13/04/2026
Hüft- und Knieschmerzen plagen zahlreiche Menschen mit zunehmendem Alter. Im Rahmen eines Patientenseminars am Mittwoch, 22. April von 18 bis 20 Uhr, informieren Experten der Westküstenkliniken im Bildungszentrum der Kliniken in Heide, was gegen Arthrose hilft und wie sie behandelt werden kann. Außerdem stellen sie ein neues Verfahren vor.
Den Auftakt bildet ab 18 Uhr ein Vortrag von Dr. Dr. Jeannot Olivet. Der Orthopäde und Sportwissenschaftler aus dem MVZ Heide wird unter dem Titel „Aspekte der modernen, konservativen Arthrosebehandlung“ darstellen, wie Gelenkverschleiß vorgebeugt werden kann und wodurch Betroffene auch ohne Operation Linderung erfahren.
Der Ersatz von verschlissenen Gelenken steht im Mittelpunkt des Vortrages von Dr. Roman Mroz. Der Co-Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Leiter des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung (EPZmax) der Westküstenkliniken wird in erster Linie minimalinvasive Operationen zum Knie- und Hüftgelenksersatz sowie moderne Versorgungsstrategien erläutern.
Darüber hinaus werden die beiden Chefärzte der Radiologie, Dr. Christoph Kopetsch und Dr. Fabian Scheer, den Zuhörern das TAPE-Verfahren vorstellen. Dabei handelt es sich um eine innovative Behandlungsmethode, bei der entzündete Gefäße in Gelenken schonend verschlossen werden und dadurch eine Linderung der Schmerzen erreicht werden kann.
Im Anschluss stehen alle Experten noch für Rückfragen zur Verfügung.
Bereits ab 17 Uhr haben Besuchende die Möglichkeit, sich an Ständen des Endoprothetikzentrums, des MVZ für Orthopädie, des Adipositaszentrums und von Sanitätshäusern sowie ambulanten und stationären Rehabilitationseinrichtungen zu informieren.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.