09/02/2026
Wenn mein Kopf zu laut wurde, habe ich nicht meditiert. Ich habe aufgeräumt.
Ich weiß, das klingt erstmal banal. Aber ich habe über Jahre beobachtet, wie zuverlässig es wirkt: Außen beeinflusst Innen und Innen beeinflusst Außen.
In meinen Feng Shui Zeiten war das fast ein Ritual. Bevor ich eine Ausarbeitung für einen Klienten gemacht habe, habe ich zuerst Ordnung geschaffen.
Nicht aus Perfektionismus, sondern weil ich gemerkt habe: Für klare Gedanken brauche ich ein klares Umfeld.
Gerade bei energetischer Arbeit ist ein ruhiger, sortierter Geist wie die Basis, auf der alles steht.
Und das ist nicht nur ein Gefühl.
Eine Befragung von Homebox und Harris Interactive aus 2025 zeigt: 68 Prozent der Menschen in Frankreich sagen, dass es ihnen mental besser geht, wenn alles wieder an seinem Platz ist.
57 Prozent berichten von einem deutlichen Ruhegefühl nach dem Aufräumen.
Warum das so gut funktioniert?
Weil Aufräumen etwas macht, das Stress oft zerstört: Es gibt dir ein greifbares Gefühl von Kontrolle.
Du triffst kleine Entscheidungen, du siehst sofort ein Ergebnis und dein Gehirn bekommt das Signal: Ich kann etwas steuern.
Und noch etwas passiert: Wenn visuelle Unordnung verschwindet, muss dein System weniger Reize verarbeiten.
Viele merken das sofort.
Der Kopf wird leiser, der Fokus kommt zurück, die innere Anspannung sinkt.
Wenn du das als Mini Stressmanagement nutzen willst, ohne dich im Putzen zu verlieren:
Nimm dir 7 Minuten.
Wähle nur eine Fläche, die du oft siehst, Schreibtisch, Küchenzeile oder Eingangsbereich.
Mach es fertig, nicht perfekt.
Dann bewusst Stopp. Es geht um Beruhigung, nicht um Leistung.
Vielleicht ist Ordnung nicht das Ziel.�Vielleicht ist Ordnung einfach der schnellste Weg zurück zu dir.
Und jetzt ehrlich: Räumst du eher auf, wenn du gestresst bist oder bevor du konzentriert arbeiten willst?