3HO Deutschland e.V.

3HO Deutschland e.V. 3H Organisation Deutschland e.V. – Gemeinnütziger Verein und Fachorganisation für Kundalini Yoga

3H = Healthy, Happy, Holy – steht für einen gesunden, glücklichen, ganzheitlichen Lebensstil) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg und die Fachorganisation für Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan.

LiebeWenn die Sehnsucht in dir aufsteigt,setze dich still hin und atme.Hol die Erinnerung in dein Herz zurück.Das Lächel...
28/02/2026

Liebe

Wenn die Sehnsucht in dir aufsteigt,
setze dich still hin und atme.

Hol die Erinnerung in dein Herz zurück.
Das Lächeln vielleicht wie ein Licht,
die Stimme wie ein leiser Klang. Spüre die Wärme in deiner Brust.

Was ihr geteilt habt, ist nicht vergangen.
Es ist Teil deines inneren Raumes geworden.

Ja, es schmerzt.
Doch Schmerz ist Liebe in Verwandlung.

Gerade in diesem Schmerz zeigt sich, was Liebe ist. Sie ist weder Unsicherheit, noch das Bedürfnis, dass jemand deine Gefühle bedient.

Liebe bedeutet nicht, dass jemand dir gibt, wonach dir gerade ist. Liebe beginnt dort, wo du aufhörst, dich selbst zum Mittelpunkt zu machen und du bereit bist, deine eigenen Regungen zurückzustellen,
um dem anderen Raum zu geben.

Was im Herzen verbunden ist,
geht nicht verloren. Eine Verbindung endet nicht mit der Form, sondern wächst dort, wo das Ich leiser wird.

Leg die Hand auf dein Herz.
Atme. In der Stille erkennst du:
Liebe ist keine Bedürftigkeit.
Sie ist Hingabe.

Text inspiriert aus den Library of Teachings
Kunst: Sora

🌿 Die grüne Diät – Klarheit, Energie und Neubeginn im Vorfrühling 🌿Mit dem Vorfrühling verändert sich etwas, draußen und...
25/02/2026

🌿 Die grüne Diät – Klarheit, Energie und Neubeginn im Vorfrühling 🌿

Mit dem Vorfrühling verändert sich etwas, draußen und in ebenso uns. Das Licht kehrt zurück, die Tage werden länger, und wir spüren wir instinktiv: Der Körper sehnt sich nach Frische, nach Leichtigkeit und nach einem inneren Aufräumen.

Nach den dunklen Monaten mit schwereren Speisen und weniger Bewegung ist jetzt eine gute Zeit, wieder mehr Grün auf den Teller zu bringen. Nicht als Verzichtsprogramm, sondern als bewusste Hinwendung zu dem, was uns nährt und belebt.

Grünes Blattgemüse, frische Kräuter, Brokkoli, Zucchini, Mungbohnen oder eine reife Avocado – sie versorgen uns mit Mineralstoffen, Bitterstoffen und Ballaststoffen. Wer Zucker reduziert und stattdessen auf naturbelassene, pflanzliche Lebensmittel setzt, erlebt häufig eine wohltuende Veränderung: gleichmäßigere Energie, weniger Heißhunger, eine ruhigere Verdauung und einen klareren Kopf.

Schon ein bis zwei Wochen können genügen, um einen spürbaren Unterschied wahrzunehmen. Der Körper wird entlastet, ohne geschwächt zu werden. Wichtig ist dabei die Balance: ausreichend Eiweiß aus Hülsenfrüchten, gute Fette für die Stabilität und warme Mahlzeiten, wenn der Körper sie braucht.

Ergänzt man diese Phase Atemübungen oder eine regelmäßige Yogapraxis, vertieft sich die Wirkung. Während die Ernährung auf körperlicher Ebene klärt, beruhigt und stärkt die Bewegung den Geist. Beides zusammen schafft Raum für neue Kraft und innere Ausrichtung.

Grün steht für Wachstum, für Neubeginn und das Vertrauen, dass Regeneration möglich ist.

In unserem aktuellen Blogartikel beschreiben wir zwei Wege: eine konsequente Reset-Variante und eine sanftere, alltagstaugliche Form der grünen Diät, mit praktischen Tipps und klaren Leitlinien.

Vielleicht ist jetzt der richtige Moment, deinem Körper etwas Gutes zu tun und bewusst in den Frühling zu starten. 🌿

Den vollständigen Artikel findest du in der ersten Kommentarspalte.

Bild: ©3HO Deutschland/Sora

Am 3. März 2026 gibt es eine totale Mondfinsternis. Astronomisch ist das ein beeindruckendes Schauspiel, allerdings nich...
18/02/2026

Am 3. März 2026 gibt es eine totale Mondfinsternis. Astronomisch ist das ein beeindruckendes Schauspiel, allerdings nicht dieses Mal für uns in Deutschland. Zum Zeitpunkt der Finsternis befindet sich der Mond noch unter dem Horizont. Fühlbar ist die Finsternis jedoch auf dem ganzen Planeten.

Und der vedischen Astrologie (Jyotish) gilt eine Finsternis vor allem als eine Phase, in der die Stimmung auf der Welt spürbar kippen kann. Der Mond steht hier nicht nur für Gefühle, sondern auch für das Volk, die Öffentlichkeit, das Sicherheitsgefühl, Familie und Heimat. Wenn der Mond sich „verfinstert“, werden genau diese Bereiche das empfindlicher: Menschen reagieren schneller gereizt, Debatten werden emotionaler, und die Gesellschaft wirkt insgesamt nervöser und angespannter.

Jyotish (traditioneller Ausdruck für vedische Astrologie) verbindet Finsternisse mit Rahu und Ketu, den beiden Mondknoten. Rahu steht symbolisch für Täuschung, Manipulation, Angst-Narrative und für das, was im Schatten läuft. Deshalb werden Mondfinsternisse in der vedischen Tradition mit Enthüllungen, Skandalen oder plötzlichen Wendungen in Politik und Medien in Verbindung gebracht. Dinge, die lange unter der Oberfläche brodeln, können überraschend sichtbar werden – und das kann kollektiv zu Empörung, Misstrauen oder starken Gegenreaktionen führen.

Auch Naturthemen werden in Jyotish traditionell stärker beobachtet, weil der Mond mit Wasser und Rhythmen zusammenhängt. Das bedeutet nicht automatisch Katastrophen, aber es ist eine Zeit, in der Extremwetter, Überschwemmungen oder Probleme rund um Infrastruktur und Versorgung häufiger diskutiert oder deutlicher spürbar werden können.

Die wichtigste Botschaft ist dabei die Klarheit. Vedisch gesehen sind Mondfinsternisse wie ein Trigger: Das, was nicht mehr stimmt, ist schwerer zu verdrängen. Für uns persönlich – und als Gesellschaft – ist das eine gute Gelegenheit, weniger impulsiv zu reagieren, nicht jedes Drama zu füttern, sich nicht von jeder Schlagzeile runterziehen zu lassen und stattdessen die innere Stabilität zu stärken. Manche Dinge werden in solchen Phasen sichtbarer. Und manchmal ist genau das der Anfang von Veränderung.

FebruarmeditationDer Februar ist ein besonderer Monat. Es wird langsam heller, manchmal hört man schon die ersten Vögel ...
12/02/2026

Februarmeditation

Der Februar ist ein besonderer Monat. Es wird langsam heller, manchmal hört man schon die ersten Vögel singen, aber der Frühling ist noch nicht wirklich da. Stattdessen erleben wir ein ständiges Hin und Her: An einem Tag ist es milder und fast freundlich, am nächsten kommen wieder Kälte, Wind oder sogar Schnee. Dieses Wechselspiel wirkt nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den Geist. Viele Menschen spüren gerade in dieser Zeit innere Unruhe, sind schneller gereizt, müder als sonst oder haben das Gefühl, nicht richtig in ihrer Mitte zu sein.

Unsere Februar-Meditation kann den Geist schon innerhalb von drei Minuten beruhigen. Die Handhaltung, die dabei verwendet wird, trägt den schönen Namen „das Mudra, das den Geist erfreut“, und genau das beschreibt auch die Wirkung: Die Meditation bringt Ordnung in das Gedankenkarussell und hilft dabei, wieder klarer und ruhiger zu werden.

Diese Meditation hilft dabei, wieder in den positiven Geist zu finden, also in Vertrauen, Zuversicht und innere Weite, und von dort aus in den neutralen Geist, in dem wir ruhig, klar und stabil sind. Gerade im Februar, wenn das Außen so wechselhaft ist, ist es schön, im Inneren einen Ort der Mitte zu haben. Diese Meditation wirkt wie ein Anker, der dich zurück zu dir selbst bringt.

🧘‍♀️✨ Meditation für innere Ruhe

Setze dich bequem in den Schneidersitz (oder auf ein Kissen), mit aufgerichteter Wirbelsäule.

Ziehe das Kinn sanft in Richtung Hinterkopf, sodass der Nacken lang ist.

🙏 Mudra (Handhaltung)

Beuge die Ellbogen und bringe die Hände nach oben, sodass sie sich vor deinem Brustkorb auf Herzhöhe treffen.
Die Ellbogen bleiben dabei angehoben, fast auf Höhe der Hände.
Beuge nun beide Zeigefinger nach innen zur Handfläche.
Drücke sie am zweiten Gelenk gegeneinander.
Die Mittelfinger bleiben gestreckt und berühren sich an den Fingerspitzen.
Die übrigen Finger sind locker eingerollt und berühren sich nicht.
Die Daumenspitzen berühren sich und weisen in Richtung Körper.
Halte das Mudra etwa 10 cm Entfernung von deiner Brust.

👁 Fokus

Richte deine Aufmerksamkeit sanft auf die Nasenspitze.

🌬 Atmung & Mantra

1. Atme vollständig ein.
2. Halte den Atem an und wiederhole ein Mantra deiner Wahl Mantra in Gedanken 11 bis 21 Mal (oder kürzer, wenn du den Atem nicht so lange anhalten kannst. ❤️)
3. Atme aus.
4. Halte den Atem an und wiederhole das Mantra genauso oft.

✨ Mantra-Vorschläge

💛 Sat Nam – „Wahre Identität“
💛 Wahe Guru – „Wow, unendliche Weisheit / Staunen über das Leben“
💛 Sat Ta Na Ma – „Geburt – Leben – Tod – Wiedergeburt“
💛 Ich bin – ganz schlicht: „Ich existiere. Ich bin da.“ (sehr kraftvoll)

Folgendes Gedicht von Khalil Gibran erzählt von einem Moment, den jeder von uns kennt. Es ist der Augenblick, in dem wir...
09/02/2026

Folgendes Gedicht von Khalil Gibran erzählt von einem Moment, den jeder von uns kennt. Es ist der Augenblick, in dem wir im Begriff sind, etwas Altes ganz und gar loszulassen, um eins zu werden mit dem Neuen. Ein Fluss steht am Rand des Meeres und zittert, weil er spürt, was jetzt geschieht, wird ihn grundsätzlich verändern. Hinter ihm liegt ein langer Weg. Alles, was er erlebt hat, hat ihn geprägt.

Vor ihm liegt das Meer: unermesslich, weit und grenzenlos. Für den Fluss wirkt es wie das Ende. Als würde er darin verschwinden. Als würde all das, was ihn bisher ausgemacht hat, sich auflösen. Und genau das ist seine Angst: die Vorstellung, dass Veränderung gleichbedeutend mit endgültigem Verlust ist.

Doch das Leben kennt keinen Rückwärtsgang. Der Fluss kann sich nicht umdrehen, seine Bewegung geht nur nach vorn. Wer einmal an der Schwelle eines Übergangs steht, kann nicht wieder so tun, als wäre alles wie früher. Man kann verzögern und ausweichen, aber nicht wirklich zurück. Je länger man es versucht, desto mehr wird aus der Angst ein innerer Stau.

Die Befreiung kommt durch den Schritt hinein. Der Fluss muss das Risiko eingehen. Er muss das Unbekannte betreten, obwohl sein Verstand ihm zuflüstert, dass er sich darin verlieren könnte. Erst, wenn der Fluss sich dem Meer übergibt, löst sich die Angst auf. Nicht, weil das Meer kleiner geworden wäre, sondern weil der Fluss begreift, dass es nicht um Auslöschung, sondern um
Weiterentwicklung geht.

Yoga und Meditation sind Werkzeuge, die uns auf diesen Übergang vorbereiten. Sie stärken das Nervensystem, beruhigen den Geist und vertiefen die Atmung. So sind wir fähig, offen zu bleiben und nicht sofort wieder in alte Muster zu verfallen. Yoga macht den Körper zu einem Ort, an dem sich Veränderung sicher anfühlen darf. Meditation beruhigt den Geist, sodass wir erkennen, dass wir mehr sind als unsere Geschichte.

Denn oft ist der Punkt, an dem wir glauben, zu verschwinden, der Punkt, an dem wir beginnen, als etwas Größeres, Freieres und Wahrhaftigeres neu zu entstehen. Der Fluss wird nicht ausgelöscht. Er wird zum Meer. Und in diesem Bild liegt eine tröstliche und kraftvolle Botschaft: Was sich wie ein Ende anfühlt, ist manchmal nur das Aufgeben einer Grenze.

Man sagt, bevor ein
Fluss ins Meer mündet,
zittert er vor Angst.

Er blickt zurück auf den Weg, den er genommen hat:
von den Gipfeln der Berge herab,
den langen, gewundenen Lauf,
durch Wälder und Dörfer.

Und vor sich
sieht er das Meer,
so grenzenlos weit,
dass das Verschmelzen
wie ein Verschwinden
für immer erscheint.

Doch es gibt keinen anderen Weg.
Der Fluss kann nicht zurück.

Niemand kann zurück.
In diesem Dasein
ist die Rückkehr unmöglich.

Der Fluss muss das Wagnis eingehen,
ins Meer zu fließen,
denn erst dann wird die Angst vergehen.
Dort wird er erkennen:
Es geht nicht darum, im Meer unterzugehen,
sondern darum, das Meer zu werden.

~ Khalil Gibran

[Art: Sora]

Am 17. Februar 2026 beginnt das Jahr des Feuerpferdes – und wenn man sich diese Symbolik anschaut, dann ist diese Zeit k...
05/02/2026

Am 17. Februar 2026 beginnt das Jahr des Feuerpferdes – und wenn man sich diese Symbolik anschaut, dann ist diese Zeit keine für halbe Sachen. Das Feuerpferd steht für Tempo, Mut, Vorwärtsdrang, für Entscheidungen, die nicht länger vertagt werden wollen. Es ist, als würde das Leben sagen: „Jetzt! Nicht irgendwann.“ Und genau darin liegt die Chance, aber auch die Herausforderung. Denn wenn die Energie kräftiger wird, steigt auch die Gefahr, sich mitreißen zu lassen: von Hektik, Drama, Angst, Überforderung, Reizflut. Du kennst das. Es ist dieses Gefühl, als würde man innerlich ständig rennen, obwohl man äußerlich vielleicht nur am Küchentisch sitzt.

Und genau hier kann Yoga – vor allem Kundalini-Yoga – zu einem echten Gamechanger werden. Mittels der Übungen kannst du deine Energie bewusst führen. Denn das Feuerpferd schenkt Kraft. Viel Kraft. Aber Kraft ist nur dann ein Geschenk, wenn man sie halten kann. Wenn das Nervensystem stabil genug ist, wenn der Atem ruhig fließt, wenn du in dir selbst einen Ort hast, an dem du neutral bleibst – egal, wie laut es im Außen wird.

Vielleicht ist das die wichtigste Fähigkeit dieser Zeit: nicht noch schneller zu werden, sondern klarer. Nicht noch mehr zu wollen, sondern bewusster zu wählen. Das Feuerpferd lädt dich ein, deine Träume ernst zu nehmen. Deine Visionen nicht länger aufzuschieben. Es schenkt dir Rückenwind für mutige Schritte. Aber es fragt dich auch: Bist du wirklich in dir verankert – oder bist du nur auf der Flucht vor dir selbst?

Meditation ist in so einem Jahr Überlebenskunst. Sie ist dein innerer Ruhepol. Der Ort, an den du dich zurückziehen kannst, wenn alles in dir „los!“ schreit. Und genau dort – in dieser Neutralität – entsteht echte Mitte, eine beständige Kraft, die dich durch jede Feuerwelle trägt.

Wenn du 2026 zu deinem Jahr machen willst, dann trainiere nicht nur deinen Körper. Trainiere deine Mitte, deinen Atem und deine Präsenz und die Fähigkeit bei dir zu bleiben.

Und vielleicht ist das das schönste Bild: Du weilst in dir wie ein Yogi im Sturm. Draußen galoppiert das Feuerpferd. Schnell, wild, voller Möglichkeiten. Und du? Du bleibst ruhig, wach und verbunden. Du ergreifst die Chancen, aber du verlierst dich nicht. Du gehst voran, aber du verbrennst nicht. Du lässt das Feuer für dich arbeiten – nicht gegen dich.

2026 kann ein Jahr voller Durchbrüche sein, wenn du deine Energie nicht verstreust, sondern zu bündelst für das, was für dich wirklich zählt. 🐎🔥🧘‍♀️ Den Link zum Artikel zum Thema "2026 – Das Jahr des Feuerpferdes: Bewegung, Transformation und die Kunst, geerdet zu bleiben" findest du in der Kommentarspalte.

Standfestigkeit, Weite und freier AtemDer Februar ist eine Zeit, in der sich das Leben wieder regt. Es ist noch nicht gr...
02/02/2026

Standfestigkeit, Weite und freier Atem

Der Februar ist eine Zeit, in der sich das Leben wieder regt. Es ist noch nicht greifbar, und doch spüren wir es. Im Altirischen wurde diese Zeit Imbolc genannt. Der Begriff wird mit „im Schoß“ oder „im Bauch“ übersetzt. Damit ist ein Zustand gemeint, in dem Leben bereits vorhanden ist, aber noch keine Form angenommen hat.

Es ist wie bei Samen, die unter gefrorenem Boden liegen und beginnen, sich zu entwickeln. Es ist ein Entschluss, den man noch nicht ausgesprochen hat, der aber innerlich bereits Gewicht hat.

Der Winter ist noch da, doch er verliert seine Schwere. Das Licht nimmt zu, die Tage werden länger und damit verändert sich auch die innere Haltung. Etwas will sich ordnen und vorbereiten. In der Natur zeigt sich das in der Trächtigkeit vieler Tierarten sowie im Zurückkehren der Säfte in Bäume und Sträucher.

In der Yogapraxis bedeutet diese Zeit, den Körper langsam wieder in Bewegung zu bringen. Angenehm ist, die Gelenke zu mobilisieren, so wird Wirbelsäule durchlässiger und der Atem vertieft sich. Räume können sich öffnen. Erdung und Aufrichtung gehören zusammen: Standfestigkeit in den Beinen, Weite im Brustraum und ein freier Atem, so kann die Energie zirkulieren.

Du musst jetzt nichts entscheiden und nichts vorantreiben. Es genügt, wahrzunehmen, wo sich in dir Lebensenergie sammelt und wo etwas ausgedient hat. Der Körper weiß oft früher als der Kopf, wann eine Phase zu Ende geht. Ihm in dieser Zeit zuzuhören, ist entscheidend.

Kunst: © Sora

Erde, Wasser und innere OrdnungWas wäre, wenn Loslassen nichts mit Nachgeben zu tun hätte, sondern mit Gehalten-sein? Wa...
29/01/2026

Erde, Wasser und innere Ordnung

Was wäre, wenn Loslassen nichts mit Nachgeben zu tun hätte, sondern mit Gehalten-sein? Was, wenn Entspannung nicht dort beginnt, wo alles weich wird, sondern dort, wo du dich innerlich getragen fühlst?

Viele sprechen über Erdung, über Sicherheit, über das erste Chakra – und der Körper erzählt etwas anderes. Echte Stabilität zeigt sich nicht in Konzepten, sondern an einem sehr konkreten Ort: dort, wo dein Körper entscheidet, ob er festhält oder loslässt, ob er vertraut oder sich schützt.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl, ständig ein wenig angespannt zu sein, ohne genau zu wissen, warum. Vielleicht spürst du, dass sich Entspannung nicht einfach einstellen will, obwohl du es dir so sehr wünschst. Und vielleicht liegt die Antwort nicht im Mehr-Tun, sondern im Verstehen dessen, was deine Basis wirklich braucht.

Es gibt einen Ort im Körper, der uns lehrt, dass Loslassen erst dann möglich wird, wenn zuvor genug Sicherheit vorhanden ist. Dass Ordnung nichts mit Kontrolle zu tun hat, sondern mit innerer Struktur. Und dass Erdung eine körperliche Erfahrung ist, die in jedem Moment neu wahrnehmbar ist.

Wenn dich diese Gedanken berühren und du spürst, dass dein Körper dir etwas mitteilen möchte, dann lade ich dich ein, innezuhalten und hinzuspüren. Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer Übung, sondern mit einem neuen Blick auf das, was uns trägt. Wenn du weiterlesen möchtest, dann klicke auf den Link in der Kommentarspalte.

Bleib neugierig. Dein Körper weiß mehr, als du denkst. 🙏💖

Kunst: © Sora

Der Sinn des Lebens liegt nicht in der Hast.Er liegt im Beobachten, im Erfahren und im bewussten Erleben dessen, was ist...
20/01/2026

Der Sinn des Lebens liegt nicht in der Hast.
Er liegt im Beobachten, im Erfahren und im bewussten Erleben dessen, was ist. Im Hier-Sein und im Atmen. Zu oft versuchen wir, Prozesse zu beschleunigen, Antworten zu erzwingen und dem nächsten Schritt vorauszueilen. Doch Klarheit kommt nicht durch Eile. Sie zeigt sich, wenn die Zeit reif ist.
Geduld ist eine Kunst.

Kundalini-Yoga und Meditation führen genau dorthin: in die Gegenwart und das stille Wahrnehmen des eigenen Lebens.
Ob der Körper n***t ist oder in ein goldenes Gewand gehüllt, ist dabei bedeutungslos. Entscheidend ist, ob du da bist, wach, spürend und verbunden. Die Praxis lehrt nicht, etwas zu werden, sondern zu sein.

In der Ruhe des Atems, in der Langsamkeit der Bewegung und im Meditationssitz entfaltet sich das Leben von selbst. Antworten dürfen aus der Tiefe der Erfahrung kommen. Lausche und vertraue. Vielleicht bist du noch nicht bereit für den nächsten Abschnitt. Es gibt keinen Zeitdruck. Lass Erwartungen los und bleibe präsent. Nimm wahr, was bereits vorhanden ist: reich, vielschichtig und lebendig.

Jeder Tag entfaltet sich so, wie er soll. Was für morgen bestimmt ist, wird zur rechten Zeit kommen. Dankbarkeit entsteht ganz von selbst – nicht, weil etwas erreicht wurde, sondern weil das Leben geschieht und du es bewusst erlebst.

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Der Januar bringt eine besondere Qualität mit sich. Die Natur hat sich zurückgezogen, Kälte und Dunkelheit verlangsamen ...
15/01/2026

Der Januar bringt eine besondere Qualität mit sich. Die Natur hat sich zurückgezogen, Kälte und Dunkelheit verlangsamen den Lebensrhythmus und der Körper fühlt sich träger, steifer und schwerer an. Es entsteht ein nachvollziehbares Bedürfnis nach Rückzug, Wärme und Einkuscheln. Auch emotional kann diese Jahreszeit fordernd sein. Es gibt weniger Licht, weniger Bewegung und mehr Schwere im System.

Kundalini-Yoga wirkt dabei von innen heraus. Es wärmt, öffnet und richtet auf, ohne zu überfordern. Eine besonders wirkungsvolle Übung für den Winter ist eine herzöffnende Haltung, die Vitalität und Weite fördert. Sie beginnt im Schneidersitz.

Entscheidend ist eine gerade aufgerichtete Wirbelsäule, damit die Energie frei fließen kann. Die Arme werden im 60-Grad-Winkel angehoben. Die Hände sind zu Fäusten geschlossen, sodass die Daumen nach oben zeigen.

Atme lang und tief. Mit jeder Einatmung weitet sich der Brustraum und mit jeder Ausatmung darf die Spannung weichen. Der Brustkorb öffnet sich, frischer Sauerstoff zirkuliert und das Herzzentrum wird aktiviert. Viele empfinden dabei ein Gefühl von innerer Aufrichtung, Weite und Lebendigkeit – genau das, was im Winter oft fehlt.

Diese Übung wirkt stimmungsaufhellend und stärkend. Sie erinnert daran, dass auch in der stillen, kalten Jahreszeit Wärme, Licht und Bewegung im Inneren vorhanden sind. Gerade wenn die Tage kurz und dunkel sind, kann diese Praxis dabei helfen, sich wieder verbundener, offener und lebendiger zu fühlen.

Le Journal ist ein digitales Magazin, das regelmäßig von der europäischen Kundalini-Yoga-Gemeinschaft erstellt wird.Hera...
13/01/2026

Le Journal ist ein digitales Magazin, das regelmäßig von der europäischen Kundalini-Yoga-Gemeinschaft erstellt wird.
Herausgegeben von 3HO Europa vereint es persönliche Geschichten, Erfahrungen und Perspektiven von Menschen, die Kundalini Yoga 🧘‍♀️🧘‍♂️ praktizieren und in ihr Leben integrieren.

Menschen aus Europa teilen hier, was sie bewegt: was in ihren Städten und Ländern geschieht, wie sie mit persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen umgehen und wie gemeinsames Üben, Austausch und echte Verbundenheit Halt geben können.

In dieser Ausgabe erwarten Dich unter anderem folgende Themen 🌼:
– Kundalini Yoga 🧘‍♀️ als Unterstützung und Weg zur Heilung in Krisenzeiten 🤍
– Bewusst leben mit Krebs 🌱
– Würdige Nachrufe auf die Yogalehrer Tarn Taran Kaur und Satya Singh 🕊️🌸

Le Journal lädt Dich ein, neue Perspektiven zu entdecken ✨ und Dich verbunden zu fühlen 💖, mit Dir selbst 🌺 und mit einer Gemeinschaft von Menschen, die Sinn, Bewusstsein und gegenseitige Unterstützung in den Mittelpunkt stellen 🧘‍♂️🤍.

Wenn das Selbst zurücktrittWas ist Meditation? Meditation bedeutet weniger zu tun, sondern vielmehr leer zu werden. Dein...
09/01/2026

Wenn das Selbst zurücktritt

Was ist Meditation? Meditation bedeutet weniger zu tun, sondern vielmehr leer zu werden. Dein Selbst tritt zurück, damit das Universum eintreten kann.

Stell dir vor, du gehst allein in den Wald. Du brauchst keine Zeugen, und dein Gebet hat seine eigene Sprache jenseits von Worten. Setze dich aufrecht hin und schließe die Augen. Ziehe das Kinn sanft in Richtung Kehle und lasse die Schultern sinken. Atme durch die Nase lang und tief ein und aus.

Mit jedem Ausatmen gibst du etwas ab: Gedanken, Rollen und Erwartungen. Du musst nichts festhalten, denn in der Leere entsteht Raum, in dem etwas Größeres beginnen kann zu atmen. Spüre, wie dein Körper immer ruhiger wird.
Er wird so still, dass du Teil der Landschaft wirst. Das Leben bewegt sich um dich herum, ohne dass du es störst.

Gedanken ziehen vorbei wie Tiere im Unterholz. Du folgst ihnen nicht, sondern beobachtest sie.
Atme ein – Sat.
Atme aus – Nam.
Du bist Wahrheit.

Jeder Moment ist eine Einladung, noch tiefer zu sinken. Das Universum kennt den Weg zu dir – du musst ihm nur Platz machen.

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Our Story

Um der praktischen Umsetzung der Kundalini Yoga Lehren in Deutschland einen offiziellen Rahmen zu geben, wurde im Jahre 1976 die 3H Organisation e.V. als ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg ins Leben gerufen. Am 16. September 2016 feierte der Verein sein 40jähriges Bestehen. 3H, das steht für einen gesunden, glücklichen und ganzheitlichen Lebensstil (engl. „healthy, happy, holy“) in der Tradition des Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan.