27/04/2026
Als meine Kinder noch kleiner waren, war das Eincremen mit Sonnencreme sicherlich nicht immer ein riesengroßer Spaß – aber sie haben es über sich ergehen lassen.
Heute, wo sie größer sind, ist es plötzlich „uncool“ und wir haben manchmal ein ganz schönes Drama. Uff!
Doch außer Frage steht: Sonnenschutz muss sein! Und das, was wir mit Kleidung nicht schützen können, wird eben eingecremt.
Ich habe einiges ausprobiert – mal klappt’s besser, mal schlechter. Aber diese Dinge helfen bei uns im Alltag:
☀️ Die richtige Sonnencreme finden
Die Konsistenz macht viel aus! Bei uns ist der Roller total beliebt, Spray und Creme dagegen eher nicht mehr.
☀️ Selbst eincremen lassen
Mit meiner Kontrolle dürfen sie sich selbst eincremen – ich muss dabei die Finger stillhalten.
☀️ Mitentscheiden lassen
Welche Sonnencreme nehmen wir heute? Kleine Entscheidungen, große Wirkung (und dennoch habe ich natürlich ein Auge auf die Produkte und die Inhaltsstoffe!)
☀️ Routine statt Diskussion
Fester Ablauf = weniger Gemecker. Gehört einfach dazu wie Zähneputzen.
☀️ Kindgerecht erklären
Ohne Angst, dafür verständlich:
„Deine Haut hat eine Schutzschicht. Wenn zu viel Sonne daran kommt, geht sie kaputt – dann wird sie rot und tut weh.“
„Die Creme hilft deiner Haut, stark zu bleiben.“
„Hast du erst einen Sonnenbrand, müssen wir das spielen draußen vorerst streichen“
- einiges davon klingt hart und ist sicherlich auch ein stückweit Erpressung, aber es scheint zu helfen und da ist mir die Gesundheit einfach wichtiger!
☀️ Kinder in das Thema einbeziehen und ein „echtes“ Gespräch führen:
Ich stelle bewusst Fragen wie z.b.:
„Warum glaubst du, ist Sonnencreme wichtig?“
„Was passiert ohne Schutz?“
Und genau das macht oft den Unterschied – sie fühlen sich ernst genommen und denken selbst mit.
Wie ist das bei euch? Team „kein Problem“ oder auch eher Team Drama und Gegenwehr?
Was für Tipps habt ihr?