Bestatterin Angelika Westphal

Bestatterin Angelika Westphal Erbestattungen, Feuerbestattungen, Seebestattungen und alternative Bestattungen in Hamburg und Umgeb Wir führen jede Art der Bestattung durch.

Ob Sie eine einfache schlichte Trauerfeier möchten oder lediglich eine begleitete Beisetzung. Ebenso erhalten Sie bei uns aber auch alle Unterstützung und Hilfe für eine persönliche und individuelle Feier und Abschiednahme. Jeder Abschied ist so individuell und einzigartig, wie das Leben des verstorbenen Menschen. Ebenso wird der Weg der Trauer auf ganz unterschiedlichen Pfaden beschritten.

Zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge.Mein aktueller Blog handelt von dem heißen Eisen des assistierten Suizids. Der Sp...
06/04/2026

Zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge.

Mein aktueller Blog handelt von dem heißen Eisen des assistierten Suizids. Der Spannungsbogen zwischen der Entscheidung des Einzelnen und der staatlich/gesellschaftlichen Verantwortung, lässt sich nicht mit dem Ruf: "Des Menschen Wille ist sein Himmelreich!" einfach beiseitewischen, ohne die leisen Zwischentöne von Schutzbedürftigkeit und Fürsorgepflicht zu überhören.
https://www.bestatterin-angelika-westphal.de/.../neuer...
Schreibt mir gern, was ihr dazu denkt und ob ihr in eurem Umfeld mit diesem besonderen Thema schon Erfahrungen gesammelt habt.

https://www.bestatterin-angelika-westphal.de/blog/zwischen-selbstbestimmung-und-fuersorge

Vertrauen und Kompetenz im Trauerfall – Bestattung, Vorsorge & persönliche Unterstützung von Bestatterin Angelika Westphal in Hamburg‑Winterhude.

03/04/2026

Ein kleines Erlebnis aus meinem Arbeitsalltag. Eine Bestattungs Vorsorge abzuschließen, ist nicht nur ein reinen organisatorischer Akt. Manchmal hilft dieser Schritt dazu, dass sich das Leben besser anfühlt. Es kann Energiefrei werden, dadurch, dass eine Last von den Schultern verschwindet, die man lange unbewusst mitgetragen hat.
bestattungenhamburg

Zwischen Resilienz und Anspruchshaltung: Was wir von der „Generation Durchhalten“ lernen könnenIn meiner täglichen Arbei...
01/04/2026

Zwischen Resilienz und Anspruchshaltung: Was wir von der „Generation Durchhalten“ lernen können

In meiner täglichen Arbeit begegne ich Menschen am Ende ihres Weges und denjenigen, die zurückbleiben. Dabei fällt auf: Die Generationen, die in den 1960er und 1970er Jahren aufgewachsen sind, verfügen oft über eine psychologische Konstitution, die man heute als „besonders resilient“ bezeichnet.
Studien und Psychologen bestätigen diesen Eindruck.

Doch woher kommt diese Widerstandsfähigkeit – und was riskieren wir in der Erziehung der heutigen Generation durch ein Übermaß an Nachgiebigkeit?

Die Schule des Verzichts: Warum „Nein“ ein Kompass war

Wer in den 60ern oder 70ern Kind war, wuchs in einer Welt auf, die Grenzen nicht als Schikane, sondern als Struktur begriff. Es gab feste Essenszeiten, das Fernsehprogramm war begrenzt und Wünsche wurden nicht sofort, sondern vielleicht zum Geburtstag erfüllt.

Diese Form der Frustrationstoleranz war ein Training für das Leben. Man lernte: Ich überlebe es, wenn mein Bedürfnis nicht sofort gestillt wird. Es war kein Mangel an Liebe, sondern die Vermittlung einer Lebensrealität. Diese Kinder lernten, dass sie nicht das Zentrum des Universums sind. Diese Erkenntnis bewahrte sie im Erwachsenenalter vor dem Zusammenbruch, wenn das Schicksal einmal „Nein“ sagt.

Das „Recht auf Alles“: Die Erosion der Grenzen

Heute beobachten wir einen Wandel hin zu einer Erziehung, die oft jede Unannehmlichkeit vom Kind fernhalten möchte. Ein Beispiel aus dem Schulalltag verdeutlicht dies: Das Bedürfnis, während einer 45-minütigen Unterrichtseinheit mehrfach zu essen, zu trinken oder die Toilette aufzusuchen.
Was oberflächlich wie „kindgerechte Freiheit“ wirkt, ist psychologisch betrachtet oft das Ausbleiben einer notwendigen Grenzsetzung. Wenn Kinder nicht mehr lernen, ihre Impulse für einen überschaubaren Zeitraum (wie eine Schulstunde) zu zügeln, berauben wir sie der wichtigen Fähigkeit der Selbstregulation.

Wer als Kind lernt, dass jedes Bedürfnis sofortiges Recht auf Erfüllung hat, wird als Erwachsener oft an der Realität scheitern. Denn das Leben, der Beruf und auch die Trauer halten sich nicht an unser vermeintliches „Recht auf Wohlbefinden“.

Die Folgen für die Erwachsenen von morgen

Die „laxe“ Erziehung von heute droht eine Generation heranzuziehen, die:

1. Geringe Stressresistenz besitzt: Wer nie gelernt hat, kleine Unannehmlichkeiten auszuhalten, wird von großen Krisen schneller aus der Bahn geworfen.
2. Schwierigkeiten mit Empathie hat: Wer sich selbst immer als prioritär erlebt, tut sich schwer, die Bedürfnisse einer Gemeinschaft (oder eines Partners) wahrzunehmen.
3. Sinnkrisen erleidet: Wahre Zufriedenheit entsteht oft aus der Überwindung von Widerständen. Wer alles sofort bekommt, verliert die Fähigkeit zur Vorfreude und zum Stolz auf das Erreichte.

Ein Plädoyer für gesunde Grenzen

Als Bestatterin sehe ich, dass das Leben uns am Ende nichts schuldet. Der Tod fragt nicht nach unseren Rechten oder unserem Komfort.

Die Generation der 60er und 70er Jahre hat gelernt, dass man auch ohne „Not und Leid“ eine Stunde ohne Trinken auskommt oder eine Woche auf ein Spielzeug warten kann. Diese Fähigkeit zum Aufschub ist das Fundament für ein stabiles Ich.

Vielleicht sollten wir Erziehung wieder mehr als Vorbereitung auf das echte Leben begreifen – mit all seinen Grenzen, Wartezeiten und notwendigen Verzichten. Denn nur wer gelernt hat, im Kleinen standzuhalten, wird im Großen nicht zerbrechen.

Auch digitaler Nachlass ist ein NachlassHeute geht es mir einmal um ein immer wichtiger werdendes Thema. Den digitalen N...
31/03/2026

Auch digitaler Nachlass ist ein Nachlass

Heute geht es mir einmal um ein immer wichtiger werdendes Thema. Den digitalen Nachlass.

Bestattungsvorsorge wird ja mittlerweile von sehr vielen Menschen genutzt. Hier kann man seine letzten Wünsche äußern, seine Bestattung und Beisetzung zu Lebzeiten,und günstigstenfalls auch in Abstimmung mit den Hinterbliebenen planen und auf Wunsch sogar schon bezahlen. Eine solche Vorsorge erleichtert oft innerlich vieles, hinterlässt bisweilen ein befreites Gefühl, wie ich gerade heute wieder im Gespräch mit einer älteren Dame erfahren habe.

Was aber ist mit unserem digitalen Nachlass? Die Generation, der ich angehöre, ist ja nun schon länger mit den sozialen Medien und all ihren Vor- und Nachteilen vertraut. Die Generation, die nach meiner Generation kommt, erst recht. Vielen ist nicht bewusst, dass wir im "Netz" sehr vieles hinterlassen, auf das unsere Angehörigen/Hinterbliebenen dann keinen Einfluss mehr haben. Beispiel Facebook. Wenn man nicht zu Lebzeiten jemanden bestimmt hat, der den Nachlass auf Facebook regeln darf, verändern oder löschen kann, bleibt die Seite bestehen, wie sie zum Zeitpunkt des Todes war. Das ist nicht immer schön. Mir selbst begegnet eine verstorbene Freundin relativ regelmäßig bei Facebook zu ihrem Geburtstag, weil ihre Kinder trotz Vorlage einer Sterbeurkunde und eines Erbscheines von Facebook keinen Zugriff auf die Seite der Mutter bekommen haben.

Aber solchen schwierigen Situationen kann man entgegenwirken. Das Wichtigste sind eine Liste mit allen Accounts, die Zugangsdaten und ein Passwortmanager, in dem alle Passwörter gespeichert sind. Wenn man dann das Masterpasswort einem Menschen seines wirklichen Vertrauens übergibt, oder zumindest mitteilt, wo es im Todesfall zu finden ist, können später die Accounts nach und nach stillgelegt und abgemeldet werden.

Mich würde interessieren, was ihr darüber denkt und ob ihr selbst schon einmal über Bestattungsvorsorge und euren digitalen Nachlass nachgedacht habt.

Eine Liste mit den wichtigsten Dingen zum Thema digitaler Nachlass ist hier zu finden: https://www.bestatterin-angelika-westphal.de/digitaler-nachlass

Meine neue Website ist online!!
19/03/2026

Meine neue Website ist online!!

Vertrauen und Kompetenz im Trauerfall – Bestattung, Vorsorge & persönliche Unterstützung von Bestatterin Angelika Westphal in Hamburg‑Winterhude.

09/02/2026

Höre auf dein Bauchgefühl, nicht auf Traditionen!

Auch wenn sich manche Abläufe gleichen, bleibt eine Bestattung immer etwas individuelles. Abschied und Trauer lässt sich nicht in Schablonen pressen.

Daher braucht es manchmal ein Gegenüber, das einem hilft, das echte Bauchgefühl zu identifizieren. Das kann eine gute Freundin sein, oder ein anderer Angehöriger, oder auch eine Bestatterin, die mit Empathie, und dennoch genügendem Abstand helfen kann, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

08/02/2026

Mit einer einfühlsamen Bestatterin an der Seite, kann der organisatorische Kraftakt in den Hintergrund rücken, damit Raum für die eigene Trauer bleibt.












08/02/2026
Heute habe ich für euch hier einen Link zum Start meiner Podcastserie "Jenseitsnah".Ich freue mich auf zahlreiches Feedb...
09/07/2025

Heute habe ich für euch hier einen Link zum Start meiner Podcastserie "Jenseitsnah".

Ich freue mich auf zahlreiches Feedback.

Warum verdrängen wir das Thema Tod so konsequent aus unserem Alltag? Bestatterin Angelika Westphal aus Hamburg und ihr Gesprächspartner erkunden gemeinsam di...

Heute mal ein entspannter Spaziergang am Rande des Hamburger Flughafens. Da gibt es ein sehr schönes Moorgebiet. Die Hun...
26/04/2025

Heute mal ein entspannter Spaziergang am Rande des Hamburger Flughafens. Da gibt es ein sehr schönes Moorgebiet. Die Hunde waren auch sehr zufrieden und glücklich mit der Gesamtsituation. solche Momente der Entspannung, tun ungeheuer gut, wenn der Arbeitsalltag einen sonst sehr fordert.

Ich liebe dieses Lied. Hört mal auf den Text.
17/11/2024

Ich liebe dieses Lied. Hört mal auf den Text.

25/08/2024

Adresse

Winterhuder Marktplatz 10
Hamburg
22299

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