29/04/2023
Eine interessante Information in Bezug auf Partizipation und Diversity im Berliner Senat 🌸 viel Spaß beim lesen!
Das Land Berlin hat eine neue Regierung – einen Senat, in dem Frauen deutlich in der Überzahl sind, mit einem Koalitionsvertrag, in dem das Thema Gleichstellung eine wichtige Rolle spielt.
Neben dem neuen Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) werden sieben Senatorinnen und drei Senatoren die Geschicke der Stadt bis 2026 lenken. So weiblich war ein Berliner Senat noch nie! Die ehemalige Regierende Bürgermeisterin und ehemalige Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) wird Bügermeisterin und Wirtschaftssenatorin. Neue Gleichstellungssenatorin ist Cansel Kiziltepe (SPD).
Das Thema Gleichstellung findet sich bereits in der Präambel des Koalitionsvertrags: „Es geht darum, für die Stadt der Vielfalt (…) den Weg zu echter Gleichstellung entschlossen weiterzugehen.“
Und weiter: „Berlin ist und bleibt die Stadt der Frauen. Wir wollen die besten Rahmenbedingungen für eine echte Gleichstellung der Geschlechter schaffen. Das bedeutet: bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Frauen in Führungspositionen und gleicher Lohn für gleiche Arbeit.“
Der Gleichstellung sind zwei der 130 Seiten des Koalitionsvertrags gewidmet. Darin sind u.a. folgende Arbeitsthemen festgelegt, allerdings ohne konkrete, messbare Ziele:
🔸 Die Gleichstellung von Mann und Frau muss in allen Lebensbereichen vorangetrieben werden.
🔸 Die Koalition setzt sich dafür ein, dass Frauen und Männer in der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung, im kulturellen sowie öffentlichen Leben gleichberechtigt teilhaben.
🔸 Die Koalition prüft die verfassungsrechtlichen Möglichkeiten eines Paritätsgesetzes.
🔸 Das gleichstellungspolitische Rahmenprogramm wird fortgesetzt und ergänzt durch eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie.
Wir sind gespannt, was die neue Koalition ganz konkret für die Gleichstellung in der Stadt bewirkt, und wünschen gutes Gelingen!