Erziehungsberatung und Familiencoaching Britta Edl

Erziehungsberatung und Familiencoaching Britta Edl Als Coach ihrer Familie gebe ich Hilfe zur Selbsthilfe. Pubertät, Autonomiephase, Mobbing, Beziehun

05/06/2020

Dieser Artikel knüpft nahtlos an meinen Beitrag „Lernen durch Vorbilder“ an!

Lesenswert!
29/05/2020

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Vor einigen Wochen stand ich das erste mal in 16 Jahren Internet mit in einem Sh*tstorm. Ich hatte mich an beteiligt. Eine Aktion, die exemplarisch quantifizieren soll, was Elternarbeit (die statistisch gesehen zum überwiegenden Teil Mütterarbeit ist) in Euro [1] wert ist un...

Liebe Eltern,gar nicht mal so leicht, in dieser Zeit alles unter einen Hut zu bringen. Ich jedenfalls habe eine Zeit lan...
17/05/2020

Liebe Eltern,
gar nicht mal so leicht, in dieser Zeit alles unter einen Hut zu bringen. Ich jedenfalls habe eine Zeit lang gebraucht, um meine Mitte wieder zu finden.
Es ist mir so gegangen, wie vielen anderen auch: ich war mit der Beschulung der Kinder, meiner Arbeit zu Hause (die beiden englischen Wörter dazu mag ich nicht mehr verwenden;-)) und der sozialen Isolation phasenweise überfordert.
Wie geht es Euch damit?

Trotzdem, oder gerade deshalb, möchte ich Euch heute von meiner Erfahrung aus einer meiner Elternvorträge erzählen (der Kurs liegt schon eine Weile zurück, jedenfalls trugen wir keine Gesichtsmasken;-)).
Und von der WhatsApp meiner Tochter, die ich von ihr, als der Alltag noch ganz normal war, auf dem Weg zur Schule bekommen habe.

Eine Mutter beschwerte sich darüber, dass sie von ihrem Sohn Luca (4 Jahre) in Streitsituationen frech angegrinst werde. Sie sagte, sie sei jedes Mal so dermaßen verärgert darüber, es wäre zum aus der Haut fahren. Sie würde es ihm auch sagen, aber er höre einfach nicht damit auf.

Bei unseren Kindern stimmen Gesicht, Gefühl, und das was sie eigentlich ausdrücken wollen nicht immer überein. Wie auch? Ihnen fehlt es an jahrelanger Übung. Und sie brauchen die Gelegenheiten über "Versuch und Irrtum", das richtige Gesicht zum jeweiligen Gefühl zu machen.

Das lernen Kinder indem:

a) wir bitte überwiegend das richtige Gesicht zum jeweiligen Gefühl machen (lernen durch Vorbild) und
b) wir bitte das Korrektiv für eine eventuell unangebrachte Gestik, Mimik oder Handlung sein dürfen.

Hierbei sei erwähnt, dass bei Kindern die Empathie erst zwischen 4 und 5 Jahren vollständig entwickelt ist. Dadurch KÖNNEN sie nicht wissen was ein bestimmtes Gesicht bei dem Gegenüber auslöst.

Ich kann die Mutter von Luca beruhigen: das Lachen, welches sie für ein Ausdruck von (Schadens-) Freude hielt, könnte der Ausdruck einer
Verlegenheits-/Beschwichtigungsgeste sein. Der Junge möchte seine Mutter möglicherweise nicht auslachen, sondern will wahrscheinlich deeskalierend auf sie einwirken. Ein klassisches Missverständnis zwischen Eltern und Kindern in diesem Alter.

In diesen Momenten ist unser Einfluss, die Darstellung unserer Wahrnehmung gefragt.
Die gute Nachricht ist, es ist ganz simpel, die Schlechte, es führt nicht gleich zum Erfolg.
Es ist richtig Luca darauf aufmerksam zu machen, dass sein Gesicht nicht zur entsprechenden Situation passt.
Zum Beispiel: „Luca, ich sehe das Du lachst. Das passt für mich nicht zu unserem Streit. Ich fühle mich von Dir ausgelacht. Warum machst Du das?“ Jetzt hat Luca die Gelegenheit seine Beweggründe zu äußern, so dass seine Mutter ihn besser versteht. Die Mutter kann erklären, warum ein Lachen nicht zu einem Streit passt, und was das mit anderen Menschen macht.

Wir können unseren Kindern, noch bevor ihr empathisches Verständnis vollständig ausgebildet ist, Handlungsstrategien anbieten, die sie später anwenden können.

Aber was hat das jetzt mit der WhatsApp meiner Tochter (12 Jahre) zu tun? Berechtigte Frage.
Mein Mann wollte, auf dem Weg zur Arbeit, mit unserer Tochter ein paar Stationen gemeinsam in der U-Bahn fahren.
Sie hatte nicht die geringste Lust, mit ihrem Vater von ihren Mitschülern in der Bahn gesehen zu werden.
Das Gefühl war Verunsicherung, und die adäquate Reaktion wäre gewesen, ihrem Vater zu sagen, dass sie allein fahren möchte. Aber soweit ist ihre Sozialkompetenz zum jetzigen Zeitpunkt (noch) nicht entwickelt. Also hat sich sich den Spaß gemacht, und ist vor ihm weg gelaufen.
Später hat mein Mann ihr gesagt, er habe verstanden, dass sie nicht mit ihm in der Bahn fahren möchte, und er werde demnächst darauf Rücksicht nehmen (seine erste Reaktion per WhatsApp veröffentliche ich anschließend in den Kommentaren-sehr empathisch, wie ich finde ;-)).

Will sagen, das was unsere Kinder durch Mimik, Gestik oder Handlungen zum Ausdruck bringen, muss nicht zwingend das sein, was wir interpretieren. Und es macht immer Sinn, unabhängig vom Alter seiner Mitmenschen, die Frage nach der Intention zu stellen.

Ich wünsche Euch eine gute und gesunde Zeit.
Bleibt entspannt und nachsichtig mit Euch und der Familie!

Das ist sowas von toll ❤️...Lob und Anerkennung, Hut ab, Applaus und so...Ich wünsche dieser wunderbaren, jungen Frau al...
29/01/2020

Das ist sowas von toll ❤️...Lob und Anerkennung, Hut ab, Applaus und so...
Ich wünsche dieser wunderbaren, jungen Frau alles Gute!

🧡Notfall-Mami für die Allerkleinsten🧡
Nicole kümmert sich um vernachlässigte Babys
- ein 24 Stunden Job, der glücklich macht

Lucie ist sieben Monate alt. Sie konnte ihr erstes Weihnachten nicht mit ihrer Familie verbringen. Ihre Mutter ist psychisch krank und kann sich nicht um sie kümmern. Trotzdem verbrachte Lucie ein wunderschönes erstes Weihnachten, denn sie feierte es mit unserer Erzieherin Nicole und ihrer Familie. Wo Lucie das nächste Mal Weihnachten feiert, weiß noch niemand. Nicole ist sozusagen ihre Mami auf Zeit.

Normalerweise lebt Nicole mit zwei Notfall-Babys zusammen, die ihre ganze Aufmerksamkeit und Liebe benötigen. Sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag – eben ein typischer Mami-Job. Viele Babys sind erst wenige Tage oder Wochen alt, wenn sie zu den Kleinen Strolchen kommen. Die ganz Kleinen bekommen eine 24 Stunden Betreuung mit nur einer Bezugsperson. Nicole Radatz ist 32 Jahre, seit 10 Jahren Erzieherin bei den Kleinen Strolchen und hat ihren Traumjob in dieser Aufgabe gefunden. Die Mütter der Kinder sind oft psychisch krank oder drogenabhängig und mit ihrem Baby überfordert. Oft wurden die Kleinen von Anfang an vernachlässigt und brauchen deshalb medizinische Hilfe wie Monitorüberwachung oder Beatmung. Was ist das Wichtigste, wenn die Kleinen ankommen? „Ruhe, Kuscheln, Ruhe, Kuscheln“, sagt Nicole. Die Babys seien einfach dankbar, wenn sie runterkommen dürfen und sich sicher und geborgen fühlen. „Ich erinnere mich noch an einen meiner ersten Fälle“, erzählt Nicole. Nick war sechs Monate, als er zu mir kam. Seine Mutter war drogenabhängig. Nick hat die ersten 6 Monate seines Lebens im Krankenhaus gewohnt und musste dort alleine einen Drogenentzug durchstehen. Durch den starken Alkoholkonsum der Mutter war er stark behindert. Er war noch so klein und hat schon so ein großes Päckchen getragen. Wir hatten drei intensive Monate zusammen. Nick ist dann in eine nette Pflegefamilie gezogen. Wie das Leben für Nick und die anderen Kinder weitergeht, das erfährt Nicole nicht. Jedes Baby bedeutet somit auch automatisch eine Trennung. Die Standardfrage: Möchtest Du nicht alle Babys am liebsten behalten? Nicole lacht. „Dann wäre es schon sehr voll in meinem Haus. Ich habe mittlerweile über 20 Babys betreut. Ich weiß ja von vornherein, dass die Kleinen nur eine sehr begrenzte Zeit bei mir sind. Manchmal sind es nur ein paar Tage, manchmal ein Jahr. Ich versuche einfach, das Beste aus dieser Zeit zu machen und ihnen so viel wie möglich mitzugeben. Wenn ich weiß, dass ich sie dann in eine gute Situation gebe, z. B. in eine nette Pflegefamilie, fällt mir der Abschied natürlich leichter. Nicoles Freunde haben sich längst daran gewöhnt, dass man sie nur als Trio treffen kann. Trotzdem hat sie nie das Gefühl, dass sie etwas verpasst. „Klar steht mein eigenes Leben grad etwas im Hintergrund. Aber wenn ich mal Zeit für mich brauche, kann ich das Netzwerk der Kleinen Strolche nutzen und es gibt definitiv keine Aufgabe, bei der man mehr zurückbekommen könnte. Es macht mich einfach glücklich zu sehen, wie die Kleinen aufblühen, sich entwickeln und in kurzer Zeit Fortschritte machen.“ Auch im neuen Jahr wird Nicole wieder vielen Babys den Start in eine Kindheit ermöglichen. Danke Nicole. 🧡

Liebe Eltern,gerade musste ich über die Sichtweise der Ressourcen und (vermeintlichen) Defizite im  Kontakt mit unseren ...
05/01/2020

Liebe Eltern,

gerade musste ich über die Sichtweise der Ressourcen und (vermeintlichen) Defizite im Kontakt mit unseren Kindern nachdenken, und möchte Euch das anhand meiner eigenen Erfahrung beschreiben:

Es ist schon eine Weile her (genauer gesagt, 7 Jahre), als ich meiner 5jährige Tochter am Abend den Auftrag gab, sich bitte ins Bad zu begeben (den Schlafanzug hatte sie sich schon angezogen), sich Gesicht und Hände zu waschen und danach die Zähne zu putzen.
Puh, im Nachhinein gesehen, ist das ein ganz schönes Pfund an Aufträgen, die ich ihr damit erteilt hatte.
Sie maulte, und fand, es sei noch zu früh um sich die Zähne zu putzen.
Trotzdem hörte ich nach kurzer Zeit die Tür vom Bad ins Schloss fallen, und vernahm das Rauschen des Wassers im Waschraum. Prima, dachte ich. Alles richtig gemacht, und wog mich für einen Moment in Sicherheit.

Ein wenig später (ich denke, sie war 20 Minuten im Bad), wollte ich nachsehen, was aus dem Projekt „ich mache mich fertig fürs Bett“ geworden ist. Als ich die Tür der Nasszelle öffnete, saß die kleine Maus verträumt auf dem Boden, und schnupperte an einer Flasche Kirschduschcreme (oder so ähnlich, ist ja schon sehr lange her) Das hatte sie, nebst vieler anderer bunter Sachen, aus unserem Waschtisch gekramt. Sie schaute mich mit großen Augen an, und hielt mir das Fläschchen mit den Worten „riech mal Mama, riecht klasse!“ unter die Nase.
Ich reagierte gar nicht begeistert, wollte auch nicht daran riechen, sondern polterte los: “Warum räumst Du jetzt den Schrank aus? Ich hatte doch klar gesagt, was Du erledigen sollst!“

Offensichtlich hatte sie sich schon gewaschen. Der nasse Waschlappen lag benutzt auf der Ablage. Die Zahnbürste war auch schon bereitgelegt. Es fehlte nur noch die dazu passende Zahncreme.

Mein Kind erklärte mir wütend, dass ihre Lieblingszahnpasta leer gewesen sei, und sie sich eine neue Tube aus dem Schrank suchen wolle. Und da habe sie eben, unter anderem, diesen tollen Duft gefunden. Die Kleine war sauer, weil sie sich ungerecht behandelt fühlte. Zu Recht, wie ich inzwischen finde!

Was ist da zwischen uns passiert?

Meine Tochter wollte kooperieren. Sie hat sich schon vor meinen umfangreichen Arbeitsaufträge (selbstständig!) umgezogen, ist dann ins Bad, hat sich gewaschen, und beim Versuch die Zahnbürste zum Putzen auszurüsten, ist sie im Schrank bei all den bunten Dingen hängen geblieben. Wer mag es einem 5jährigen Mädchen verdenken?
Und anstatt sie zu loben, für das was sie bis dahin schon alles erledigt hatte, werfe ich ihr vor, was sie noch NICHT gemacht hatte.

Also, besser wäre es zu sagen: „Toll, ich sehe, du hast dir schon Dein Gesicht und die Hände gewaschen hast, und die Zahnbürste liegt auch schon bereit. Dann bekommen wir den Rest vielleicht zusammen hin, ok? Übrigens habe ich bemerkt, dass Du Dir deinen Schlafanzug, ganz ohne das ich sagen musste, angezogen hast. Das finde ich großartig!“

Leider sind die meisten von uns Defizitorientiert sozialisiert. Das hindert uns daran, zu sehen, was gut läuft, und weisen stattdessen viel zu oft darauf hin, was nicht so gut geklappt hat. Das schafft beim Gegenüber Frust!
Genauso gnadenlos sind wir mit uns selbst: Wir sitzen am Abend auf dem Sofa, und machen uns Gedanken, was mit unseren Kindern nicht so gut lief, anstatt an die guten Momente im Kontakt zu denken.

Also, wenn sich der Tag heute dem Ende neigt, versucht doch mal an Situationen zu denken, in denen ihr mit Euren Kindern in einem positiven Kontakt gewesen seid.

Ich freue mich über zahlreiche Kinder-Ressourcenberichte…;-)

Viel Freude dabei!!!

Ich nehme die (Zettel-)Nachricht meines Kindes zum Anlass, Euch über das Lernen durch Vorbilder zu schreiben.Das Briefch...
02/09/2019

Ich nehme die (Zettel-)Nachricht meines Kindes zum Anlass, Euch über das Lernen durch Vorbilder zu schreiben.

Das Briefchen meines 11jährigen Kindes sagt aus, dass es zum Joggen das Haus verlassen hat. Es läuft jetzt manchmal um „überschüssige Energie“ los zu werden, so sagte es mir.

Der Grund, warum das Kind laufen geht, und nicht tanzt oder turnt, ist schlicht der, dass wir (mein Mann, mein erstes Kind und ich), genau das Gleiche machen: Wir joggen, um überschüssige Energie los zu werden.
Nun möchte ich nicht damit angeben, was für eine sportliche Familie wir sind (oder vielleicht doch ein bisschen ;-)), sondern Anhand dieses Beispiels verdeutlichen, wie Kinder durch ihre Eltern lernen, ohne dass sie immer darüber reden müssen.
Mein Mann und ich haben dem Kind nämlich nicht gesagt: „laufen ist gut für Deinen Körper, damit wirst Du überschüssige Energie los- laufe doch mal!“. Sondern wir haben es einfach gemacht, und unsere Kinder machen es uns nach.
Funktioniert übrigens in fast jedem Alter (Einschränkung: siehe letzter Artikel über die Pubertät).

Also, wenn ihr wollt, dass Eure Kinder anderen Menschen freundlich und respektvoll begegnen, seid selbst freundlich und respektvoll zu anderen Menschen.

Wenn Ihr wollt, dass Eure Kinder achtsam mit unserer Umwelt umgehen, geht selber achtsam mit unserer Umwelt um.

Wenn ihr wollte, dass Eure Kinder lesen, dann lest.

Das hört sich einfach an? Ist es auch!

95% dessen, was Kinder lernen, lernen sie von ihren Eltern und anderen kontinuierlichen Bezugspersonen.

Was haben sich Eure Kinder von Euch abgeschaut?

22/08/2019

Neulich kam ein Elternpaar in meine Praxis, welches mir über die Probleme mit ihrem Teenager berichtete. Die Pubertät wurde überwiegend als eine Art „Schreckgespenst“ und ein Affront gegen sich als Eltern geschildert.

Ich konnte ihnen helfen die Perspektive zu wechseln, und das Verhalten ihres Kindes als das zu betrachten was es ist: das Erleben der Autonomiephase!

Autonom heißt: unabhängig und eigenständig.
Wenn ich Eltern frage, was sie sich für die Zukunft ihrer Kinder wünschen, ist es genau das: Unabhängig- und Eigenständigkeit (…und natürlich ein bisschen glücklich sein, und sich geliebt fühlen ;-)).

Nur, wie kommen unsere Kinder dort hin?

Wenn unsere Jugendlichen erproben, wie sie sein möchten, müssen sie erst mal komplett anders sein als ihre Eltern, sich also abgrenzen. Das äußert sich dann vor allem in ihrem Habitus (Klamotten, Sprache, Haare, Nägel usw.).
Also alles das, was uns als Eltern manchmal an den Rand der Verzweiflung treibt (ich spreche, mit zwei Kindern in der Pubertät, aus Erfahrung!).
Unsere Kinder müssen die Möglichkeit haben, durch Versuch und Irrtum Fehler zu machen, um entsprechend daraus lernen zu können.
Unser Job als Eltern ist es, die Gefahren für unsere Kinder realistisch einzuschätzen, und Notfalls einzugreifen, und sie im Zweifel zu begrenzen.
Der Versuch, zum Beispiel, auf der S-Bahn zu surfen, kann lebensgefährlich sein, das pink gefärbte Haar, und die zerrissene Jeans hingegen nicht.
Die Schwierigkeiten für uns liegen darin, dieses oder jenes auszuhalten, um nicht einzugreifen, damit unsere Kinder ihre eigenen Erfahrungen damit machen können.

Auch das Verhalten/die Sprache unser Teenager hat seine Tücken:

Ein motziges „Lass mich“, heißt übersetzt: „Liebe Mama/lieber Papa, du bist der Mensch den ich am meisten liebe, und dem ich blind vertraue. Ich habe einen langen Tag hinter mir. In der Schule möchten die Lehrer, das ich kooperiere und angepasst bin. Das strengt mich total an, und deshalb möchte ich jetzt nicht darüber reden.“
Und weil die meisten Jugendlichen diese reflektierte Sprache noch nicht sprechen können, sagen sie „lass mich“. Im besten Fall, wohl gemerkt 😉

Natürlich ist es wichtig und richtig, dem verbal übergriffigen Teenager wissen zu lassen, dass wir so nicht behandelt werden wollen. Meistens lohnt es sich aber, ein paar Stunden später, oder am nächsten Tag einen neuen Anlauf zu starten, um das Gespräch neu aufzunehmen. Erwartet jedoch nicht zu viel von Eurem Kind. Dieses Alter eignet sich nicht für philosophische, abendfüllende Gespräche mit den Eltern.

Liebe Eltern, die Pubertät ist eine gute und wichtige Phase für Eure Kinder. Das Wissen darüber, kann sehr tröstend sein, wenn es mal nicht so geschmeidig läuft mit unseren geliebten Teenagern.
Verliert nicht den Spaß mit euren Kinder, und liebt sie genauso wie sie sind (auch wenn es streckenweise schwer fällt).

Passend zum aktuellen ZEUGNIS-Thema! Kluger Artikel...absolut lesenswert! Zitat: „Inzwischen gibt es ja sogar Bücher, in...
08/07/2019

Passend zum aktuellen ZEUGNIS-Thema! Kluger Artikel...absolut lesenswert!

Zitat: „Inzwischen gibt es ja sogar Bücher, in denen Eltern der Schulstoff erklärt wird – damit sie den dann ihren Kindern beibringen können... Und ich würde jetzt mal behaupten, dass solche Bücher vor allem von Müttern gekauft werden.“

Die Schulgeschichte ist eines dieser Themen, das die meisten von uns wohl nicht so auf dem Plan hatten. Für uns können wir jedenfalls sagen: Wir haben das Drumherum einfach ordentlich unterschätzt. Anke Willers hat mit ihren beiden Töchtern das Schulthema tatsächlich hinter sich gebracht. Es wa...

Ganz wichtig!!!
04/07/2019

Ganz wichtig!!!

Das Kinderrecht des Monats 👧🏼👦🏾👶🏽
§31 Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung

Die Kinder aus dem Projekt „Kinderzeit“ von Das Rauhe Haus
stellen das Kinderrecht für Juli vor:
„Das Recht auf Freizeit ist für uns das wichtigste, weil wir einen Ausgleich zu unserem stressigen Schulalltag sehr wichtig finden.“
In diesem Sinne wünschen wir allen Kindern und Jugendlichen schöne Sommerferien! ☀️⛱⚽️

„Kinderzeit“ fördert Kinder, die in belastenden Familiensituationen aufwachsen und ermöglicht ihnen Auszeiten außerhalb ihrer Familien. Ziel des partizipativen Projekts ist es, Talente der Kinder individuell zu fördern.

Im Rahmen des Beteiligungsprojekts „Kinderrechte bekannt und sichtbar machen“ (unterstützt vom Deutsches Kinderhilfswerk e.V. und der Sozialbehörde) stellen wir jeden Monat ein Kinderrecht aus der UN-Konvention vor.

Adresse

Osterstrasse 79
Hamburg
20259

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

040 55 44 59 72

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