19/04/2026
Erste Tour auf dem Rad und der Popo tut sooo weh! Doch warum es dennoch keine gepolsterten Radlerhosen braucht, erzähle ich euch hier.
Viele von uns kennen es: Wir waren die letzte Saison regelmäßig radeln und nun, nach der Winterpause, das erste Mal auf dem Rad, dann das … der A***h tut weh, und das nicht wenig. Aber warum ist das so? Und vor allem: Warum geht es nach der zweiten oder dritten Tour wieder weg?
Nun, es ist schlicht Gewohnheit. Sitzknochen, Knochenhaut und Popogewebe hatten herrliche Monate mit wenig Belastung, weichen Polstern und herrlicher Bewegungslosigkeit. Die gewöhnten sich an diese Zeit des friedlichen Miteinanders von Po und Mensch. Und dann? Rauf aufs Rad und Belastungsstress! Druck, Bewegung, kleine Auflagefläche, andere Haltung – da sagt der Popo: aua, aua, aua.
Nach zwei oder drei Touren hat er sich wieder daran gewöhnt.
Dass diese gepolsterten Fahrradhosen abseits der wirklich sehr fragwürdigen Optik gar nicht so gut sind?
Sie erzeugen Wärmestau und Schwitzen im Schritt, was das Wundwerden und Infektionen fördert.
Sie können durch falsche Passgröße die Durchblutung stören.
Sie können durch Verrutschen oder Verklumpen der Gelpads Bereiche des Popos stark belasten und starke Schmerzen verursachen, welche oft erst danach auftreten, wenn die Durchblutung wieder zirkuliert.
Deshalb gilt wie immer: Lieber erst mal mit ein paar moderaten Touren starten und später steigern, euer Popo wird es euch danken.
In diesem Sinne
Euer Achim