26/02/2026
Endometriose – was ist das wirklich?
Endometriose bedeutet:
Gebärmutterschleimhaut wächst außerhalb der Gebärmutter.
Normalerweise gehört diese Schleimhaut in die Gebärmutter.
Dort baut sie sich jeden Monat auf.
Und wird mit der Periode wieder abgestoßen.
Bei Endometriose passiert das Gleiche.
Nur am falschen Ort.
Diese Schleimhaut kann sich ansiedeln:
– an den Eierstöcken
– an den Eileitern
– hinter der Gebärmutter
– am Darm
– im Bauchraum
– in seltenen Fällen sogar in der Lunge
Und jetzt kommt das Problem.
Diese Herde reagieren weiterhin auf Hormone.
Sie bluten mit dem Zyklus.
Aber das Blut kann nicht einfach abfließen.
Die Folge:
Entzündungen.
Verklebungen.
Narbenbildung.
Schmerzen.
Und genau deshalb bleibt Endometriose oft lange unerkannt.
Die Symptome sind unterschiedlich.
Starke Regelschmerzen.
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Darmbeschwerden.
Rückenschmerzen.
Manchmal „nur“ unerfüllter Kinderwunsch.
Warum beeinflusst Endometriose die Fruchtbarkeit?
Weil sie:
– die Eileiter verkleben kann
– die Eierstöcke schädigen kann
– die Eizellqualität beeinträchtigen kann
– Entzündungen im Becken verursacht
– die Einnistung erschwert
Und oft weiß die Frau gar nicht, dass sie betroffen ist.
Endometriose ist ein Chamäleon.
Sie zeigt viele Gesichter.
Und genau deshalb wird sie häufig spät diagnostiziert.
Wichtig ist:
Sie sind nicht „überempfindlich“.
Starke Schmerzen sind nicht normal.
Unerfüllter Kinderwunsch hat oft eine Ursache.
Je früher die Diagnose, desto besser die Optionen.
Endometriose ist häufig.
Aber sie ist behandelbar.