29/05/2026
Seborrhoische Dermatitis und Kopfhaut-Psoriasis werden häufig miteinander verwechselt – dabei handelt es sich um zwei biologisch sehr unterschiedliche Erkrankungen der Kopfhaut.
Die seborrhoische Dermatitis ist typischerweise gekennzeichnet durch fettige, gelbliche Schuppen, Juckreiz, Rötungen, Reizungen der Kopfhaut, eine erhöhte Talgproduktion sowie eine verstärkte Aktivität von Malassezia-Hefepilzen. Sie tritt häufig an der Kopfhaut, den Augenbrauen, im Bartbereich und entlang des Haaransatzes auf.
Die Kopfhaut-Psoriasis hingegen ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung. Typische Merkmale sind dickere silbrig-weiße Schuppen, klar abgegrenzte Plaques, eine beschleunigte Hautzellneubildung und Entzündungen, die sich häufig über den Haaransatz hinaus ausbreiten können.
In dieser medizinischen Animation werden die wichtigsten Unterschiede zwischen seborrhoischer Dermatitis und Kopfhaut-Psoriasis erläutert:
• Entzündungsprozesse der Kopfhaut
• Schuppen vs. Psoriasis
• Symptome der seborrhoischen Dermatitis
• Symptome der Kopfhaut-Psoriasis
• Ursachen für Kopfhautjuckreiz
• Schuppenbildung und Verhornung
• Autoimmunbedingte Kopfhauterkrankungen
• Ungleichgewichte des Kopfhaut-Mikrobioms
• Haar- und Kopfhautgesundheit
• Entzündungen der Haarfollikel
• Störungen der Hautbarriere
Viele Menschen diagnostizieren ihre Kopfhautprobleme selbst falsch, wodurch eine gezielte Behandlung und professionelle Abklärung verzögert werden kann.
Die Kopfhaut ist nicht einfach nur „Schuppen“. Dahinter stehen komplexe biologische Prozesse wie Entzündungen, Mikrobiologie, Immunreaktionen und die Gesundheit der Haarfollikel.
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Haarausfall