06/09/2024
Mach mit!
Nationale Krebspräventionswoche vom 9. bis 15. September 2024
Ob Schwimmen, Laufen, Tanzen - oder Fensterputzen: Körperliche Bewegung hilft Dir nachweislich, Dein Krebsrisiko zu senken. Es müssen nicht mal anstrengende oder lange Sportprogramme sein, auch kleine Bewegungseinheiten im Alltag wie Treppensteigen oder Spazierengehen tun Gutes gegen .
Das World Cancer Research Fund (WCRF) empfiehlt zur Senkung des so genannte Bewegungs-Häppchen („exercise snacking“). Das sind kurze Einheiten von etwa 3 bis 4 Minuten pro Tag, die den Herzschlag erhöhen und bei denen man leicht außer Atem oder ins Schwitzen kommt.
Studien belegen längst, dass körperliche Aktivität helfen kann, das Risiko für und zu reduzieren. Auch Frauen nach den Wechseljahren können so ihr Brustkrebsrisiko senken. Weitere Studien zeigen, dass jüngere Frauen durch intensive körperliche Aktivität, wie etwa Kraftsport, Joggen, Schwimmen, schnelles Radfahren oder Teamsport, das Erkrankungsrisiko für Brustkrebs minimieren können.
Auch Krebspatient*innen sollten regelmäßig Bewegung in den Alltag integrieren oder gezielt Sport treiben. Laut der S3-Leitlinie wir empfohlen, mindestens 150 Minuten mäßig oder 75 Minuten körperlich-anstrengend aktiv pro Woche sein. Und das so früh wie möglich nach der Diagnose.
Viele Patient*innen leiden während und nach der Krebstherapie an – einer chronischen körperlichen, geistigen und emotionalen Erschöpfung. Studien konnten zeigen, dass gezieltes körperliches Training zur Stärkung von Gleichgewicht, Muskelkraft und Ausdauer die Lebensqualität bei Frauen mit Brustkrebs steigern und Fatigue-Symptome abmildern kann. Schmerzen und Kurzatmigkeit nehmen ab und das allgemeine Fitnesslevel steigt.
Aber auch sanfte Bewegung kann positive Effekte haben. Laut der S3-Leitlinie Komplementärmedizin kann Yoga nach der Brustkrebstherapie zur Verbesserung Lebensqualität eingesetzt werden. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass , , Schlafprobleme und kognitive Beeinträchtigungen bei dieser Patientinnengruppe gemindert werden kann.
Also, mach mit, wenn Du magst, und lass uns unter dem Hashtag wissen, wie Du gegen den Krebs in Bewegung kommst.
Bist du an Krebs erkrankt und wünschst Du Dir psychoonkologische Unterstützung?
Melde Dich gern bei mir.
Herzlichst
Rena
Rena Beeg
Psychoonkologin
Heilpraktikerin für Psychotherapie
In Hamburg und online
www.praxis-renabeeg.de