LungeVital

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Facharztpraxis für Innere Medizin und Pneumologie

12/01/2026

CT sagt: Tumorverdacht. Bronchoskopie sagt: Überraschung. Diagnose am Ende: Hähnchenknochen im Bronchus 🍗😅 Der Körper reagiert auf Fremdkörper mit Gewebewachstum – das kann im Bild aussehen wie Krebs. Deshalb: Erst genau hinschauen, dann urteilen. Nicht jeder Schatten ist ein Tumor.

12/01/2026

Husten seit Wochen. Kein Infekt. Kein Asthma. Und am Ende? Ein verschluckter Fremdkörper. Aspiration passiert nicht nur bei Kindern. Ein kleiner Bissen am falschen Weg reicht – und der Husten bleibt hartnäckig. Wenn Husten nicht weggeht: Ursache suchen, nicht nur Symptome behandeln.

08/01/2026

Nicht hinlegen bei Atemnot. Punkt. Im Liegen wird die Atmung mechanisch schlechter: Das Zwerchfell hat weniger Platz, Herz und Lunge müssen mehr arbeiten. Bei kardialer Atemnot kann sich das deutlich verschlechtern. Deshalb: aufrecht sitzen, Oberkörper hoch. Das entlastet sofort. Hinlegen fühlt sich logisch an – ist es in dem Moment aber nicht.

08/01/2026

Bei Atemnot helfen Atemhilfspositionen. Kein Wellness-Kram, sondern Physik. Arme abstützen oder ablegen entlastet den Schultergürtel. Die Atemhilfsmuskulatur kann besser arbeiten. Das Zwerchfell bekommt mehr Effektivität. Typisch: Kutschersitz, Abstützen auf den Oberschenkeln oder auf einer Tischkante. Das ist simpel, schnell – und im Notfall oft entscheidend.

07/01/2026

Gelb-grüner Schleim morgens? Kein Drama. Nachts sammelt sich Sekret, Immunzellen (v. a. neutrophile Granulozyten) bauen Keime ab – dabei entstehen Farbstoffe. Deshalb wirkt der Schleim morgens dunkler. Tagsüber: mehr Bewegung, mehr Husten, bessere Durchlüftung → das Sekret wird verdünnt und heller. Wichtig: Farbe allein heißt nicht automatisch bakterielle Infektion. Entscheidend sind Fieber, Krankheitsgefühl, Atemnot und Verlauf.

31/12/2025

Bei Erkältung oder Atemwegsinfekt tut plötzlich das Ohr weh? Kein Zufall. Nase, Rachen und Mittelohr hängen direkt zusammen. Wenn die Schleimhäute anschwellen, ist die Ohrtrompete dicht → Unterdruck, Druckgefühl, Schmerzen. Das ist häufig keine eigenständige Ohrentzündung, sondern Folge des Infekts. Erst wenn Fieber, starke Schmerzen oder Hörminderung dazukommen, sollte man genauer hinschauen. #

31/12/2025

Morgens ein Glas Wasser ist kein Wellness-Quatsch, sondern Basics. Über Nacht verlierst du Flüssigkeit, die Schleimhäute trocknen aus. Wasser befeuchtet die Atemwege, bringt den Kreislauf in Gang und hilft der Verdauung beim Start. Kaffee kann warten – Wasser zuerst.

31/12/2025

Antwort auf „Asthma cardiale“ klingt nach Asthma – ist es aber nicht. Der Begriff stammt aus einer Zeit, in der man Luftnot mit Pfeifen und Husten nicht sauber unterscheiden konnte. Gemeint war Herzinsuffizienz mit Lungenstau, nicht eine entzündliche Atemwegserkrankung. Heute ist klar: ➡️ Asthma = entzündete, verengte Bronchien ➡️ Herzschwäche = Rückstau von Blut und Flüssigkeit in die Lunge Gleiche Symptome, völlig andere Ursache, komplett andere Therapie. Darum: Der Begriff Asthma cardiale ist fachlich überholt und führt eher in die Irre als dass er hilft.

31/12/2025

Manchmal fühlt es sich an, als würde die Welt den Bach runtergehen. Tut sie nicht. Mut behalten. Nicht abstumpfen. Und wenn du kannst: anderen auch Mut machen. Das ist mehr wert als jedes große Vorsatz-Gerede. #2025 #2026

23/12/2025

Asthma + Infekt = mehr Entzündung. Nicht warten, bis der Husten eskaliert. In der Infektphase braucht die entzündungshemmende Therapie oft früher und mehr Aufmerksamkeit als sonst. Wer früh gegensteuert, verhindert den Klassiker: Wochenlanger Reizhusten nach dem Infekt. Das ist keine Schwäche – das ist saubere Asthma-Strategie.

22/12/2025

Asthma-Sprays können Herzrasen auslösen. Passiert nicht oft – aber es kommt vor. Vor allem schnell wirksame Bronchodilatatoren können den Puls hochziehen. Meist harmlos und vorübergehend, aber: anhaltendes Herzrasen, Schwindel oder Brustdruck gehören abgeklärt. Nicht absetzen, nicht panisch werden – ärztlich einordnen lassen. Klartext.

22/12/2025

Beim Abhören der Lunge zählt die Haltung. Gerade stehen, Brust frei, tief ein- und ausatmen. Nur so entfaltet sich die Lunge richtig – und nur dann hört der Lungenarzt, was wirklich los ist. Sitzen oder krumm stehen heißt: weniger Atemvolumen, weniger Information. Klar und simpel.

Adresse

Schäferkampsallee 56-58
Hamburg
20357

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