07/03/2026
Sonnenschein im Frühjahr
Schon im März und April kann die UV-Strahlung stark genug sein, um die Haut zu schädigen – auch wenn sich die Temperaturen noch kühl anfühlen. In Deutschland werden im Frühling bereits UV-Index-Werte von 3–4 gemessen, bei denen Sonnenschutz empfohlen wird.
Zudem ist die Kinderhaut noch deutlich empfindlicher. Die Haut ist dünner und hat eine noch nicht vollständig entwickelte Schutzbarriere. Zudem ist der Eigenschutz durch Pigmente (Melanin) noch nicht ausreichend ausgebildet und UV-Schäden können im Kindesalter schlechter „repariert“ werden.
Daher gilt bei mir mit meinen Schulkindern: Kopfbedeckung (ich gestehe: wird nur getragen wenn’s gerade cool ist und aktuell habe ich da Glück) und Sonnencreme parat haben.
Beide haben einen sehr hellen Hautton, Sommersprossen und das eine Kind ein Rotstich in den Haaren. Da ist die Eigenschutzzeit der Haut noch geringer als eh schon.
Ganz klar: Schatten und Kleidung/Kopfbedeckung sind der wichtigste Sonnenschutz besonders für die noch kleinen Kinder. Die dünne Kopfhaut, der Nackenbereich und die noch offene Fontanelle sind sehr empfindlich und sollten gut geschützt sein.
Wenn Kleidung und Schatten nicht alles abdecken können, kann eine mineralische Sonnencreme dort genutzt werden, wo es wirklich nicht anders möglich ist. Gerade bei Babys und Kleinkindern gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Die mineralischem Sonnencreme ist dabei das Mittel der Wahl. Diese legt sich wie ein schützender Film auf die Haut, statt in sie einzuziehen. Wichtig ist dabei, dass die Creme ohne bedenkliche Inhaltsstoffe und ohne Parfüm auskommt und möglichst reizarm für empfindliche Kinderhaut ist, sowie einen hohen LSF hat.
Wie handhabt ihr Sonnenschutz im Frühling bei euren Kindern? ☀️
Habt ihr Routinen, Tipps, Produkte aus eurem Alltag? Schreibt sie gern in die Kommentare! 💬👇
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