3HO Deutschland e.V.

3HO Deutschland e.V. 3H Organisation Deutschland e.V. – Gemeinnütziger Verein und Fachorganisation für Kundalini Yoga

3H = Healthy, Happy, Holy – steht für einen gesunden, glücklichen, ganzheitlichen Lebensstil) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg und die Fachorganisation für Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan.

JanuarmeditationBewusst zu sein bedeutet, mit deinem ganzen Wesen wirklich wach zu sein. So wie der Januar auf den erste...
06/01/2026

Januarmeditation

Bewusst zu sein bedeutet, mit deinem ganzen Wesen wirklich wach zu sein. So wie der Januar auf den ersten Blick wie ein Monat wirkt, in dem nichts passiert, er aber in Wirklichkeit voller Leben ist, so bist auch du mehr, als man erkennen kann. Unter der Oberfläche geschieht etwas in dir. Etwas sammelt sich. Etwas bereitet sich vor.

Wenn du achtsam bist, nimmst du das wahr.
Du spürst, was um dich herum geschieht: in der Natur, bei den Menschen, in der Atmosphäre, im großen Ganzen. All das geschieht auch in dir.
Du bist in Kontakt mit deinem Inneren, mit deinen Gedanken, Gefühlen, Träumen, deiner Müdigkeit und deiner Sehnsucht.

Bewusstsein bedeutet Feinfühligkeit. Du gehst nicht achtlos darüber hinweg. Du hältst inne, hörst zu und bist präsent. Wie der Same im dunklen Boden trägst auch du bereits alles in dir, was du brauchst. Du musst nichts erzwingen. Du darfst ruhen und gleichzeitig innerlich wach bleiben. Auch im Verborgenen formt sich dein Leben weiter aus.

Wenn du dir erlaubst, still zu werden, erkennst du:
Du bist Teil eines natürlichen Rhythmus.
Innen und außen sind verbunden.
Und genau jetzt, in dieser Phase der Ruhe, nimmt dein Leben leise seine nächste Gestalt an.

Bild: ©by Shutterstock

Wir haben verschiedene Vorhersagen für das Jahr 2026 untersucht, miteinander verglichen und auf einen gemeinsamen Kern r...
02/01/2026

Wir haben verschiedene Vorhersagen für das Jahr 2026 untersucht, miteinander verglichen und auf einen gemeinsamen Kern reduziert. Daraus ist unser Artikel entstanden.

Vielleicht hast du es schon gespürt: Die Zeit wird schneller, dichter und anspruchsvoller. Viele Menschen erleben Müdigkeit, innere Anspannung und Unsicherheit.

2026 wird kein Jahr der äußeren Stärke sein.
Es wird ein Jahr der inneren Stabilität, in dem dich innere Klarheit auch dann trägt, wenn es im Außen laut wird.

Der tiefere Sinn des Lebens besteht darin, das Leben bewusst zu beobachten und zu erleben. Jeden Moment wahrzunehmen und zu genießen. In Umgebungen zu leben, die ruhig, still, entschleunigt, klar und von innerer Würde geprägt sind. Einfach zu sein. Ob du n***t bist oder ein goldenes Gewand trägst, macht keinen Unterschied. Der eigentliche Sinn deines Lebens ist, dass du dankbar bist, dass du lebst und dieses Leben bejahst.

Im Artikel erfährst du, warum das Nervensystem der Schlüssel für das Jahr 2026 ist, weshalb Yoga und Meditation jetzt unverzichtbare Werkzeuge sind und welche Rolle die 8 (Pranakörper) und die 10 (Körper der Ausstrahlung) spielen.

Gerade im kommenden Jahr kann es entscheidend sein, bei dir zu bleiben, um dem Druck der Zeit standhalten zu können.
Du bist nicht hier, um dich zu verlieren. Du bist hier, um bewusst zu wählen, präsent zu sein und das Leben zu würdigen.

👉 Hier geht’s zum Text: https://yogablog.3ho.de/yogische-vorhersage-fuer-2026/

Bleib bei dir.
Dein Nervensystem ist dein Zuhause.
Sat Nam.

Möge das neue Jahr dir Weite schenken, 🌿in der dein Inneres Raum zum Atmen und Sortieren bekommt. ✨Und den Mut, immer wi...
31/12/2025

Möge das neue Jahr dir Weite schenken, 🌿
in der dein Inneres Raum zum Atmen und Sortieren bekommt. ✨
Und den Mut, immer wieder neu zu beginnen. 🌱

Mut Vertrauen Jahresanfang

Um den Jahreswechsel herum wird das Zeitempfinden weicher. Die Natur ist leise, und genau darin liegt Kraft. In der Stil...
30/12/2025

Um den Jahreswechsel herum wird das Zeitempfinden weicher. Die Natur ist leise, und genau darin liegt Kraft. In der Stille öffnet sich ein Raum, in dem Erinnerungen wie feine Echos aus der Tiefe auftauchen können. Nichts drängt, nichts fordert. Die Tage laden uns ein, dem Ungewissen Platz zu machen. Wenn wir bereit sind, nicht alles kontrollieren zu müssen, wächst unser Vertrauen.

Im Yoga wird Stille spürbar: im ruhigen Atem, im bewussten Verweilen in einer Haltung und im Loslassen zwischen zwei Bewegungen. Jede Asana wird zu einem Übergang, so wie diese Zeit. Wir halten inne, spüren nach und erlauben unserem Körper, alte Spannungen loszulassen. In der Leere entsteht Klarheit. Der Atem erinnert uns daran, dass Wachstum nicht erzwungen werden kann, sondern nur geschieht, wenn wir ihm Raum geben.

Die Zeit ist wie ein fruchtbarer Boden. Durch bewusste Praxis wird der Rückzug zur Kraftquelle und das Alleinsein zum Schutzraum. Hier nähren wir unseren Geist, sammeln Hoffnung und richten uns neu aus. Yoga zum Jahreswechsel ist eine Vorbereitung auf das Leben selbst. Stille, Ruhe und Rückzug sind Geschenke, die uns stärken für alles, was im neuen Jahr auf uns wartet.

Um den Jahreswechsel herum wird das Zeitempfinden weicher. Die Natur ist leise, und genau darin liegt Kraft. In der Stil...
30/12/2025

Um den Jahreswechsel herum wird das Zeitempfinden weicher. Die Natur ist leise, und genau darin liegt Kraft. In der Stille öffnet sich ein Raum, in dem Erinnerungen wie feine Echos aus der Tiefe auftauchen können. Nichts drängt, nichts fordert. Die Tage laden uns ein, dem Ungewissen Platz zu machen. Wenn wir bereit sind, nicht alles kontrollieren zu müssen, wächst unser Vertrauen.

Im Yoga wird Stille spürbar: im ruhigen Atem, im bewussten Verweilen in einer Haltung und im Loslassen zwischen zwei Bewegungen. Jede Asana wird zu einem Übergang, so wie diese Zeit. Wir halten inne, spüren nach und erlauben unserem Körper, alte Spannungen loszulassen. In der Leere entsteht Klarheit. Der Atem erinnert uns daran, dass Wachstum nicht erzwungen werden kann, sondern nur geschieht, wenn wir ihm Raum geben.

Die Zeit ist wie ein fruchtbarer Boden. Durch bewusste Praxis wird der Rückzug zur Kraftquelle und das Alleinsein zum Schutzraum. Hier nähren wir unseren Geist, sammeln Hoffnung und richten uns neu aus. Yoga zum Jahreswechsel ist eine Vorbereitung auf das Leben selbst. Stille, Ruhe und Rückzug sind Geschenke, die uns stärken für alles, was im neuen Jahr auf uns wartet.

Die Zeit lädt uns ein, nach innen zu gehen. In dieser besonderen Zeit begegnen sich erstes Chakra (Muladhara) und siebte...
21/12/2025

Die Zeit lädt uns ein, nach innen zu gehen. In dieser besonderen Zeit begegnen sich erstes Chakra (Muladhara) und siebtes Chakra (Sahasrara).

Muladhara, die Wurzel, steht für Erdung, Sicherheit und Vertrauen. Wie die Samen Kraft im dunklen Boden sammeln, so sammeln die Menschen Kraft in der Stille. Es geht nicht um Leistung, sondern um Stabilität: den Atem vertiefen, die Füße spüren, im Körper ankommen. Standhaltungen und sanfte Vorbeugungen nähren die Basis.

Sahasrara, die Krone, erinnert uns daran, dass wir mehr sind als nur ein Körper mit etwas Verstand. In der Stille der langen Nächte öffnet sich der Raum für Verbindung – nach oben, ins Weite, ins Bewusstsein. Meditation und Savasana lassen das Licht erahnen, das bereits zurückkehrt.

Die Botschaft ist klar:
Wenn Muladhara trägt, können sich die Wurzeln tief in der Erde verankern und du kannst gleichzeitig das Höchste aufnehmen.

Nutze diese Zeit für ruhiges Yoga, bewusste Atmung und Stille in dir.
Nicht alles muss sichtbar wachsen, manche Prozesse brauchen Dunkelheit.

Die Wende ist da.
Das Licht wird stärker.
Und du darfst dir Zeit lassen.

Wenn du in der Weihnachtszeit nach Frieden suchst, dann suche ihn nicht im Lärm der Welt, sondern in dir selbst – mithil...
18/12/2025

Wenn du in der Weihnachtszeit nach Frieden suchst, dann suche ihn nicht im Lärm der Welt, sondern in dir selbst – mithilfe deines Atems.

Wenn du Yoga praktizierst, die Schultern sinken lässt und dein Herz sich öffnet, erkennst du, dass Frieden nichts ist, was erkämpft werden muss, sondern sich zeigt, wenn du aufhörst, dich selbst zu verlassen.

Wenn du den Frieden nähren willst, dann wähle bewusste Bewegung und einen langen, tiefen Atem. Das sorgt für einen klaren Geist, sodass du die Weihnachtszeit genießen kannst.

Wenn du dich in einer Yogaposition sammelst und deinen Atem wie ein Licht durch deinen Körper führst, kann tiefes Vertrauen entstehen, das dich trägt und schützt.

Wenn du Frieden mit anderen Menschen schließen möchtest, dann beginne damit, deinem eigenen Inneren ohne Urteil zu begegnen. Denn nur ein offenes Herz kann die Welt umarmen.

Wenn du der Stille zwischen zwei Atemzügen lauschst, spürst du, dass die ganze Welt bereits in dir wohnt und dass nichts außerhalb von dir gelöst werden muss.

Wenn du der Welt Frieden schenken möchtest, dann erlaube ihm zuerst, durch dich hindurchzufließen – durch deine Gedanken, Worte und Handlungen.

Wenn du Hass wie eine Verspannung loslassen und Liebe wie frische Winterluft einatmen kannst, verändert sich nicht nur dein Inneres, sondern auch das Feld um dich herum.

Wenn du in dieser Zeit die Tür für den Frieden öffnest, dann tust du das nicht für ein Ideal, sondern für das echte Leben, hier und jetzt. Dann tritt der Frieden wie ein stiller Gast ein, wohnt in deinem Herzen und bleibt, weil du ihm endlich Raum gibst.

Die längste Nacht des Jahres, die Nacht der Wintersonnenwende, lädt dich ein, ehrlich hinzuschauen. Auf das, was war, au...
16/12/2025

Die längste Nacht des Jahres, die Nacht der Wintersonnenwende, lädt dich ein, ehrlich hinzuschauen. Auf das, was war, auf das, was bleibt, und auf das, was wachsen will.

Versprich dir selbst, innerlich so gefestigt zu sein, dass dein Seelenfrieden nicht von äußeren Umständen abhängt. Weder von den Meinungen noch von den Erwartungen oder der Laune anderer. Bleibe bei dir, wie du es im Yoga tust: Du nimmst die Position ein, atmest ruhig weiter und weichst nicht aus, wenn es anstrengend wird.

Begegne deinen Freunden so, dass sie sich gesehen fühlen. Erinnere sie an das Gute in ihnen, auch wenn sie es selbst vergessen haben. Wer andere würdigt, gewinnt Weite.

Freue dich über den Erfolg anderer, ohne dich innerlich zu vergleichen. Echte Freude kennt keinen Wettbewerb. Sie entspringt dem Wissen, dass Fülle kein begrenztes Gut ist. Wo andere wachsen, wird das Feld für alle größer.

Lass die Fehler der Vergangenheit dort, wo sie hingehören: in der Erinnerung. Sie sind Teil deiner Geschichte. Richte deinen Blick nach vorne und setze deine Kraft für das ein, was in dir größer, klarer und wahrhaftiger werden will.

Die Wintersonnenwende markiert keinen plötzlichen Neubeginn. Das Licht kehrt langsam zurück, fast unmerklich. Ähnlich verhält es sich mit inneren Veränderungen: Sie entstehen durch tägliche Ausrichtung, durch Wiederholung und Hingabe. Yoga ist dabei eine Schule der Präsenz. Du lernst, dich auszurichten, ohne dich zu verbiegen.

Pflege ein klares Selbstbild und trage es nach außen – nicht durch Worte, sondern durch dein Handeln. Sei verlässlich, habe eine gute Haltung und treffe Entscheidungen, die auch dann Bestand haben, wenn es unbequem wird. Vertraue darauf, dass das Leben dich unterstützt, solange du dem Besten in dir treu bleibst.

Die Nacht ist tief. Doch das Licht wird stärker, und du gehst deinen Weg – Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.

Liebe Seele,du musst nichts leisten, um dazuzugehören.weder im Leben noch auf der Yogamatte.Yoga beginnt nicht mit der p...
13/12/2025

Liebe Seele,

du musst nichts leisten, um dazuzugehören.
weder im Leben noch auf der Yogamatte.

Yoga beginnt nicht mit der perfekten Haltung oder der akrobatischsten Dehnung, sondern in dem Moment, in dem du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen - und Meditation bedeutet nicht, den Kopf leerzumachen, sondern dem Körper zuzuhören – diesem „weichen Tier“, das längst weiß, was es braucht.

Wenn du dich heute müde fühlst, dann ruh dich aus.
Wenn du unruhig bist, dann bewege dich und atme.
Wenn Traurigkeit da ist, dann drück sie nicht weg.
Setz dich hin und spüre den Boden unter dir.
Spüre, dass du hier bist.

Während du atmest, geht die Welt weiter.
Der Himmel tut, was Himmel tun.
Flüsse fließen und Pflanzen wachsen.
Du kannst das nicht kontrollieren
und du musst dich auch nicht optimieren.

In der Stille der Meditation darfst du wieder lernen, dass Du
ein Teil davon bist und du bist es nicht „später”, sondern
JETZT.

✨ Gesegnete Sonnenwende & magische Rauhnächte ✨Am 21. Dezember 2025 ist es wieder so weit.Die Wintersonnenwende taucht d...
12/12/2025

✨ Gesegnete Sonnenwende & magische Rauhnächte ✨

Am 21. Dezember 2025 ist es wieder so weit.
Die Wintersonnenwende taucht die nördliche Halbkugel in die längste Nacht und eröffnet zugleich den Weg zurück ins Licht. Der kürzeste Tag des Jahres markiert einen uralten Wendepunkt: Ab jetzt werden die Tage wieder länger, die Hoffnung wächst und ein neues Kapitel beginnt.

Seit Jahrhunderten gilt diese Nacht als Torzeit.
Die Menschen beobachteten den Himmel, zündeten Lichter an und suchten nach Antworten auf das, was kommen würde. Ein alter Brauch zur Sonnenwende besagt, dass man Leinsamen säen soll, aus deren ersten Keimen man die Zukunft lesen kann. Aus Leinen wurde später der „Schicksalsfaden“ gesponnen – ein Hinweis auf die Verbindung zu Frau Holle, der großen Erdgöttin, Hüterin des Schicksals und Begleiterin durch die dunkelste Zeit.

In diesen Nächten steigt Frau Holle sinnbildlich aus der Tiefe der Erde empor. Sie prüft, was im vergangenen Jahr gewachsen ist – Fleiß, Mut und Mitgefühl –, aber auch, was einen Schatten wirft. Wer ihr mit offenem Herzen begegnet, dem schenkt sie Fülle und Schutz. Wer sich ihr verschließt, verpasst die Chance auf Wandlung. Diese und ähnliche Mythen erinnern uns daran, dass innerer Wandel immer in der Dunkelheit beginnt.

Kurz nach der Sonnenwende beginnen die Rauhnächte – vom 25. Dezember bis zum 6. Januar. Zwölf Nächte „außerhalb der Zeit“, in denen sich das Alte löst und das Neue formt. Die Kelten sahen diese Tage als heilig an, denn die Grenzen zur anderen Welt standen weit offen. Es war die Zeit der Ahnen, der Zeichen, der Orakel und der Rückkehr zum Wesentlichen.

Noch heute bezeichnen wir diese Zeit als „Zeit zwischen den Jahren“ – eine Einladung, innerlich aufzuräumen, Visionen zu empfangen und wieder auf die feine Stimme der Intuition zu hören. Wenn die Welt stiller wird, erwacht das Licht in uns, erst als Funken, dann als Flamme.

Die Wintersonnenwende erinnert uns daran, dass jeder Neubeginn in der Dunkelheit entsteht und dass wir die Weber:innen unseres Schicksals sind. Möge diese besondere Zeit dir Klarheit schenken, Mut für deinen Weg und ein Leuchten, das dich weit ins neue Jahr hinein begleitet.

Wenn du in diesen Tagen zur Ruhe kommst, bemerkst du möglicherweise, dass es Menschen gibt, die blenden, und andere, die...
11/12/2025

Wenn du in diesen Tagen zur Ruhe kommst, bemerkst du möglicherweise, dass es Menschen gibt, die blenden, und andere, die leuchten. Letztere nimmt man erst wahr, wenn man innehält.

Es sind diejenigen, die sich neben jemanden setzen, der im Leben abgesackt ist, und die nicht wegschauen. Die, die die Erfolge anderer so feiern, als wären es die eigenen. Es sind die, die mit einem ehrlichen Lächeln auftauchen – so unverfälscht wie der Moment zwischen Ein- und Ausatmen. Es sind auch die, die Wege gehen, die sie nicht gehen müssten, nur um jemanden wiederzufinden, den die Welt schon verloren gab.

Vielleicht spürst du längst, dass auch du zu diesen Lichtern gehörst. Du bist ein menschlicher Orientierungspunkt in der dunklen Jahreszeit. Yoga schenkt dir Mitte. Weihnachten erinnert dich daran, dass dein Licht selbstverständlich auch auf andere fällt. Und genau deshalb wirkt es.

In der Vorweihnachtszeit, wenn der Adventskranz leuchtet und der Duft von Gewürzen die Luft erfüllt, spüren manche eine ...
09/12/2025

In der Vorweihnachtszeit, wenn der Adventskranz leuchtet und der Duft von Gewürzen die Luft erfüllt, spüren manche eine leise Angst aufsteigen. Vielleicht ist da die Angst vor der Einsamkeit inmitten des Trubels, vor ungesagten Worten am festlich gedeckten Tisch oder einfach vor dem Ungewissen, das das neue Jahr mit sich bringt.

Wo entsteht diese Furcht im Gehirn? Nicht im „Reptiliengehirn“, wie es die alte Theorie der drei Gehirnschichten vermuten lässt. Diese Idee ist in der modernen Neurowissenschaft überholt, da unser Gehirn ein eng vernetztes Ganzes ist. Es wirkt ein flexibles Netzwerk: Die mandelförmige Amygdala erkennt Bedrohungen blitzschnell, löst Herzrasen und schnelle Atmung aus und verbindet sich mit dem Hippocampus für Erinnerungen, dem präfrontalen Cortex für die rationale Einschätzung und dem Hirnstamm für körperliche Reaktionen.

Gerade jetzt, wo Kerzenlicht und Weihnachtsmusik uns einladen, innezuhalten, kannst du diese Erkenntnis nutzen und dich bewusst mit der Angst „verabreden“ – eine einfache Übung, die wie ein Geschenk an dich selbst wirkt. Setze dich abends vor den Kamin oder in deinen Lieblingssessel, lege eine Hand auf dein Herz und die andere auf deinen Bauch, atme vier Sekunden lang ein und sechs bis acht Sekunden lang aus, als würdest du ein schlafendes Kind beruhigen.

Sage dir innerlich: „Liebe Angst, ich gebe dir jetzt fünf Minuten Zeit, du darfst da sein.” Beobachte neugierig, was sich zeigt – den Druck in der Brust, das Kribbeln im Bauch –, und nenne es einfach: „Da ist Enge, da ist Wärme.“ Frag sie dann freundlich: „Wovor möchtest du mich schützen, gerade jetzt?” Lausche ohne zu urteilen und schließe mit einem Mantra ab: „Danke für deinen Schutz. Möge Frieden in mir und um mich sein.“

Diese Praxis, inspiriert von achtsamer Exposition und Selbstmitgefühl, stärkt deinen präfrontalen Cortex. Dieser besänftigt die Amygdala und aktiviert den Vagusnerv, wodurch du tiefe Ruhe erfährst.

Ergänzen kannst du die Übung durch die herzöffnende Yoga-Übung „Melting Heart”. Sie kann Angst in einen Begleiter verwandeln, der dich für echte Begegnungen öffnet. Probiere die Übung aus und spüre, wie dein innerer Friede wächst.

Ausführung:

Beginne im Vierfüßlerstand: Knie unter den Hüften, Hände unter den Schultern. Schiebe die Hände eine Unterarmlänge nach vorne, ziehe das Becken über die Knie zurück und senke den Oberkörper ab, sodass das Herz in Richtung Boden sinkt. Die Stirn oder das Kinn berühren den Boden. Die Arme bleiben aktiv, du drückst die Hände in die Matte und atmest tief: vier Sekunden ein, sechs bis acht aus. Halte diese Position für ein bis drei Minuten.

Achte darauf, dass das Gesäß über den Knien bleibt, um den unteren Rücken zu schonen. Lege bei Bedarf ein Bolster oder eine zusammengerollte Decke unter die Brust oder die Ellbogen.

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Hamburg
20146

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Our Story

Um der praktischen Umsetzung der Kundalini Yoga Lehren in Deutschland einen offiziellen Rahmen zu geben, wurde im Jahre 1976 die 3H Organisation e.V. als ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg ins Leben gerufen. Am 16. September 2016 feierte der Verein sein 40jähriges Bestehen. 3H, das steht für einen gesunden, glücklichen und ganzheitlichen Lebensstil (engl. „healthy, happy, holy“) in der Tradition des Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan.