31/12/2025
Liebe Freundinnen und Freunde der ganzheitlichen Medizin,
zum jeden Ende des Jahres resümiert man, was war gut, was war furchtbar, was möchte ich mitnehmen, was möchte ich loslassen….
Was habe ich dazu gelernt, was kann ich im nächsten Jahr noch dazu lernen?
Dies sind alles Floskeln, wir hören sie immer wieder, aber ändert sich tatsächlich etwas von Jahr zu Jahr?
Oder brodeln wir sowieso in unserer eigenen Suppe, mal mit diesem, mal mit jenem Thema?
Eines Tages wird es der letzte Jahresübergang sein, den wir hier in unseren Sphären miterleben.
Das kann manchmal schneller gehen, als man denkt.
Was wird es sein, was wir denken, wenn es soweit ist?
Werden wir sagen können:
Ich habe alles gelernt, was ich je lernen wollte, ich habe alles losgelassen, was ich je gehen lassen wollte und werden wir sagen können, dass ich alles gegeben habe habe, um mir und meinen Lieben so viel Gutes wie möglich getan zu haben?
Was ist „Gutes tun“?
Natürlich denke ich als Heilpraktikerin sofort an all die Nährstoffe, die unser Körper braucht, an die Möglichkeiten, seinem Immunsystem die Regulationsfähigkeit geben zu können, die es braucht, um die Toxine, von denen es immer mehr in unserer Welt gibt, abzuwenden. Ich denke an die Ernährung, mit der wir uns Gutes tun können, ich denke an die Bewegung, den Sport und an die frische Luft in der Natur, die unserem Körper Kraft gibt und Ruhe. Ich denke an die Freude und die Lebenslust, die wir mit unseren Liebsten teilen können oder auch allein.
Da gibt es so viel Gutes, was wir für uns tun können.
Aber auch so viel Schlechtes…
Der Alkohol, der Zucker, das Handy, der Stress, die Unzufriedenheit, der Neid, die Sorgen.
Das wissen wir alles, aber wir machen es trotzdem, weil es ja irgendwie immer weiter geht, bis es nicht mehr weiter geht...
Ich verteufle diese Dinge alle nicht, ich denke, wenn wir es wissen, ist es der erste Schritt, wenn es an der Zeit ist, werden wir ihn gehen.
Aber was ist mit den Dingen, die wir nicht wissen? Was du nicht weißt, macht dich nicht heiß! Das stimmt ja auch ein bisschen… der Kopf, das Mentale entscheidet darüber, was dich "heiß macht“.
Wir sollten uns nicht zu sehr verrückt machen. Denn das hilft nicht.
Aber es hilft zu wissen, welche Dinge das Potenzial haben, dass sie mir Schlechtes tun.
Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen, dass es in unseren Lebensmitteln, in Medikamenten und in Kosmetika, auch Kleidung Dinge gibt, die uns Schlechtes tun können.
Ich halte es in diesem Fall für gefährlich, die Devise „was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“ zu leben.
Ganz davon abgesehen, dass wir auch hiermit der Umwelt und der Natur schaden können.
Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, auch hier Gutes zu tun.
Natürlich gibt es auch Menschen, die nur an sich denken, denen es egal ist, was sie hier auf unserer Erde für Dinge hinterlassen.
Würde jeder von uns auch nur ein bisschen weniger an sich denken, könnten wir die Welt verbessern, davon bin ich überzeugt.
Jeder im Kleinen bewirkt viel im Großen! Ich denke, dass wir Menschen dafür hier sind: Gutes zu tun!
Ganz selbstverständlich glauben wir, ohne es zu überprüfen, dass die meisten Dinge uns nicht schlecht tun, die uns angeboten werden.
Wir leben in einer komfortablen Welt, für alles gibt es Apps und Programme, man muss nicht selbst Hand anlegen oder Kopf anstellen, um durchs Leben zu gehen.
Das ist praktisch, aber ob es der Entwicklung der Menschheit gut tut?
Ich bezweifle das sehr.
Wie jedes Jahr, möchte ich dazu ermutigen, sich auf das zu besinnen, worauf es wirklich ankommt im Leben.
Dafür sollten wir immer wieder ins Innere gehen, in Ruhe und liebevoll mit sich selbst, respektvoll seinen Mitmenschen gegenüber.
Damit wir im Übergang in andere Sphären sagen können, dass wir uns und unserer Umwelt meist Gutes getan haben.
Auf ein endlich friedliches und gesundes neues Jahr 2026