Praxis für Physiotherapie Inka Länger

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DGIM: Warum Bewegung gerade jetzt wichtig istUnd wann der Körper eine Sportpause brauchtStudien zeigen, dass die körperl...
02/02/2026

DGIM: Warum Bewegung gerade jetzt wichtig ist

Und wann der Körper eine Sportpause braucht

Studien zeigen, dass die körperliche Aktivität vieler Menschen im Winter deutlich zurückgeht. Dabei sind Spaziergänge, Radfahren und moderates Joggen essenziell, um Kreislauf und Immunsystem zu stärken. Wer gesund durch die Erkältungszeit kommen möchte, sollte daher gerade auch im Winter auf körperliche Aktivität und eine gesunde Lebensweise achten, rät die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM). Gleichzeitig ist ein umsichtiger Umgang mit Beschwerden wichtig: Bei Fieber oder deutlichem Krankheitsgefühl braucht der Körper eine Sportpause, sonst drohen im schlimmsten Fall Spätfolgen wie Herzmuskelentzündungen.

Wenn die Tage kürzer werden, sinkt bei vielen Menschen die Motivation für Sport. Studien zeigen, dass die körperliche Aktivität im Winter deutlich zurückgeht (1). Dabei ist Bewegung gerade jetzt besonders wertvoll: „Regelmäßige Aktivität stärkt das Immunsystem und senkt auch langfristig das Risiko für Herz- und Stoffwechsel-Erkrankungen“, erklärt die DGIM-Vorsitzende Professorin Dr. Dr. med. Dagmar Führer-Sakel. Erwachsene erkranken laut Robert-Koch-Institut im Durchschnitt rund dreimal pro Jahr an einer Erkältung. „Eine gute körperliche Grundfitness kann dazu beitragen, die Abwehr zu stärken und den Verlauf saisonaler Infekte abzumildern“, so die Direktorin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Essen. Selbst moderate Aktivitäten wie ein flotter Spaziergang, Gartenarbeit oder Yoga seien sinnvoll, um auch im Winter in Schwung zu bleiben.

Die kalte Jahreszeit bringt Bedingungen mit sich, die Atemwegsinfekte begünstigen. „Insgesamt steigt im Winter die Infektanfälligkeit, da wir weniger Tageslicht abbekommen und uns länger in Innenräumen aufhalten mit trockener Heizungsluft und einer erhöhten Konzentration von Krankheitserregern“, so Führer-Sakel. Bewegung im Freien könne dem entgegenwirken: „Frische Luft hält die Atemwege feucht, trainiert die Abwehr und tut vielen Menschen auch psychisch gut.“

Erkältungssymptome? Wann Aktivität hilft und wann Vorsicht geboten ist

Viele Menschen mit Atemwegsbeschwerden fragen sich, ob sie ‚nur‘ erkältet sind oder eine echte Grippe haben. Eine Erkältung beginnt meist langsam mit Schnupfen, leichtem Halskratzen, oft ohne Fieber. Bei solchen milden Symptomen besteht kein generelles Sportverbot. Die Grippe setzt dagegen plötzlich ein: Hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie ausgeprägte Erschöpfung sind dabei typisch. „Wer sich abgeschlagen fühlt, sollte das Trainingspensum reduzieren. Bei Fieber, starkem Husten oder Gliederschmerzen ist eine Pause notwendig“, sagt Professor Dr. med. Georg Ertl, Internist, Kardiologe und Generalsekretär der DGIM.

Dass man eine Erkältung „ausschwitzen“ könne, hält der Experte dagegen für einen verbreiteten Irrtum: „Bei einem beginnenden Infekt ist Wärme angenehm, aber Fieber oder ausgeprägte Beschwerden sind ein Stopp-Signal.“ Überforderung könne die Erkrankung verschleppen und im schlimmsten Fall eine Herzmuskelentzündung begünstigen. Um dem Körper ausreichend Zeit zur Erholung zu geben, sollte der Wiedereinstieg nach einem fiebrigen Infekt frühestens eine Woche nach Abklingen aller Symptome erfolgen.

Antibiotika helfen nicht gegen Erkältungen

Viele Menschen erwarten bei Erkältungen eine schnelle medikamentöse Lösung, häufig auch Antibiotika. „Die meisten Atemwegsinfektionen sind viral bedingt; Antibiotika wirken aber nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren“, betont Ertl. Auch in Deutschland würden sie bei Erkältungen noch zu häufig verschrieben, obwohl sie Nebenwirkungen und Resistenzentwicklungen fördern, ohne die Genesung zu beschleunigen (2).

Stattdessen empfehlen die DGIM-Expertinnen und Experten Maßnahmen, die das Immunsystem nachweislich unterstützen: ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse, ausreichend Flüssigkeit und tägliche Aufenthalte im Freien. „Wer seinen Körper gut versorgt, sich fit hält und auf Erholung achtet, schafft gute Voraussetzungen, Infekte zu vermeiden und schneller zu überwinden“, fasst die DGIM-Vorsitzende Führer-Sakel zusammen.

Quellen
(1) Garriga, A.; Sempere-Rubio, N.; Molina-Prados, M.J.; Faubel, R. Impact of Seasonality on Physical Activity: A Systematic Review. Int. J. Environ. Res. Public Health 2022, 19, 2. https://doi.org/10.3390/ijerph19010002
(2) Keine Antibiotika bei unkomplizierten oberen Atemwegsinfektionen, Klug-Entscheiden-Empfehlung der DGIM, 2016, aktualisiert 2024.

29.01.2026 DGA | Quelle: Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V., Dr. Andreas Mehdorn (idw)

16/01/2026

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Kinder spielend fördern: Ergotherapeutische An- und EinsichtenErgotherapeut:innen vermitteln Eltern, wie sie Kinder von ...
05/01/2026

Kinder spielend fördern: Ergotherapeutische An- und Einsichten

Ergotherapeut:innen vermitteln Eltern, wie sie Kinder von Anfang an gut in den Familienalltag integrieren können – Spielen und Fördern inklusive

Eltern, die die Entwicklung ihres Kindes bestmöglich fördern wollen, stehen oft vor der Frage: Welche Aktivitäten, Spiele und Spielzeuge unterstützen dies? „Geht es um Spiele und Spielsachen, legen Eltern häufig Wert auf das Prädikat ‚pädagogisch wertvoll‘ “, weiß Martina Wolf, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.). Die in der Frühförderung tätige Ergotherapeutin betont, wie wichtig Spielen für Kinder ist. Dabei gibt sie zu bedenken, dass Spielen nicht nur bedeutet, Kinder mit (gekauftem) Spielzeug zu beschäftigen. Eine große – und pädagogisch ebenso wertvolle – Bedeutung hat der Alltag einer Familie. Es ist wichtig, dass Bezugspersonen Zeit mit dem Kind verbringen und es spielerisch in alltägliche Aktivitäten einbeziehen. Dies fördert die Entwicklung der verschiedenen körperlichen, motorischen, sprachlichen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten und wirkt sich auf die Kreativität aus.

Junge Eltern stehen oft unter Druck. Gehen beide arbeiten, sind Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. In traditionellen Haushalten oder bei Alleinerziehenden lastet das Meiste oder alles auf einem Elternteil. „Es tut dem gesamtem Familiensystem gut, Stress rauszunehmen“, betont die Ergotherapeutin Martina Wolf. Beziehen Eltern Kinder mehr in das Alltägliche ein und geben dem Ganzen einen spielerischen Anstrich, kommt es zur Entlastung der Eltern oder Elternteile und bringt auch den Kindern einen echten Mehrwert: „Mit dem Kind spielen“ muss nicht immer eine Aufgabe on top sein, sondern kann in den Alltag integriert stattfinden.

In Beziehung mit dem Kind sein: besser fördern geht nicht

Eltern, die mit ihren Kindern zu Martina Wolf in die ergotherapeutische Frühförderung kommen, verdeutlicht sie den Wert alltäglicher Dinge und vor allem den Wert des Miteinanders: „Beziehung ist etwas ganz Entscheidendes in der Frühentwicklung von Kindern; etwas gemeinsam tun passiert in Beziehung: Eltern erledigen oder machen etwas und Kinder ahmen nach“. Ebenso essentiell ist das Benennen von Gefühlen. „Die Forschung bestätigt, wie wichtig es ist, Wörter für seine Gefühle zu finden“, bestätigt die Ergotherapeutin. Babys haben Gefühle oder besser: sie sind ein einziges Gefühl. Ein Baby weiß jedoch nicht, was das gerade ist, was es fühlt: ist es traurig, freudig, ängstlich, oder oder oder? Indem Eltern ihrem Kind von Anfang an in der jeweiligen Situation spiegeln: „jetzt bist Du traurig, freust Dich, bist stolz, bist wütend und so weiter“ können Kinder ihren Empfindungen später das passende Wort zuordnen. Verstehen Eltern ihr Kind und spiegeln seine Gefühle gut, lernt es, dass andere ebenfalls Gefühle haben. Ab etwa viereinhalb Jahren kann es verstehen, dass ein anderes Kind traurig ist, weil es ihm die Schaufel weggenommen, es geschubst hat oder es nicht mitspielen lässt. „Ein jüngeres Kind spürt schon, dass es einem anderen gerade nicht gut geht. Sich in andere hineinzuversetzen lernen Kinder jedoch erst im Lauf der Zeit und indem die Eltern oder Bezugspersonen sie immer wieder in ihren Gefühlen interpretieren und diese aussprechen“, verdeutlicht die Ergotherapeutin Wolf diesen Prozess der emotionalen und sozialen Entwicklung, um Kinder zu Menschen mit emotionaler Intelligenz und Empathie heranwachsen zu lassen. Dazu braucht das Kind ein Gegenüber. Digitale Medien und Spiele reichen dazu nicht aus, selbst wenn sie pädagogisch gut gestaltet sind.

Alltagsgegenstände: zum Erkunden und Spielen gut

„Kinder profitieren davon, wenn Bezugspersonen Zeit mit ihnen verbringen“, fasst die Ergotherapeutin Martina Wolf nochmals zusammen. Tätigkeiten, die zum Alltag gehören, müssen nicht separiert von den Kindern stattfinden. Kinder können beim Kochen dabei sein und beim Vor- und Zubereiten helfen. Obst und Gemüse schnippeln – ab Kindergartenalter –, beim Teig rühren helfen und so weiter. Auch beim Wäsche falten, beim Tisch decken oder bei anderen Aktivitäten, die zum täglichen Leben gehören, können sie mitmachen. Kleine Kinder können die Haptik der Materialien, die im Haushalt vorkommen erkunden, was für Textilien genauso gilt wie für Küchengeräte wie Schneebesen, Siebe, Schüsseln aus unterschiedlichen Materialien und vieles mehr. Schon Babys „trainieren“ auf diese Weise das Explorieren, also das Erkunden ihrer Umwelt. Und was könnte spannender sein, als die Dinge zu untersuchen, die Mama oder Papa verwenden? Zuerst verstehen sie die Funktion der Gegenstände, später, wenn sich das im Spiel entwickelt, geben sie ihnen einen anderen Zweck oder Rolle. „Herrlich, wenn Kinder im Spiel mit dem Schneebesen ein Mikrofon darin sehen oder mit einem Tuch behängt eine Handpuppe daraus wird“, freut sich die Ergotherapeutin, die weiß, wie wichtig Kreativität, also die Fähigkeit, Ideen zu entwickeln und Lösungen zu finden, im späteren (Berufs-)Leben ist. Genauso spielerisch können sich Kinder Zahlen und einfaches Rechnen im Alltag aneignen: Ein Paar Socken finden, alle bunten T-Shirts aufaddieren, Besteck für die gesamte Familie suchen – so lassen sich die Grundrechenarten und ein Gespür für Zahlen kinderleicht erlernen. „Dass bei all dem im Spiel die motorischen Fähigkeiten, Konzentration und Aufmerksamkeit gefördert werden, ist ein begrüßenswerter Nebeneffekt und genauso zielführend wie lehrreiche Spielsachen“, so das ergotherapeutische Fazit.

Fördert die Motivation: Individuelle Interessen der Kinder berücksichtigen

Ein weiterer Aspekt, den Ergotherapeut:innen unabhängig vom Alter immer berücksichtigen, sind individuelle Interessen und Vorlieben. Neben anderen Gründen kann es durch zu frühes Nutzen von Tablets oder anderen digitalen Geräten zu motorischen oder grafomotorischen Schwierigkeiten bei Kindergarten- und Vorschulkindern kommen. Auch Kinder, die keine erkennbaren Probleme haben, sondern einfach nur im entsprechenden Alter ihre für die Schule nötigen Fähigkeiten trainieren sollen, können sich für Handwerkliches, Zeichnen oder Basteln begeistern, wenn es um ein Thema geht, das für sie relevant ist. Ergotherapeut:innen nutzen dieses Wissen, um Kindern gute Impulse zu geben und sie für Übungen zu begeistern. Die Ergotherapeutin Wolf erläutert das an einem Beispiel: „Habe ich in der Therapie einen Jungen, der Spiderman mag, dann kann ich das nutzen, um schulrelevante Fähigkeiten und Fertigkeiten aufzubauen“. Durch diese Herangehensweise entwickelt sich eine Aufgabe zu etwas, das das Kind spannend findet. Beim Malen und Zeichnen macht es Bewegungen, die denen auf Übungsblättern für Vorschulkindern ähneln. Jedoch mit dem großen Unterschied, dass nicht vorgegebene Striche, Linien und Bögen von A nach B zu ziehen sind, sondern ein individuelles Bild entsteht, das das Kind selbst kreiert hat und das seinen Interessen entspricht. Solche Übungen machen nicht nur Spaß, sie motivieren Kinder, weiterzumachen, spielerisch zu üben, für das Resultat gelobt zu werden und sich im nächsten Schritt der nächsten Schwierigkeitsstufe zuzuwenden.

23.12.2025 DGA | Quelle: Deutscher Verband Ergotherapie e.V.

Liebe Patienten,wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026! 🎆Ab dem 05.01. sind wir wieder wie gewohnt von...
30/12/2025

Liebe Patienten,

wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026! 🎆

Ab dem 05.01. sind wir wieder wie gewohnt von 09:00 bis 18:00 Uhr für Sie da.

Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße
Ihr Physio-Team Länger

Wir wünschen Ihnen eine schöne WEIHNACHTSZEIT mit ganz viel Liebe, Zeit, Geborgenheit, Zusammenhalt und Gesundheit im Kr...
23/12/2025

Wir wünschen Ihnen eine schöne WEIHNACHTSZEIT mit ganz viel Liebe, Zeit, Geborgenheit, Zusammenhalt und Gesundheit im Kreise Ihrer Lieben.

Unsere Öffnungszeiten um Weihnachten herum🎄
22/12/2025

Unsere Öffnungszeiten um Weihnachten herum🎄

Wir wünschen eine schöne Adventszeit🎄
26/11/2025

Wir wünschen eine schöne Adventszeit🎄

24/11/2025

Entlastung des Gesundheitssystems

Auch Physiotherapeuten können einen Beitrag leisten

Das deutsche Gesundheitssystem steht durch stetig steigende Ausgaben vor großen Herausforderungen. Die Bundesregierung hat daher in ihrem Koalitionsvertrag einige Vorhaben formuliert, die das System entlasten sollen – beispielsweise zur Steuerung von Patienten. Der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e.V. - zeigt auf, welche entscheidende Rolle Physiotherapeuten spielen könnten, um das Gesundheitswesen zu stützen.

Die demografische Entwicklung ist für das deutsche Gesundheitswesen sehr herausfordernd, denn immer mehr Menschen müssen immer länger ärztliche oder therapeutische Behandlungen in Anspruch nehmen. Zugleich verstärkt sie den Fachkräftemangel, da viele Arbeitnehmer in Rente gehen und nicht ausreichend Nachwuchs ausgebildet wird, um die Lücken zu füllen – in der Gesundheitsbranche ist dieser Umstand noch ausgeprägter als in anderen Bereichen. Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung daher einige strukturelle Reformen vereinbart, die zu Verbesserungen im Gesundheitssektor führen sollen. Ein Punkt ist das sogenannte Primärarztsystem, bei dem die Physiotherapie eine entscheidende Rolle spielen könnte.

Die Kernidee eines Primärversorgungssystems ist, dass Patienten immer zunächst eine definierte primärversorgende Stelle aufsuchen (beispielsweise im Primärarztsystem die Hausarztpraxis) und nicht direkt einen Facharzt konsultieren. Stattdessen übernimmt die primär versorgende Stelle den Erstkontakt zum Patienten und klärt die Behandlungsbedarfe. Anschließend koordiniert sie die erforderliche arzt- und sektorenübergreifende Behandlung. Durch diese zentrale Anlaufstelle soll unter anderem vermieden werden, dass Patienten ohne Überweisung und Abstimmung unterschiedliche Praxen derselben Arztgruppe mehrfach besuchen. Dies hätte Vorteile für alle Beteiligten: Für die Patienten verkürzen sich Wartezeiten, da die Praxen nicht mehr unbegrenzt aufgesucht werden können, und für die behandelnden Personen würde dies eine effektivere, zielgerichtetere sowie effizientere Nutzung der vorhandenen Ressourcen – insbesondere der Arbeitskräfte – bedeuten.

Die Idee eines Primärversorgungssystems ist nicht neu und auch der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e.V. - hat sich im vergangenen Jahr bereits intensiv mit einer möglichen Ausgestaltung beschäftigt. Damit das Primärarztsystem funktioniert, müssen zunächst Rahmenbedingungen für eine bessere Steuerung und Zusammenarbeit geschaffen werden. Es braucht beispielsweise verbindliche Regeln, damit die unterschiedlichen Gesundheitsberufe besser zusammenarbeiten, und technische Möglichkeiten, um einen sicheren und schnellen Austausch von Informationen zu gewährleisten. „In der Praxis erleben wir oft, dass Patienten zu uns kommen, ohne dass uns Physiotherapeuten die für die Behandlung erforderlichen Unterlagen vorliegen. Hätten wir vorab die Möglichkeit, einen Blick in die Patientenakte zu werfen, um OP-Berichte oder Röntgenbilder anzuschauen, könnten wir von Behandlungsbeginn an viel zielgerichteter arbeiten und der Patient hätte einen schnelleren Therapierfolg“, bemängelt Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende beim IFK. Nicht immer scheitert der Informationsaustausch an den technischen Möglichkeiten, betont Repschläger: „Die Kompetenz der Therapeuten wird stellenweise unterschätzt oder zu wenig genutzt. Wir haben nicht nur eine fundierte Ausbildung, sondern auch häufiger Kontakt zum Patienten und erlangen dadurch regelmäßig ein viel umfangreicheres Bild über die Beschwerden als andere Gesundheitsberufe.“

Direktzugang: IFK skizziert ergänzenden Baustein mit viel Potenzial

Neben dem Primärversorgungssystem sieht der IFK noch einen ergänzenden Baustein, um das Gesundheitssystem zu entlasten: den Direktzugang. Auch diese Idee ist nicht neu, der IFK setzt sich bereits seit zwei Jahrzehnten für diesen Ansatz ein. Hierbei kann ein Patient selbstständig einen Physiotherapeuten aufsuchen, ohne dass eine vorherige ärztliche Überweisung oder Diagnose vonnöten ist. Klingt dieses Modell zunächst wie ein Widerspruch zum vorher skizzierten Primärsystem, so ist es aus Sicht des Berufsverbands eine sinnvolle Ergänzung und ein wichtiger Baustein zur Entlastung der Ärzte und damit auch zur Kostenreduzierung. Denn auch hierbei ist das Ziel, Arztkontakte zu reduzieren und vorhandene Ressourcen innerhalb des Gesundheitssystems besser zu nutzen.

Praktisch würde der Direktzugang wie folgt aussehen: Nach dem ersten Termin, in dem ein so genanntes Screening stattfindet – quasi ein Gesundheitscheck, um den aktuellen Zustand des Patienten zu ermitteln –, entscheidet der Physiotherapeut, ob eine Behandlung im Direktzugang möglich ist. Wenn ja, führt er eine Diagnostik durch, startet mit der physiotherapeutischen Behandlung und informiert die primärversorgende Stelle. Sollte er jedoch medizinische Warnsignale (sogenannte „Red Flags“) feststellen, die auf schwerwiegende Erkrankungen hinweisen und eine ärztliche Abklärung erfordern, verweist er den Patienten zur weiteren Koordination der Behandlung an die primärversorgende Stelle.

Aus Sicht des IFK hätte ein gut ausgestalteter Direktzugang als ein Baustein von vielen das Potenzial, zur Kostenreduktion des Gesamtsystems beizutragen, da der Physiotherapeut einen Teil des Patientenaufkommens abfängt. „Der Direktzugang ist zwar nicht für alle Patienten und auch nicht für alle Beschwerden praktikabel. Für Patienten jedoch, die einen eher kurzfristigen Behandlungsbedarf aufweisen, beispielsweise an Rückenschmerzen leiden, die durch Gelenkblockierungen oder lokale Muskelverhärtungen entstanden sind, ist er hervorragend geeignet“, betont Repschläger.

10/11/2025

Welche Rolle spielt das Thema KI in der Wirbelsäulenchirurgie - aktuell und in der Zukunft?

Nicht selten wird KI als Gefahr für Arbeitsplätze und Umsätze kritisiert. Doch gerade medizinischen Zwecken schafft die KI attraktive Vorzüge. Sowohl hoch präzise Diagnostik als Basis passender Behandlung als auch die Therapien selbst profitieren. Und gerade die Patientinnen und Patienten schätzen den Nutzen der KI-gestützten Techniken, die ihnen solide Diagnose und schonende Therapiearten schenken.

Moderne OP-Technologie : minimalinvasiv und schonend

Patienten möchten rasche Linderung der Beschwerden. Das erfordert zunächst das rasche und präzise Diagnostizieren der Gründe der Beschwerden und anschließend Therapien, die so wenig wie möglich belasten und rasche Besserung versprechen. Nach den Operationen soll das Regenerieren rasch erfolgen. Gerade moderne OP-Technologie bietet das per minimalinvasiv durchgeführter Eingriffe. Sie gelten als Domäne der Spezialisten, die auf diese Wiese den klassischen, chirurgischen Schnitt bei einer offenen OP unnötig machen. Das gestaltet Regeneration perfekt, rasch und tadellos.

Stürmische Entwicklung: die moderne Wirbelsäulenchirurgie

Ob klassischer Bandscheibenprolaps oder Bruch der Wirbel - die nötigen Operationen solcher Diagnosen sind auch für die hoch etablierten Spezialisten herausfordernd. Der Grund: Sowohl die Wirbel als knöchernes Gerüst als auch die Bandscheiben als Puffer zwischen diesen Knochen verlaufen direkt an den Nervensträngen. Deren Schädigung hat negative Effekte wie Lähmung oder diverse Missempfindungen, die die Patientinnen und Patienten als Kribbeln oder als taubes Gefühl charakterisieren.

Die große Kunst der jeweiligen Operationen stellt es also dar, dass die Chirurgen die Beschwerden unter Schonung der Nerven therapieren. Digital gestützte Errungenschaften wie modernste KI in der Wirbelsäulenchirurgie bieten hierbei die entscheidende Hilfe und Unterstützung.

KI und Roboter als Partner

Als Unterstützung der perfekten Untersuchung und Behandlung bieten moderne Kliniken den Betroffenen die Vorzüge der digital gestützten Errungenschaften. Schon die bildgebenden Verfahren des Röntgens, von CT und MRT, sind per KI sogar noch präziser und effizienter auswertbar. Der Lohn für die Patienten: rasche Diagnose und perfekt passende Therapie.

Diese Therapie wird durch die modernen Roboter als Assistenz solide und sicher durchgeführt. Denn die Ärzte nutzen KI als Unterstützung genauer Planung der OPs rund um die Zugänge und Techniken. Die Roboter arbeiten dann unter Nutzung der passenden KI-Daten und schaffen erstklassige Ergebnisse per KI in der Wirbelsäulenchirurgie.

Das perfekte Duo: Moderne OP-Technologie und TOP Chirurgen

Trotz KI und Robotik sind es natürlich die etablierten Spezialisten, die die Diagnosen prüfen und die OPs durchführen. Doch die modernen Unterstützungen schaffen ihnen und den Patienten hohen Nutzen. Die Digitalisierung in der Wirbelsäulenchirurgie dient als Basis zügiger OPs, was die Risiken der Narkosen ganz erfreulich reduziert. Auch die kleinen Schnitte der nun minimalinvasiv und durch die KI gestützten Daten helfen bei der schnellen Genesung. Sogar unter der OP liefert die KI den Ärzten und Robotern die nötigen Infos als präzise und sofort nutzbare Echtzeit-Daten.

06.11.2025 DGA | Quelle: apex spine Center, Dr. med. Michael D. Schubert (openPR)

04/11/2025

Kreuz- und Hüftschmerz beim Kind: Volkskrankheit oder Modeerscheinung?

Immer mehr Kinder klagen über Rückenschmerzen, oft ohne klare Ursache. Studien zeigen: Bis zu 45 Prozent der Jugendlichen berichten über Beschwerden im Lendenbereich.

Hauptursachen sind langes Sitzen und fehlende Bewegung, oft wegen exzessiver Smartphone-Nutzung. Expertinnen und Experten diskutieren auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), ob der kindliche Kreuzschmerz schon zur Volkskrankheit geworden ist und wie Prävention durch Bewegung und Aufklärung gelingen kann. Der DKOU findet vom 28. bis zum 31. Oktober 2025 statt.

„Wir sehen immer häufiger junge Patientinnen und Patienten mit Rückenschmerzen, die keinen klaren Befund zeigen, aber deutliche Verhaltensmuster: zu wenig Bewegung, zu viel Sitzen. Prävention muss daher in Schule und Freizeit ansetzen“, sagt Prof. Dr. Thomas Wirth, Leiter der Sektion Kinder- und Jugendorthopädie und -traumatologie, einer Sektion der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Neben den Rückenschmerzen im Schulalter steht auch die Bedeutung der frühen Diagnostik im Fokus: Die Hüftsonografie im Säuglingsalter gilt als Erfolgsmodell der Früherkennung und hat Fehlentwicklungen und spätere Gelenkbeschwerden deutlich reduziert. Sie zeigt, wie wichtig frühe Aufmerksamkeit für den Bewegungsapparat ist. „Prävention beginnt schon beim Neugeborenen. Die Hüftsonografie beim Säugling ist das beste Beispiel dafür, wie frühzeitige Diagnostik spätere Fehlstellungen vermeiden kann“, sagt Prof. Dr. Catharina Chiari. Sie hält auf dem Kongress einen Vortrag zu Hüftsonographie und Hüftdysplasie.

24/10/2025

Moderne Arthroseversorgung im Fokus: Bewegung statt Operation

Leitlinie empfiehlt: Aktiv werden statt abwarten

Die 2024 veröffentlichte S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Gonarthrose“ empfiehlt ausdrücklich, frühzeitig mit einem strukturierten Kräftigungs- und Beweglichkeitstraining zu beginnen – angeleitet durch Fachpersonal und ergänzt durch eigenständiges Üben. „Die aktualisierte Leitlinie zeigt deutlich: Nicht die schnelle Operation, sondern eine gezielte, aktive Therapie ist der Schlüssel zu mehr Mobilität und weniger Schmerzen“, betont Dr. Minettchen Herchenröder, Physiotherapeutin und Generalsekretärin von Physio Deutschland.

GLA:D®: Struktur für mehr Selbstwirksamkeit

Ein wichtiger Baustein in der modernen Arthroseversorgung ist das Programm GLA:D® Deutschland („Good Life with osteoArthritis in Denmark“). Das zwölfwöchige Programm kombiniert Patient*innenschulung, neuromuskuläres Training in Gruppen sowie digitale Begleitung über eine WebApp. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus Senftenberg begleitet GLA:D® wissenschaftlich. Erste Ergebnisse zeigen bereits nach drei Monaten deutliche Verbesserungen bei Schmerz, Gehfähigkeit und Lebensqualität – mit stabilen Effekten über ein Jahr hinaus. „Das besondere Programm stärkt die Eigenverantwortung der Patient*innen und gibt Therapeut*innen ein wissenschaftlich fundiertes Instrument an die Hand. So gelingt eine Versorgung, die nachhaltig wirkt und Teilhabe ermöglicht“, erklärt Dr. Herchenröder.

Physiotherapie als evidenzbasierte Gesundheitsversorgung

Programme wie GLA:D® zeigen exemplarisch, wie moderne Physiotherapie heute
verstanden wird: als evidenzbasierte, patient*innenzentrierte Gesundheitsversorgung.
Mit strukturierten, wissenschaftlich begleiteten Konzepten stärken wir die Rolle der Therapeut*innen – und ermöglichen Patient*innen, ihre Erkrankung aktiv zu managen. Damit leistet die Physiotherapie einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Versorgung chronischer Erkrankungen wie Arthrose.

Was Betroffene selbst tun können

Auch unabhängig von speziellen Programmen gilt: Körperliche Aktivität und Bewegung hilft. Gelenkschonende Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Aquajogging entlasten die Gelenke und fördern die Knorpelernährung. Tägliche Übungen – etwa mit Theraband oder auf dem Crosstrainer – erhalten die Beweglichkeit.
Gewichtsmanagement und eine entzündungshemmende, pflanzenbetonte Ernährung verstärken die positiven Effekte. „Jede Patientin und jeder Patient kann selbst aktiv dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren und die Lebensqualität zu steigern. Entscheidend ist, rechtzeitig zu beginnen – und dranzubleiben“, sagt Dr. Herchenröder.

Fazit: Bewegung statt Operation

Physio Deutschland und GLA:D® Deutschland machten zum Weltarthrosetag am 12. Oktober 2025 deutlich: Wer informiert ist und in Bewegung bleibt, kann Operationen oft vermeiden und lange mobil und selbstbestimmt leben.

24.10.2025 DGA | Quelle: Physio Deutschland - Deutscher Verband für Physiotherapie e.V., Ute Merz und Nadine Baltes

01/07/2025

Babybauch und Rückenschmerz

Keine Angst vor Bewegung – und was sonst noch hilft

Nach langem Warten endlich Gewissheit: Ein Baby ist unterwegs! Die Freude ist riesig, doch mit dem Babybauch wachsen die Herausforderungen: Neben Erschöpfung oder Übelkeit zählen Rückenschmerzen für viele Frauen zu den häufigsten, wenn auch meist harmlosen Begleitern der Vorfreude. Bewegung hilft – aber worauf sollte man jetzt achten? „Unbedingt weiterhin den gewohnten Sport machen, solange es guttut“, rät Hebamme Gunda Wolter. Gemeinsam mit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt sie, warum Rückenschmerzen in der Schwangerschaft häufig sind, warum sich werdende Mütter nicht zu sehr schonen sollten und welche Empfehlungen aus ihrer langjährigen Erfahrung Erleichterung bringen.

Schmerzen im unteren Rücken – kaum eine werdende Mutter bleibt davon verschont, besonders im zweiten oder dritten Trimester, wenn der Babybauch wächst und der Alltag zunehmend beschwerlicher wird. „Das ist völlig normal“, sagt Hebamme Gunda Wolter. „Der Körper leistet in der Schwangerschaft Erstaunliches, und Rückenschmerzen gehören einfach dazu.“ Doch was steckt dahinter?

Vorbereitung auf die Geburt – und Schutz vor Überlastung

Mit dem Beginn der Schwangerschaft sorgen Hormone wie Relaxin dafür, dass Bänder, Sehnen und Knorpel weicher werden, um das Becken auf die Geburt vorzubereiten. Das macht die Wirbelsäule instabiler und kann Schmerzen auslösen. Mit dem wachsenden Bauch verlagert sich zudem der Körperschwerpunkt nach vorne. Viele Schwangere nehmen unbewusst ein Hohlkreuz ein, was die Rückenmuskulatur stark beansprucht. Auch das zusätzliche Gewicht durch Kind, Plazenta und Fruchtwasser sowie das Auseinanderweichen der Bauchmuskeln (Rektusdiastase) spielen eine Rolle. Stress und Schlafmangel können Verspannungen verstärken. Das Positive: Die zunehmende Krümmung der Wirbelsäule hat evolutionär auch einen Schutzeffekt. Sie ermöglicht Schwangeren, das zusätzliche Gewicht besser auszubalancieren und schützt so vor dauerhaften Schäden.

Keine Angst vor Bewegung

„Bewegung ist das A und O – aber die richtige!“, betont Wolter. Wer vor der Schwangerschaft regelmäßig Sport getrieben hat, darf damit weitermachen, solange es sich gut anfühlt. Ob Joggen, Reiten, Yoga oder Sauna: Erlaubt ist, was dem Körper guttut. Viele Schwangere seien heute eher übervorsichtig, weil sie durch die vielen Vorsorgeuntersuchungen verunsichert werden. Dabei ist Bewegung eine wichtige Unterstützung für den Körper. Wolter empfiehlt vor allem Schwangerschaftsschwimmen: „Im Wasser wird das Gewicht getragen, die Gelenke werden geschont und der Rücken kann sich entspannen. Viele meiner Patientinnen schwören darauf.“ Auch sanfte Sportarten wie Yoga, Gymnastik oder Spazierengehen stärken die Muskulatur und helfen, Fehlhaltungen zu vermeiden. Jede Frau sollte dabei auf ihr eigenes Körpergefühl achten.

Was sonst noch hilft – und was die Hebamme rät

Auch Kinesio-Tapes, die von geschulten Hebammen oder Physiotherapeuten angelegt werden, können gezielt die Muskulatur entlasten und rasch Linderung verschaffen. „Das hilft in vielen Fällen besser als jedes Medikament und ist für das Baby völlig unbedenklich“, empfiehlt Wolter. Auch mit osteopathischen Behandlungen in der Schwangerschaft hat sie gute Erfahrungen gemacht, vor allem bei hartnäckigen Fällen. Die Osteopathie kann durch manuelle Techniken Blockaden lösen und das Gleichgewicht zwischen Muskeln, Bändern und Gelenken wiederherstellen. „Osteopathie kann nicht nur sanft und ganzheitlich vielfältige Beschwerden lindern, sondern auch das Becken und den Beckenboden auf die Geburt vorbereiten“, sagt Gunda Wolter. Auch Wärme – etwa durch ein Kirschkernkissen oder ein warmes Bad – lockert verspannte Muskeln und sorgt für Erleichterung. „Wer es gewohnt ist, darf auch in die Sauna gehen, solange es sich angenehm und gut anfühlt“, sagt Wolter. Entspannungstechniken wie Meditation oder progressive Muskelentspannung helfen zusätzlich, Stress abzubauen und Verspannungen vorzubeugen.

Rückenschmerzen sind nicht nur körperlich

Eines jedoch hält Gunda Wolter für besonders wichtig: Werdende Mütter sollten spätestens in der Schwangerschaft lernen, gut für sich selbst zu sorgen. „Legen Sie Pausen ein und scheuen Sie sich auch nicht, sich bei Bedarf krankschreiben zu lassen, um Stress zu reduzieren. Für Ihr Wohlbefinden und das Ihres Babys.“ Auch Verständnis und Zuhören können Wunder wirken: „Rückenschmerzen sind nicht nur körperlich. Viele Frauen fühlen sich mit ihren Beschwerden allein. Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme, Ihrem Arzt, Ihrem Partner oder mit Freundinnen. Manchmal hilft es schon zu wissen: Das ist harmlos und geht vorbei.“

30.06.2025 DGA | Quelle: Aktion Gesunder Rücken e.V., Nina Grünewald

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Hellersdorf
12627

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Dienstag 08:00 - 14:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
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