play Store auszuprobieren, beziehungsweise alle iOS-Nutzer, die TestFlight-Variante zu testen.
Einfach im Store runterladen oder:
https://oberbergkliniken.de/therapien/digitale-angebote/cogito

Der Habit Tracker motiviert dazu, gesunde Gewohnheiten beizubehalten und schädliche abzulegen. Psychische Gesundheit ist selten ein Erkenntnisproblem, sondern vor allem durch Ambivalenz und mangelndes Durchhaltevermögen gefährdet. Hierbei soll der Habit Tracker helfen, ohne zu nerven.

Weitere Features: Verbesserte Widgets und andere Design-Optimierungen. (Dankeschön an Scott Wallace für wertvolle Tipps)

Natürlich sind auch COGITO-Nutzer herzlich eingeladen, die „Verwandtschaft“ zu besuchen und die neue Funktion zu testen (mithilfe der Import/Export Funktion sollte 'Umzug' klappen). Die Umsetzung in COGITO selbst wird noch Wochen in Anspruch nehmen.

An dieser Stelle großen Dank an die Oberberg Gruppe, ohne die wir nie in der Lage gewesen wären, die Apps kostenlos anzubieten.
Feedback an: moritz@uke.de

🔬✨Neues Forschungsprojekt ab Mai!Wir freuen uns, den Start unseres neuen Projekts zu verkünden:„From Lab to Headset“VR &...
23/04/2026

🔬✨Neues Forschungsprojekt ab Mai!
Wir freuen uns, den Start unseres neuen Projekts zu verkünden:
„From Lab to Headset“

VR & MR in der Psychotherapie
Virtual Reality (VR) ermöglicht vollständig virtuelle therapeutische Umgebungen. Mixed Reality (MR) integriert dagegen digitale Inhalte in die reale Welt.
Beide Technologien gehören zur Extended Reality (XR) und eröffnen neue Möglichkeiten in der Psychotherapie – z. B. für Expositionstherapien oder achtsamkeitsbasierte Interventionen in kontrollierten, individuell anpassbaren Settings.

Welche Probleme existieren?
Aktuell stehen Therapeut:innen vor großen Hürden:
❌ fragmentierte Technologien
❌ komplexe technische Anforderungen
❌ fehlende Standards & Fortbildungen
👉 Viel Evidenz – wenig Anwendung im Alltag

Unsere Idee:
Wir entwickeln eine zentrale Plattform, die VR- und MR-Anwendungen auf einer einheitlichen Infrastruktur bündelt und so technische Hürden reduziert.
Ergänzt wird dies durch ein modulares, akkreditierungsfähiges E-Learning-Programm, das technische, therapeutische und rechtliche Aspekte integriert und eine sichere Anwendung in der Praxis ermöglicht.

Was sind die Inhalte
Die Plattform bringt verschiedene evidenzbasierte Anwendungen zusammen: von VR-gestützter Exposition bei Zwangsstörungen über MR-Anwendungen bei Waschzwang bis hin zu achtsamkeitsbasierten Interventionen wie FlowVR. Natürlich werden auch andere Störungen adressiert.
Ergänzend werden neue Ansätze wie avatarbasierte Psychoedukation sowie weitere innovative VR-Module entwickelt und perspektivisch integriert.

Anwendungsbeispiel aus der Praxis I (VR)
Virtual Reality (VR): Vollständig computergenerierte Umgebung
Eine Patientin mit Kontaminationsängsten setzt ein VR-Headset auf und befindet sich in einer virtuell erzeugten, als stark verschmutzt wahrgenommenen öffentlichen Toilette. Gemeinsam mit der Therapeutin konfrontiert sie sich schrittweise mit den aversiven Reizen – vom Betreten des Raums bis zum Berühren scheinbar kontaminierter Oberflächen. Die Intensität kann dabei jederzeit angepasst und die Situation beliebig oft wiederholt werden.
Vorteile:
✔ Hohe Kontrolle über Reize und Intensität
✔ Sicheres, geschütztes Setting
✔ Standardisierbar und flexibel einsetzbar

Anwendung aus der Praxis II (MR)
Mixed Reality (MR): Verknüpfung von realer und digitaler Welt
Ein Patient mit Waschzwang befindet sich in seinem echten Badezimmer und trägt eine MR-Brille.
Digitale Hinweise erscheinen im Sichtfeld und begleiten ihn Schritt für Schritt durch die Übung – z. B. wann er innehalten soll oder wie lange er das Händewaschen hinauszögert.
Die Therapie findet direkt im realen Kontext statt.

Vorteile:
✔ Direkter Transfer in den Alltag
✔ Unterstützung im genau relevanten Moment
✔ Höhere Nähe zu realen Lebenssituationen
Ziel & Vision

Unser Ziel:
👉 evidenzbasierte XR-Therapien zugänglich machen
👉 die Lücke zwischen Forschung & Versorgung schließen
Langfristig: eine skalierbare Struktur für die klinische Praxis

Danke!
Ein besonderer Erfolg für unser Team:
Unsere Kollegin PD Dr. Franziska Miegel hat erfolgreich Fördermittel für dieses Projekt eingeworben 🎉
Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Verbundprojekts Calls for Transfer (C4T).

Ein großes Dankeschön an:
• die Technische Universität Hamburg (TUHH)
• die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG)
für die Unterstützung!

Wir freuen uns sehr auf den Projektstart am 01.05. und die nächsten Schritte!

Signifikant – aber bringt das auch etwas?❓ Das ProblemIn Studien lesen wir oft: „Das Ergebnis war statistisch signifikan...
16/04/2026

Signifikant – aber bringt das auch etwas?

❓ Das Problem

In Studien lesen wir oft: „Das Ergebnis war statistisch signifikant.“
Das klingt erstmal gut – aber bedeutet das auch, dass die Behandlung im Alltag wirklich hilft?
Viele verwechseln „signifikant“ mit „wichtig“ oder „wirksam“, dabei sind das unterschiedliche Dinge. Tatsächlich beschreibt statistische Signifikanz nämlich etwas anderes als die praktische Relevanz eines Effekts.

📊 Signifikant ≠ groß
Statistisch signifikant bedeutet:
• Das Ergebnis ist wahrscheinlich kein Zufall.
• Die sogenannte Nullhypothese (=kein Effekt) wird dadurch infrage gestellt.
Aber: Signifikanz trifft keine Aussage über die Größe oder praktische Bedeutung eines Effekts.

📈 Warum große Studien „mehr finden“
Die Wahrscheinlichkeit, ein signifikantes Ergebnis zu finden, hängt stark von der Stichprobengröße ab: Je mehr Menschen teilnehmen, desto leichter werden auch kleine Unterschiede signifikant.
• Große Stichproben erhöhen die Teststärke (Power).
• Die Schätzungen werden stabiler und genauer und der sog. Standardfehler damit geringer.
Große Studien können daher signifikante Effekte finden, die im Alltag trotzdem kaum eine Rolle spielen.

📏 Wie groß ist der Effekt? (Effektstärke)
Neben der Signifikanz betrachten Forschende die Effektstärke
• Sie beschreibt, wie stark sich Gruppen tatsächlich unterscheiden.
• Ein Effekt kann statistisch signifikant sein – aber sehr klein.
Effektstärken helfen, diese Ergebnisse inhaltlich einzuordnen.
Typische Maße sind z.B.:
• Cohen’s d / Hedges‘ g
• η² (Eta-Quadrat)
Diese Maße standardisieren Unterschiede zwischen Gruppen und setzen den Effekt in Beziehung zur Streuung (Varianz) der Werte.

📏 Klinisch relevant = spürbar
Klinische Relevanz beschreibt, ob eine Veränderung oder der Effekt für Patient:innen tatsächlich bedeutsam ist z.B.:
• spürbare Symptomreduktion
• verbesserte Funktionsfähigkeit im Alltag
• relevante Steigerung der Lebensqualität
Es geht also um die Frage: Hat die Behandlung einen für die Patient:innen spürbaren Nutzen?
Denn: Ein statistisch signifikanter Effekt mit moderater Effektstärke ist nicht automatisch auch für Patient:innen bedeutsam.

🧠 Beispiel aus der Forschung
In Studien zu Zwangsstörungen nutzen wir z.B. die Yale-Brown Compulsive Obsessive Scale (Y-BOCS), ein halbstrukturiertes klinisches Interview, um die Stärke der Zwangssymptomatik vor und nach einer Behandlung zu erfassen.
Entscheidend ist nicht nur die reine Verbesserung von Werten, sondern ob eine Remission erreicht wird – also Symptome im Alltag kaum noch vorhanden sind (häufiges Kriterium: < 14 Punkten).
Hinweis: Wenn Sie lernen möchten, die Y-BOCS anzuwenden, schauen Sie gerne bei unseren E-Learnings vorbei (www.uke.de/e-ybocs)!

🔍 Wie bewerten Forschende das?
Sie achten neben Signifikanz z. B. auf:
• Cut-offs / Remission: Die Symptome unterschreiten einen klinischen Grenzwert (z.B. weniger als 14 Punkte in der YBOCS)
• MCID: Kleinste Veränderung, die für Patient:innen einen Unterschied macht (z. B. Cohen’s d von mindestens 0.24 bei Depression)
• NNT: Wie viele Personen behandelt werden müssen, damit eine Person mehr profitiert als ohne Behandlung (z. B. bei KVT für Depression: ca. 4 Behandelte -> 1 profitiert mehr als in der Kontrollgruppe nach Cuijpers et al. 2023)

✅ Kurz gesagt
Statistische Signifikanz: Hinweis darauf, dass ein Effekt wahrscheinlich nicht zufällig ist.
Klinische Relevanz: Bewertung, ob dieser Effekt im Alltag tatsächlich bedeutsam ist.
Für eine fundierte Interpretation braucht es beides

🧠 Was ist eigentlich… Neuropsychologie? & Halbjahres-Praktikant*innen gesucht:https://ag-neuropsychologie.de/praktika/🧠 ...
02/04/2026

🧠 Was ist eigentlich… Neuropsychologie? & Halbjahres-Praktikant*innen gesucht:https://ag-neuropsychologie.de/praktika/🧠

Die Neuropsychologie beschäftigt sich u.a. mit der Diagnostik und Therapie der kognitiven Leistungsfähigkeit. Hierzu gehören Gedächtnis, Aufmerksamkeit sowie logisches Denken, Handlungsplanung, Problemlösung und vieles mehr.

Neuropsycholog:innen führen hierfür gezielt Tests durch. Auf Grundlage der Testergebnisse können dann individuelle Behandlungspläne erstellt werden. Neuropsycholog:innen helfen v.a. Menschen mit Kognitionsschwierigkeiten nach Hirnverletzungen, z.B. durch einen Unfall oder bei neurologischen Erkrankungen. Mit gezielten Übungen werden die kognitiven Leistungen trainiert, um diese zu verbessern oder es werden Maßnahmen ausgewählt, mit deren Hilfe Einschränkungen bestmöglich kompensiert werden können (sog. Coping), um wieder mehr Lebensqualität zu erreichen.

In einem psychiatrischen Krankenhaus wie bei uns am UKE spielt die Neuropsychologie ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Diagnostik und Behandlung von Patient:innen mit psychischen Störungen. Denn auch im Rahmen vieler psychiatrischer Erkrankungen können (vorübergehende) Einschränkungen, z.B. der Konzentration- und des Gedächtnisses auftreten. Ebenso überprüfen wir, ob die Kriterien für bestimmte Erkrankungen wie z.B. Demenz oder Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) erfüllt sind oder führen eine Intelligenzdiagnostik durch.

Wichtig: Subjektive und objektive Neurokognition hängen nicht unbedingt eng miteinander zusammen. Das heißt, Personen können das Gefühl haben, kognitiv eingeschränkt zu sein, ohne dass diese Einschränkungen sich in neuropsychologischen Tests zeigen. Auch der umgekehrte Fall kann auftreten, bei dem sich eine Person des Ausmaßes möglicher Defizite nicht bewusst ist. Hier spricht man von metakognitiven Defiziten (Metakognition = Denken über das Denken).

Des Weiteren können Faktoren wie mangelnde Motivation bei der Testung, Medikation sowie körperliche Einschränkungen oder Testangst die Testergebnisse verzerren. Das macht die Interpretation von Testergebnissen manchmal zu einer echten Herausforderung.

Wie kannst du Neuropsycholog:in werden? Grundsätzlich muss man Psychologie studieren (einige Studiengänge, wie z.B. kognitive Neurowissenschaften, können sich einer Äquivalenzprüfung unterziehen) und sich dann auf Neuropsychologie spezialisieren, zum Beispiel mit einer Zusatzausbildung nach dem Masterabschluss.

Du bist Psychologiestudent:in und interessierst Dich für das Thema Neuropsychologie? Ein guter Einstieg ist das Praktikum bei uns! Mehr dazu auf unserer Webseite: www.uke.de/agn

📱✨ ZeroOCD – Mit einer Smartphone-App Zwänge besser bewältigen!  Kollegen der Universität Bern suchen Teilnehmer:innen f...
18/03/2026

📱✨ ZeroOCD – Mit einer Smartphone-App Zwänge besser bewältigen! Kollegen der Universität Bern suchen Teilnehmer:innen für eine innovative Studie zu Augmented Reality bei Kontaminationsängsten.

Hintergrund
🧼 Haben Sie Angst vor Schmutz, Keimen oder Viren? Solche Kontaminationsängste schränken den Alltag oft massiv ein. Herkömmliche Therapien wirken gut, sind jedoch oft schwer zugänglich oder teuer. Unsere Kolleg:innen der Universität Bern unter der Leitung von Prof. Thomas Berger untersuchen daher im Rahmen eines EU-Projekts die Wirksamkeit der Smartphone-App ZeroOCD. Ziel ist es, Betroffenen ein flexibles und kostenloses Selbsthilfeprogramm anzubieten.

Worum geht es genau?
📊ZeroOCD nutzt „Augmented Reality“ (AR). Dabei werden über Ihre Smartphone-Kamera virtuelle Keime oder Schmutz direkt in Ihre reale Umgebung projiziert. Sie können so direkt zu Hause üben, die Angst auszuhalten und Waschrituale schrittweise abzubauen. Das Programm umfasst neun Module mit hilfreichen Erklärungen, Fallbeispielen und praktischen AR-Übungen. Das Ziel: Testen, ob ZeroOCD bei der Reduktion von Kontaminationsangst wirksam ist.

Was habe ich davon?
🎁 Sie erhalten kostenlosen Zugang zu einer modernen psychologischen Intervention, die Sie bequem von zu Hause aus durchführen können. Ob mit der App oder per Video-Gespräch: Sie lernen wirksame Strategien kennen, um Ihre Ängste zu reduzieren und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Zudem leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Forschung, um die Versorgung für Menschen mit Zwängen zu verbessern.

Wie läuft die Studie ab?
🧾 Alle Teilnehmenden erhalten eine wissenschaftlich fundierte Unterstützung. Nach dem Bearbeiten von Fragebögen und einem diagnostischen Gespräch werden Sie zufällig einer von zwei aktiven Gruppen zugeteilt: Entweder nutzen Sie die ZeroOCD-App (begleitet durch drei Videositzungen), oder Sie erhalten eine klassische Verhaltenstherapie per Videokonferenz (neun Sitzungen), oder Sie landen auf der Warteliste, in der Sie nach 9 Wochen ebenfalls Zugang zur ZeroOCD-App erhalten.

Wer kann teilnehmen?
👥 Gesucht werden Personen zwischen 18 und 64 Jahren, die unter deutlichen Kontaminationsängsten leiden. Eine formale Diagnose einer Zwangsstörung ist keine Voraussetzung; auch subklinische Ängste sind willkommen. Wichtig ist, dass Sie aktuell keine andere Psychotherapie machen, ein kompatibles Smartphone besitzen und Deutsch sprechen und lesen können.

Wie kann ich teilnehmen?
📬 Interesse geweckt? Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie auf der Projektwebseite: https://zeroocd.psy.unibe.ch/home. Dort können Sie prüfen, ob die Studie für Sie passt, und sich unverbindlich registrieren. Die Kolleg:innen aus Bern freuen sich darauf, von Ihnen zu hören und gemeinsam neue Wege in der digitalen Therapie zu gehen! 🚀
Hashtags:
Instagram-Page der Studie:

🎉 COGITO erreicht 200.000 Downloads!Seit Februar hat unsere COGITO-App zur Verbesserung des mentalen Wohlbefindens die 2...
11/03/2026

🎉 COGITO erreicht 200.000 Downloads!

Seit Februar hat unsere COGITO-App zur Verbesserung des mentalen Wohlbefindens die 200.000-Nutzer-Marke durchbrochen. iOS (> 130.000) führt dabei vor Android (> 80.000).

Wir danken für die Nutzung und auch die Treue – eine Haltequote von fast 30 % ist im Bereich Gesundheits- und Fitness-Apps ein sehr guter Wert.

Wie schon wiederholt geschrieben: COGITO bleibt kostenlos, werbefrei und gibt keinerlei Daten weiter. Es müssen keine persönlichen Daten wie Name, Alter oder E-Mail-Adresse hinterlegt werden.

🔮 Was ist zukünftig noch geplant?

1️⃣ Neue Programmpakete
Viele neue Übungen sind bereits „in der Mache“ – unter anderem zu:

- Alkoholsucht
- Einsamkeit

2️⃣ Habit Tracker – flexibel statt stressig
Viele Menschen greifen zu Apps, wenn ihnen Alltagsstress und Druck zu viel werden. Wenn dann die App selbst zusätzlichen Druck erzeugt – etwa durch ständige Erinnerungen oder Mahnungen (man denke an Duolingo) – kann die Hilfe schnell zum Bumerang werden.

Deshalb gilt auch hier:
· Alles ist optional
· Erinnerungen und Zusatzfunktionen lassen sich bequem ausschalten
· COGITO bleibt ein freundlicher Begleiter, der da ist, wann und wie man ihn braucht

Manche wünschen sich einen motivierenden Schubs – andere möchten im eigenen Tempo arbeiten. Beides soll möglich bleiben.

3️⃣ Fehler gefunden?
Bitte schreibt uns, wenn etwas nicht klappt oder Ihr etwas doof findet – und sei es nur ein Kommafehler oder eine falsche Formulierung in der arabischen, persischen, chinesischen Version oder whereever. Rückmeldungen sind jederzeit willkommen: moritz@uke.de

4️⃣ Werbung & Unterstützung
200.000 Downloads sind ein schöner Meilenstein – aber wir möchten noch mehr Menschen erreichen. Eine Werbekampagne ist in Vorbereitung.
Das kostet natürlich. Spenden sind jederzeit herzlich willkommen:
👉 uke.de/cogito-spende

5️⃣ Unsere anderen Apps
Bitte schaut Euch auch unsere weiteren Angebote an:
· COGITO Oberberg – in Kooperation mit den Oberbergkliniken, diese App hat bald mehr features als die Standard-App:
https://lnkd.in/d5Fv2SUN
· Glücklich – für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen: www.uke.de/gluecklich
· COGITO Kids:
https://lnkd.in/gc5TjkU5

Novatreat mit 'Female Transformers in Healthcare' Award ausgezeichnet✨ Unser Novatreat-Team, u.a. Franzi (Miegel, oben l...
04/03/2026

Novatreat mit 'Female Transformers in Healthcare' Award ausgezeichnet

✨ Unser Novatreat-Team, u.a. Franzi (Miegel, oben links im Bild), die Lara’s (Rolvien und Wille), Anna (Brähler), Jonas (Beckmann) und das Team von PatientZero Games, wurde in der Kategorie „Transforming Processes“ mit dem Female Transformers in Healthcare Award ausgezeichnet – eine von insgesamt vier Award-Kategorien. Ein bedeutender Moment für unsere Arbeit. 💙

Der Award im Überblick:
Gemeinsam mit dem Business-Netzwerk Healthcare Frauen e.V. verleiht das Fachmagazin Health&Care Management zum dritten Mal die „Female Transformers in Healthcare“. Ausgezeichnet werden Frauen & Teams, die mit innovativen Projekten echte Veränderungen im Gesundheitswesen ermöglichen. ✨

Novatreat transformiert Prozesse:
NovaTreat ist eine virtuelle Klinik, die über XR-Brillen erfahrbar wird. Sie schafft eine neuartige hybride Schnittstelle zwischen ambulanter und tagesklinischer Versorgung und ermöglicht hochfrequente psychotherapeutische Behandlung direkt im Alltag der Patient:innen.

Unsere Auszeichnung in der Kategorie „Transforming Processes“ würdigt, wie Novatreat
🔹 Versorgungsprozesse in der Psychotherapie neu denkt,
🔹 digitale Tools verantwortungsvoll integriert und
🔹 Strukturen schafft, die Patient:innen den Zugang zu wirksamer Behandlung erleichtern.

Preisverleihung in Berlin:
Am 10. November 2025 wurden die diesjährigen Preisträgerinnen im Rahmen der Herbsttagung der Healthcare Frauen in Berlin geehrt.
Franzi (Miegel) hat den Preis stellvertretend für das gesamte Novatreat-Team entgegengenommen – als Anerkennung für alle, die täglich an diesem Projekt arbeiten. 💙

Was der Award für uns bedeutet:
Für uns ist die Auszeichnung…
💡 Wertschätzung unserer gemeinsamen Entwicklungs- und Forschungsarbeit,
🤝 Ansporn, Versorgungsprozesse weiter zu transformieren
und
🧠 Motivation, digitale Psychotherapie weiterhin evidenzbasiert und patient:innenzentriert voranzutreiben.

🧠Teilnehmer: innen gesucht: Psychotherapiestudie zu Panikstörung in Hamburg (Bergen 4 Day Treatment) 😟Leiden Sie unter P...
18/02/2026

🧠Teilnehmer: innen gesucht: Psychotherapiestudie zu Panikstörung in Hamburg (Bergen 4 Day Treatment)

😟Leiden Sie unter Panikattacken? Wir bieten eine Behandlung für Panikstörungen im Rahmen einer Studie an: Das Bergen 4-Day Treatment (B4DT). ✨

Eine Panikstörung liegt vor, wenn in unterschiedlichen Situationen wiederholt plötzliche Panikattacken auftreten (inkl. intensiver körperlicher Symptome wie z. B. Herzrasen, Atemnot, Schwindel), die von starker Angst begleitet sind. 😰 Charakteristisch ist die anhaltende Angst vor weiteren Attacken.

⚠️ Infolgedessen wird häufig das Verhalten angepasst, um erneute Panikattacken auf jeden Fall zu vermeiden. 🚶‍♀️

🔬In unserer Studie untersuchen wir die Wirksamkeit des B4DT für Menschen mit Panikstörung. Das B4DT ist eine konzentrierte Form der Expositionsbehandlung, die an 4 aufeinanderfolgenden Tagen stattfindet. 📅

🇳🇴 Das B4DT wurde in Norwegen entwickelt und wird bei uns am UKE seit 2 Jahren erfolgreich für Zwangsstörungen angeboten. Das B4DT für Panikstörungen hat sich in mehreren Studien ebenfalls als äußerst wirksam erwiesen. ✅

Um festzustellen, ob Sie für die Behandlung in Frage kommen, laden wir Sie zu einem diagnostischen Gespräch ein – Sie können dann entscheiden, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt oder nicht.

💬 Das B4DT erfolgt an 4 aufeinanderfolgenden Tagen in unserer Klinik in einer Gruppe statt. 👥

Die Studie wird durchgeführt vom Forschungsbereich Neuropsychologie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), unter der Leitung von Prof. Dr. Lena Jelinek. 🏥

Wenn Sie an einer Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie leiden und Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich unter: b4dt@uke.de! 📧

„Behind the scenes“  #2: unsere Grafikerin MarianaIn Zeiten von ChatGPT mutet es fast anachronistisch an, noch eine Graf...
12/02/2026

„Behind the scenes“ #2: unsere Grafikerin Mariana

In Zeiten von ChatGPT mutet es fast anachronistisch an, noch eine Grafikerin zu beschäftigen. Klar, auch wir erstellen etliche Bilder mit KI. Für viele Dinge bleibt der Mensch aber unersetzlich – und wird es (hoffentlich) auch bleiben.

In der kleinen Reihe „Behind the Scenes“ stellen wir diesmal unsere Grafikerin Mariana (Ruiz Villareal) vor (das Foto ist nicht ganz aktuell, aber wurde von ihr ausgesucht :)). Sie stammt aus Mexiko und lebt heute im deutlich weniger exotischen Hamburg-Niendorf – optisch so ziemlich am entgegengesetzten Pol von Acapulco.

Mariana hat zahlreiche Grafiken für uns entworfen, angefangen mit dem Logo unserer Arbeitsgruppe. Der damalige eher plumpe Auftrag war: Mensch von der Seite, Zahnräder im Kopf (also Standard für Neuro-Logos). Geliefert hat sie eine psychedelische Kreation, basierend auf Rodins Denker (siehe unten).

Darüber hinaus hat sie auch die Bilder für Neustart und vor allem COGITOKids beigesteuert – sowie weitere Logos, unter anderem für die Glücklich-App.

Wir sind Mariana zu großem Dank verpflichtet. Wer ihre Webseite besuchen möchte, kann hier klicken: https://lnkd.in/eqdakU76

Danke, Mariana, für Deinen Einsatz und Deine Kreativität.

¡Gracias! 🌟

🧠✨ Elderbot: KI gegen Einsamkeit ✨🧠Alt und einsam – trotz der vielen Angebote für Senior:innen in Hamburg? 😔👨🏼‍🦳🧑🏾‍🦳👨🏽‍🦳...
06/02/2026

🧠✨ Elderbot: KI gegen Einsamkeit ✨🧠

Alt und einsam – trotz der vielen Angebote für Senior:innen in Hamburg? 😔👨🏼‍🦳🧑🏾‍🦳👨🏽‍🦳🧑🏿‍🦳😔

❌Leider erreichen bestehende Unterstützungsangebote viele ältere Menschen nicht. Eingeschränkte Mobilität, Kosten oder soziale Ängste führen dazu, dass zu viele Senior:innen von wichtigen Hilfsangeboten ausgeschlossen bleiben. ❌

🛟🛟Mit dem Projekt Elderbot geht unsere Kollegin und assoziiertes Mitglied unseres Forschungsbereichs, Dr. Brooke Viertel, neue Wege: Zum ersten Mal in Deutschland wird die Wirksamkeit eines KI-gestützten, sozial-interaktiven “Agenten“ (nichts Schlimmes in diesem Zusammenhang 😃) untersucht, der ältere Menschen in ihrer eigenen Häuslichkeit unterstützen soll, Einsamkeit zu überwinden und soziale Kompetenzen zu stärken. 🛟🛟

Der Elderbot fungiert als intuitiver, empathischer Gesprächspartner und ermöglicht eine niedrigschwellige, kostengünstige und anonyme Nutzung – ohne die Barrieren traditioneller Angebote. Ziel ist es, nachhaltig Selbstvertrauen und Motivation für echte soziale Teilhabe zu fördern. ❤️❤️❤️

Mit diesem innovativen Projekt sollte gezeigt werden, wie verantwortungsvoll eingesetzte KI die psychische Gesundheit im Alter stärken kann. Wir freuen uns über jede Unterstützung, um mit dem Elderbot Einsamkeit im Alter wirkungsvoll anzugehen. 🤝💡🙏

👉 Mehr zum Projekt: https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/unterstuetzung-und-spende/forschen-und-heilen-aktiv-fuer-eine-gesunde-psyche-elderbot-ki-gegen-einsamkeit.html

⏱️ 🫵Brooke lädt zudem herzlich zu ihrem Vortrag in der Veranstaltungsreihe des Bündnisses gegen Einsamkeit Hamburg am 18. Juni 2026 von 12:00 bis 13:00 Uhr ein! Hier geht’s zur Anmeldung.: https://lets-meet.org/reg/f472f456483e436069

Instagram:
https://www.instagram.com/reel/DTVaZf3CZLZ/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

Bericht im Hamburg Journal:
https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.ardmediathek.de/video/hamburg-journal/uke-testet-chatbot-gegen-einsamkeit/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8xZDZmNmViMi0xNGRlLTRhYjUtOTUwNi05Zjg4ZmY1OGJjYzI&ved=2ahUKEwiPmYC84pqSAxW9VfEDHeW9KigQwqsBegQIDBAB&usg=AOvVaw06kC7u3QudmZ7M61B1rNep

PS: ja, für den Beitrag wurde viel chatgpt verwendet... 😄

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