04/02/2026
Es war ein anstrengender Tag. Einer von diesen Tagen, an denen die Zeit davoneilt und gleichzeitig jeder Moment mit so vielen Aufgaben gefüllt ist, dass der eigene Körper mit der Hektik irgendwie nicht mitkommt.
Es sind die Tage, an denen man sich auf zuhause freut. Auf die Zeit mit seinem Tier. Weil es die Momente sind, die echt sind. Die für einen Moment die Welt anhalten.
Tage, an denen man sich manchmal fragt, warum das Leben so vielen Dingen Wichtigkeit verleiht, die im Grunde keine wirkliche Bedeutung haben. Tage, die manches so groß machen, obwohl sie diesen Raum im eigenen Leben gar nicht verdient haben.
Und dann kommt man endlich heim. Kann die Tür hinter sich schließen. Die Welt, die einen heute beschäftigt gehalten hat, zurücklassen. Einfach aussperren. Momente, in denen es still werden darf und die Freude über das Heimkommen mit 2 strahlenden Augen geteilt wird.
Ankommen. Ausruhen. Einfach zurücklehnen. Nur für einen kleinen Moment. - Ein Moment, in dem du nichts brauchst, außer das, was dir vertraut ist.
Und dann gleitet die Hand wie jeden Abend ganz selbstverständlich zur Seite. Dorthin, wo du ihn erwartest. Wo sein Fell sein müsste. Wo sonst ein leichter Atemzug deine Finger streichelt.
Aber da ist nichts. Statt neben dir zu liegen, liegt er auf dem Boden. Zusammengerollt, halb schlafend. Vielleicht bist du irritiert und denkst im ersten Moment, dass er vielleicht einfach heute etwas mehr Ruhe braucht.
Die einen unter uns werden sich nichts weiter dabei denken. Die anderen unter uns werden vielleicht etwas mehr grübeln, sich fragen, warum es heute anders ist als sonst.
Manche Veränderungen sind unscheinbar und fügen sich ohne besonderes Aufsehen in unseren überfüllten Alltag, in seinem gewohnten Gang und in die vielen Dingen, die auf Erledigung warten.
- Doch es sind genau diese kleinen Veränderungen, die durchaus eine Geschichte erzählen können.
Manche von uns werden sie hören.
Manche von uns werden die Worte dieser Geschichte nicht verstehen.
Ich persönlich finde, man kann nie genug zuhören. Denn im Verständnis dieser kleinen Zeilen, die sich verändern, liegt unsere Verantwortung.