15/04/2026
Darf man seine Arbeit eigentlich noch mögen? Man könnte meinen, Menschen, die gerne arbeiten werden mittlerweile als verrückt angesehen. Mehr dazu in der heutigen Podcast-Folge:
#264 Wenn man gerne arbeitet, ist man mittlerweile schon fast ein Exot
Wenn jemand sagt, er arbeitet gerne, passiert oft etwas Merkwürdiges. Es wird nicht bewundert, sondern hinterfragt. Meint der das ernst? Hat der nichts Besseres im Leben? Oder schlimmer noch: Was stimmt mit dem nicht?
In dieser Folge geht es genau um dieses Phänomen. Um eine leise Verschiebung, die ich vielerorts beobachte. Engagement wirkt plötzlich verdächtig. Einsatz wird schnell als Übertreibung gesehen. Und wer nicht sofort nach der Rente schielt, sondern sagt, dass er gerne bleibt, wird schief angeschaut.
Ich erlebe Gespräche, in denen Menschen sich fast rechtfertigen müssen, dass sie ihren Job mögen. Dass sie sich reinhängen. Dass sie nicht auf die Bremse treten wollen, nur weil es gerade zum Ton passt. Gleichzeitig wächst die Skepsis gegenüber denen, die mehr machen als unbedingt nötig.
Was steckt dahinter? Ist es Neid? Erschöpfung? Oder hat sich unser Verständnis von Arbeit grundlegend verschoben? Was passiert mit einer Kultur, in der Engagement eher gebremst als gefördert wird? Was macht das mit denen, die wirklich wollen? Und wie lange halten die das aus?
Diese Folge ist keine Lobeshymne auf Dauerleistung. Aber sie ist auch keine Einladung, sich nach unten anzupassen. Vielleicht erkennst du dich wieder. Vielleicht erkennst du dein Team wieder. Oder du merkst, dass du längst angefangen hast, dich selbst kleiner zu machen, als du eigentlich bist.
Hör doch mal rein.
Überall dort, wo es Podcasts gibt, unter: Coach-to-go
Kostenfrei auch hier: www.coach-to-go.eu