08/02/2026
Knochenfütterung beim Barfen
Knochen sind keine Kauartikel und auch kein "nettes Extra", sondern ein zentraler Bestandteil einer artgerechten Rohfütterung.
Sie liefern nicht nur Calcium, sondern sorgen für ein korrektes, natürliches Calcium-Phosphor-Verhältnis und enthalten auch noch weitere wichtige Mineralien und Spurenelemente, die isolierte Zusätze nicht so einfach ersetzen können.
❗ Wichtig: Knochen müssen ausschließlich roh gefüttert werden.
Gekochte, gebratene oder anderweitig erhitzte Knochen verändern ihre Struktur, splittern leicht und stellen ein ernstzunehmendes Verletzungsrisiko für Magen und Darm dar.
Idealerweise sollte es eine Mischung zur Hälfte aus weichen und zur Hälfte harten rohen Knochen bei der Fütterung geben. Solltest du nur weiche Knochen füttern wollen, dann muss der Knochenanteil in der gesamten Ration angehoben werden.
Weiche Knochen sind z. B.:
🦴 Geflügelhälse
🦴 Geflügel- oder Kaninchenkarkasse
🦴 Geflügelkeulen
Harte Knochen sind z. B.:
🦴 Brustbein
🦴 Rippen
🦴 Nackenknochen
❌ Ungeeignet sind harte, tragende Knochen wie Röhrenknochen von Tieren ab Putengröße. Sie sind zu hart, können Zähne schädigen und gehören nicht in den Napf.
Auch hier gilt: Die Menge macht das Gift.
Zu viele Knochen können zu Verstopfung, zu wenige langfristig zu Mineralstoffmängeln führen. BARF ist kein Bauchgefühl - sondern biologische Bedarfsdeckung.
Du brauchst Hilfe bei deinem Plan? Melde dich gerne bei mir!
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