06/05/2026
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In den letzten Jahren ist mir immer deutlicher geworden,
wie wichtig der Einbezug des Körpers in traumatherapeutische Prozesse ist.
Denn belastende Erfahrungen zeigen sich oft nicht nur in Gedanken oder Gefühlen,
sondern auch im Nervensystem und im Körper:
in Anspannung, Unruhe, Erschöpfung oder dem Gefühl, ständig „auf Empfang“ zu sein.
Ich bin sehr froh und dankbar,
dass ich meine therapeutischen Methoden in diesem Bereich erweitern konnte –
unter anderem durch die Integration körper- und nervensystemorientierter Ansätze sowie EMDR.
Dabei zeigt sich immer wieder:
Der Körper trägt nicht nur Belastungen und Schutzreaktionen.
Er zeigt oft auch Ressourcen.
Orte von Stabilität.
Impulse von Lebendigkeit.
Oder kleine Momente von Sicherheit.
Gerade darin liegt für mich etwas sehr Hoffnungsvolles:
Dass Heilung nicht nur über Verstehen geschieht,
sondern auch darüber, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen. 💚