28/12/2025
Viele Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen spüren im Winter mehr Schmerzen und Steifigkeit. Manche erleben in dieser Zeit auch eine stärkere Krankheitsaktivität.
Kälte kann die Durchblutung von Gelenken und Muskeln verringern. Dadurch fühlen sich Schmerzen und Steifigkeit oft stärker an. In den dunklen Monaten fehlt zudem Sonnenlicht. Das kann zu niedrigeren Vitamin-D-Spiegeln führen und das Immunsystem zusätzlich belasten.
Auch der Alltag verändert sich im Winter: Man bewegt sich weniger, ist mehr in beheizten Räumen und schläft oft schlechter. All das kann rheumatische Beschwerden verstärken.
Was hilft: warme Kleidung, am besten im Zwiebellook, regelmäßige Bewegung, auch kurze Einheiten im Alltag, Spaziergänge an der frischen Luft, Vitamin D, wenn ein Mangel besteht (ärztlich prüfen lassen), Medikamente weiterhin regelmäßig einnehmen, auf guten Schlaf und Stressabbau achten.
Mit einfachen Maßnahmen lässt sich die kalte Jahreszeit oft besser bewältigen – und das Risiko für Rheumaschübe kann sinken.