LungeVital

LungeVital Impressum:
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Facharztpraxis für Innere Medizin und Pneumologie

07/04/2026

Die Sauerstoffsättigung ist top – aber der Patient kämpft trotzdem um Luft? Das passt zusammen. Der Körper kann das eine Zeit lang kompensieren: Schneller, tiefer atmen → Sättigung bleibt stabil. Aber der Preis ist hoch: Die Atemmuskulatur läuft auf Dauerleistung. Zwerchfell, Zwischenrippenmuskeln – alles arbeitet über Limit. Das geht nicht ewig gut. Irgendwann kommt die Erschöpfung → die Atmung bricht ein → dann kippt auch die Sättigung. Deshalb: Eine normale SpO₂ kann trügerisch sein. Entscheidend ist die Atemarbeit – nicht nur die Zahl auf dem Display.

05/04/2026

Outdoor-Training kostenlos, jederzeit, für alle – genau das fehlt uns in Hamburg. In anderen Städten stehen längst funktionierende Outdoor-Stationen: Klimmzugstangen, Calisthenics-Racks, einfache Geräte – niedrigschwellig, effektiv, gesund. Kein Abo, keine Ausrede. Warum nicht auch hier flächendeckend? Bewegung ist keine Luxusleistung, sondern Grundversorgung. Wer Prävention ernst meint, baut Infrastruktur – nicht nur Kampagnen. Das ist kein Nice-to-have. Das ist überfällig.

03/04/2026

Vielen Dank für all eure Wertschätzung. Ihr seid einfach toll.

03/04/2026

Heute, Karfreitag (03.04.2026) um 14 Uhr gehe ich live. Keine Anmeldung, kein Kostenpunkt – einfach reinkommen und Fragen stellen. Egal ob Asthma, Husten, Luftnot oder was euch sonst beschäftigt. Ich nehme mir Zeit und beantworte das, was euch wirklich interessiert. Seid pünktlich – Live heißt live.

02/04/2026

Viele denken: einmal pusten reicht für die Asthma-Diagnose. Stimmt nicht. Die Bodyplethysmographie ist der Punkt, an dem es ernst wird. In der Kabine messen wir den Atemwegswiderstand – und damit direkt, ob die großen Bronchien wirklich verengt sind. Genau da sitzt ein zentraler Teil des Asthmas. Ohne diese Messung bleibt eine Lücke: Eine normale Spirometrie kann unauffällig sein, obwohl trotzdem ein Asthma vorliegt. Die Kabine deckt das auf – oder hilft, es sauber einzugrenzen. Kurz gesagt: Ohne Bodyplethysmographie → keine vollständige Asthma-Diagnostik.

02/04/2026

Was ist ein Arzt für dich? Für die meisten: jemand, der hilft, untersucht, behandelt. Stimmt. Aber das ist nur ein Teil. Ein Arzt ist Diagnostiker, Entscheider, manchmal auch Übersetzer zwischen Medizin und Alltag. Er muss komplexe Dinge runterbrechen, Risiken einschätzen, Prioritäten setzen. Oft ohne vollständige Informationen – aber mit Konsequenzen. Gleichzeitig ist er Gesprächspartner, manchmal auch Ventil für Sorgen, Ängste oder Frust. Nicht selten geht es gar nicht nur um die Lunge, das Herz oder den Befund, sondern um das, was dahintersteht. Und dann ist da noch die andere Seite: Ein ganz normaler Mensch. Mit Familie, Verpflichtungen, wirtschaftlichem Druck, Verantwortung fürs Team. Mit Tagen, die nicht rund laufen. Mit Entscheidungen, die man hinterher nochmal durchdenkt. Medizin ist kein Schwarz-Weiß. Es ist ein ständiges Abwägen zwischen Fachwissen, Erfahrung und Realität. Wenn man das im Kopf behält, versteht man vieles besser – auf beiden Seiten.

01/04/2026

Antwort auf EASY Du musst kein schlechtes Gewissen haben, um etwas zu ändern. Aber du solltest wissen, worüber du entscheidest. Rauchen ist kein abstraktes Risiko. Es ist einer der klarsten, wissenschaftlich belegten Zusammenhänge, die wir in der Medizin haben: höheres Risiko für Lungenkrebs, COPD, chronische Atemnot – und oft schleichend, lange unbemerkt. Mir geht es nicht darum, Angst zu machen oder zu verurteilen. Sondern darum, dass du eine informierte Entscheidung triffst. Wenn du rauchst: Du kannst jederzeit aufhören. Und jeder einzelne Tag zählt. Das ist keine Moralfrage. Das ist eine Frage von Konsequenz.

01/04/2026

Antwort auf Niglo Peribronchitis klingt kompliziert, ist aber im Kern simpel: Entzündung rund um die Bronchien – meist nach Infekt, oft unterschätzt. Das Problem: Die Atemwege sind gereizt, reagieren überempfindlich. Ergebnis: Husten, Engegefühl, manchmal Luftnot. Und genau da wird es tricky – weil es schnell wie Asthma oder eine COPD wirkt oder diese sogar triggern kann. Wichtig ist die Einordnung: Nicht jeder Husten ist „nur ein Infekt“, aber auch nicht jede Verschlechterung gleich eine chronische Erkrankung. Entscheidend ist der Verlauf – und ob die Symptome bleiben. Kurz gesagt: ernst nehmen, sauber abklären, nicht einfach aussitzen.

31/03/2026

Antwort auf SchneeSkinny Asthma bleibt Asthma. Ob du es „Belastungsasthma“ nennst oder nicht, ändert nichts am Kern: Die Atemwege reagieren empfindlich – auf Sport, Kälte, Infekte, Allergene oder Stress. Das Problem ist nicht das Label, sondern die Trigger. Wenn du die nicht kennst, behandelst du nur die Oberfläche. 👉 Ziel: Auslöser verstehen, Kontrolle verbessern, Beschwerden vermeiden. Nicht in Schubladen denken.

31/03/2026

Nitrofurantoin wirkt bei Harnwegsinfekten – aber Nebenwirkungen können auch schleichend kommen. Anhaltender Husten, zunehmende Atemnot oder neue Harnbeschwerden unter der Therapie? Nicht einfach weiterlaufen lassen. Gerade bei längerer Einnahme muss man genauer hinschauen. 👉 Wirkung ja – aber nicht blind vertrauen.

31/03/2026

PLCOm2012 – ein Modell, das mehr kann als nur „Raucher vs. Nichtraucher“. Der PLCOm2012-Score berechnet das individuelle Risiko für ein Lungenkrebs deutlich präziser als klassische Kriterien. Er berücksichtigt Alter, Rauchverhalten (inkl. Dauer und Intensität), Vorerkrankungen wie COPD, familiäre Belastung und weitere Faktoren. Warum das relevant ist: Viele Menschen mit erhöhtem Risiko fallen durch starre Screening-Kriterien durchs Raster. Genau hier setzt PLCOm2012 an – personalisierter, differenzierter, näher an der Realität. Wissenschaftlich sauber validiert, u. a. basierend auf Daten der Prostate, Lung, Colorectal and Ovarian Cancer Screening Trial. In Studien zeigt sich: Mit risikobasierten Modellen lassen sich mehr Hochrisikopatienten identifizieren – bei gleichzeitig besserer Zielgenauigkeit für Screeningprogramme wie Low-Dose-CT. Fazit: Kein Ersatz für klinische Einschätzung – aber ein starkes Tool für strukturierte Risikostratifizierung.

30/03/2026

Gesundheit ist kein Zufall. Du zahlst jeden Tag ein – oder hebst ab. Bewegung, Schlaf, Ernährung, Stresslevel: Das ist dein Gesundheitskonto. Wenn du dauerhaft im Minus bist, kommen die Beschwerden. Wenn du vorsorgst, fängst du vieles ab – bevor es überhaupt ein Problem wird. Akutmedizin ist wichtig. Aber Prävention entscheidet, wie oft du sie brauchst.

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Hamburg
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