03/01/2018
Liebe Online-Freunde,
ich wünsche Euch in 2018 alles Glück dieser Welt-
viel Liebe, treue Freundschaften, gute Gesundheit-eben alles, was Ihr Euch wünscht!
Da ich viel mit jungen Menschen arbeite, liegt mir ein Thema sehr am Herzen.
Ein kleiner Einblick in die Beratung in Punkto "Social-Media-Konsum".
(Zitat eines jungen Menschen)
"In den letzten 18 Monaten, postete ich nach eingehender Beratung so gut wie gar nichts mehr bei Facebook. Dadurch verlief mein Leben innerlich ruhiger, ich hatte viele Stunden mehr Zeit, mich meinen realen Lebenszielen zu widmen oder beispielsweise gute Gespräche mit mir wichtigen Menschen zu führen sowie täglich 2 Stunden mehr mit meiner Familie oder mit guten Freunden zu verbringen. Dies gab mir viel Kraft und förderte meine Konzentrationsfähigkeit. Mein Leben veränderte sich auf allen Ebenen um 360 Grad. Endlich konnte ich meine Zeit effizient einteilen, in wichtigen Momenten konnte ich mein Augenmerk wieder den wesentlichen Details im Leben zuwenden. Ich war nicht mehr länger „Sklave“ meines Telefons."
Dachte doch sicherlich jeder schon mal darüber nach, wie viel kostbare Zeit er oder sie in der Vergangenheit bereits in der Social-Media-Welt verbrachte, oder wie viele schöne Momente er oder sie durch das Surfen im Netz einfach verpasste. Der Trend scheint sich dermaßen verstärken zu haben, dass viele Menschen kaum noch bereit zu sein scheinen, sich im direkten Kontext oder gar "Aug in Aug" miteinander auszutauschen.
Selfie-Trend gleich Sucht?
Um Vieles besorgter jedoch betrachten Experten diejenigen Menschen, welche tatsächlich nicht mehr anders können, als sich täglich per Selfie in eine parallele „Realität“ zu katapultieren- die womöglich ihr komplettes Leben, ihren Alltag danach ausrichten oder ihre tägliche Motivation allein auf Basis der Resonanz im Netz schöpfen. Studien belegen, dass viele Menschen dem "Social-Media-Wahn" verfallen sind, insbesondere junge Menschen sind stark gefährdet.
„Social-Media“ macht innerlich unruhig und zerstreut unsere Gedanken. Es sorgt- je nach Intensität des jeweiligen Konsumverhaltens- dafür, dass wir uns nicht mehr richtig konzentrieren können, uns weniger auf unsere direkten Mitmenschen einlassen, einfach nicht mehr ganz bei der Sache sind. Kann soetwas gesund sein? Aus Expertensicht sicherlich nicht.
Bitte behaltet Eure Kinder im Auge und handelt rechtzeitig, wenn Ihr Anzeichen einer Sucht entdeckt.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag