30/09/2021
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Bisher hatten wir in unseren Beiträgen die einzelnen Elemente bei einer Therapie mit einer extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) vorgestellt.
Heute zeigen wir Euch die Steuereinheit, wo wir die Therapie einstellen können. Wenn es dem Patienten langsam besser geht, können wir hier die Unterstützungsleistung reduzieren und im Verlauf hoffentlich erfolgreich beenden.
In diesem Fall zeigte die Einstellung 3085 "Rounds Per Minute" (RPM). So schnell dreht sich die unter (2/4) gezeigte Pumpe. Damit wird ein Blutfluss von 3.64 Litern pro Minute durch die "künstliche Lunge" erzeugt.
Oben rechts im Bild sind noch die Drehregler abgebildet, womit der Gasstrom durch die "Lunge" (3/4) eingestellt werden kann.
Diese Therapie wird eingesetzt, wenn nichts anderes mehr hilft. Sie durchzuführen braucht viel Unterstützung. Unsere Pflegekräfte und der ärztliche Dienste kümmern sich rund um die Uhr um die Patienten. Zusätzlich helfen uns Kollegen aus der Kardiotechnik, gerade wenn es mal klemmt. Und natürlich auch unsere Kollegen aus der Herz-, Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie (HTTG), mit denen wir bei Einsatz einer ECMO eng zusammen arbeiten. Die Physio- und Ergotherapie sorgt bei diesen Patienten für einen größtmöglichen Erhalt der Mobilität. Und es gibt noch viele weitere helfende Hände, die in unserem Team bei der Behandlung eingebunden sind und Unterstützung anbieten.
Die Versorgung im Rahmen einer ECMO-Therapie hat Risiken, ist komplex, benötigt Erfahrung und mehr als das Team am Krankenbett.