Beratung, Begleitung und Unterstützung von schwerkranken und sterbenden Menschen, ihrer Angehörigen und Freunde
Hospize waren früher Herbergen, die Pilgern auf ihrem Weg Gastfreundschaft, Hilfe und Pflege gewährten. Mit seiner Arbeit knüpft der Ambulante Hospizdienst Herne an diese uralte Tradition an. Das Anliegen der Ambulanten Hospizarbeit ist es, ein Leben bis zuletzt lebenswert und ein Sterben in Würde möglich zu machen - und das möglichst in der vertrauten Umgebung. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Wünsche und Bedürfnisse schwerkranker Menschen, ihrer Angehörigen und Freunde, unabhängig von ihrer Religion, Herkunft oder Weltanschauung. Wir beraten, begleiten und unterstützen Menschen, wenn sie
- unheilbar erkrankt sind und so lange wie möglich in ihrem Zuhause bleiben möchten.
- unheilbar erkrankt sind und in einer Pflegeeinrichtung leben oder sich im Krankenhaus befinden.
- einen ihnen nahestehenden sterbenden Menschen versorgen.
- einen dementen Angehörigen am Lebensende betreuen.
- um einen nahestehenden Menschen trauern. DIE ZEITSCHENKER machen diese Arbeit erst möglich. Dabei handelt es sich um ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
- Sie begleiten Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige und Freunde zu Hause, im Pflegeheim oder Krankenhaus durch regelmäßige Besuche.
- Sie schenken Zeit für Gespräche, aufmerksames Zuhören und das Dasein.
- Sie haben sich im Rahmen unserer Erstqualifzierung sorgfältig auf diese Arbeit vorbereitet.
- Sie bilden sich ständig weiter und stehen im regelmäßigen Austausch und unter fachlicher Begleitung. Der Ambulante Hospizdienst Herne ist ein anerkannter Dienst nach §39a(2) SGB V. Unsere Angebote sind für Patienten und Angehörige kostenfrei. Wir sind aktives Mitglied im Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop Rauxel e.V. Der Träger unserer Arbeit ist der Förderverein "Palliativstation im Ev. Krankenhaus Herne und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst (AHPD)" e.V.
18/01/2026
Zeit zu schenken verändert nicht nur andere – sondern auch einen selbst.
„Man gibt Zeit, aber man bekommt auch viel. Ich gehe mit Empathie zu den mir anvertrauten Menschen – und komme mit einem guten Gefühl nach Hause,“ sagt Sanzimet Kaygun (Foto). Sie engagiert sich ehrenamtlich als Zeitschenkerin beim Ambulanten Hospizdienst in herne.
Das Ehrenamt der ambulanten Sterbebegleitung beim Hospizdienst bedeutet Zuhören, Dasein, Mitgehen. Besonders gesucht werden Menschen mit Herz – und Engagement für eine vielfältige Gesellschaft.
Der nächste Vorbereitungskurs für dieses wichtige Ehrenamt beginnt am Donnerstag, 22. Januar. Jetzt anmelden:
📩 info@hospizdienst-herne.de
📞 02323 – 988 290
16/01/2026
Ein Gespräch in der Muttersprache kann alles verändern.
„Als wir Türkisch miteinander gesprochen haben, hat sich die Frau sofort geöffnet. Sie hat ihre ganze Lebensgeschichte erzählt,“ sagt Sanzimet Kaygun. Sie engagiert sich ehrenamtlich als Zeitschenkerin beim Ambulanten Hospizdienst in Herne. Auf unserem Foto sitzt Sanzimet Kaygun (links) mit unserer Koordinatorin Karola Rehrmann am Bett einer Patientin auf der Palliativstation im EvK Herne.
Gerade am Lebensende und bei Demenz kehren viele Menschen in ihre Muttersprache zurück. Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter, die diese Sprache sprechen, sind dann von unschätzbarem Wert.
Jetzt kannst auch du Zeitschenker*in werden: Der nächste Vorbereitungskurs startet am Donnerstag, 22. Januar.
Nicht allein sein. Das ist am Ende das Wichtigste.
„Menschen brauchen immer Menschen. Gerade am Ende des Lebens soll niemand allein bleiben,“ sagt Sanzimet Kaygun (rechts). Sie engagiert sich ehrenamtlich als Zeitschenkerin beim Ambulanten Hospizdienst in Herne. Auf unserem Foto übergibt die 54-Jährige gemeinsam mit unserer Koordinatorin Karola Rehrmann ihre Visitenkarte an Aleyha Sarac, Pflegekraft auf der Palliativstation im EvK Herne.
Sanzimet Kaygun begleitet schwerstkranke Menschen am Ende des Lebens – mit Zeit, Nähe und großem Einfühlungsvermögen. Der Bedarf wächst. Zeitschenker*innen werden dringend gesucht, vermehrt Menschen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen und kulturellen Hintergründen.
Der nächste Vorbereitungskurs beginnt am Donnerstag, 22. Januar.
📩 info@hospizdienst-herne.de
📞 02323 – 988 290
02/01/2026
🏃➡️🏃♀️➡️🏃♂️➡️Laufend Gutes tun: So geben Bochumer Triathleten Rückenwind für die „letzte Etappe“! 🙏🙏
Schlechtes Wetter, aber gute Laune: Die Triathlon-Abteilung von SV Blau-Weiß Bochum veranstaltete in diesem Jahr zum siebten Mal unter dem Motto „Laufend Gutes tun“ eine besondere Charity-Aktion.16 Sportlerinnen und Sportler trotzten dem Regen und liefen eine „Biermeile“ für den guten Zweck. Die Startgelder der Aktion und weitere Spendengelder des privaten „bierernsten“ Wettbewerbs summierten sich auf 666 Euro. Der Erlös ging an den Förderverein Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospizdienst.
Die Aufgabe war klar: viermal 400 Meter laufen – und nach jeder Runde eine 0,33-Liter-Flasche Bier trinken. Der Lauf fand auf dem Gelände des Neuen Gymnasiums Bochum statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Lauftrainer Werner Driller gemeinsam mit dem Vereinskameraden Lars Kalender und als Sponsor Thomas Hargus von der Firma Wattzeit, der die Zeitnahme organisierte.
Seit 2018 findet der Benefizlauf jährlich statt. Der Erlös unterstützt Einrichtungen, die Menschen am Lebensende begleiten. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Förderverein in Herne – eine Verbindung, die durch die Freundschaft zwischen Werner Driller und Thorsten Kinhöfer entstand. Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter ist Schirmherr der Palliativstation im EvK Herne und des Ambulanten Hospizdienstes. Während seiner aktiven Zeit trainierte Kinhöfer mit Driller für seine Einsätze als Unparteiischer.
„Auch wenn wir Sportler manchmal verletzt sind, geht es uns im Großen und Ganzen gut“, so Werner Driller. „Von diesem Glück, Freude an Sport und Bewegung genießen zu können, möchten wir etwas zurückgeben. Menschen, die vor der letzten Etappe ihres Lebens stehen, sollen gut begleitet sein und nicht allein.“ Schirmherr Thorsten Kinhöfer bedankte sich persönlich für die „gelebte Solidarität“: „Diese Aktion zeigt, wie Sport über sich hinauswachsen kann – das ist für mich Fairplay in Reinkultur.“
Liebe Freund*innen, Weggefährt*innen und Unterstützer*innen,
wir vom Ambulanten Hospizdienst Herne wünschen euch einen guten Rutsch in ein friedliches Jahr 2026. Eure Solidarität und euer Engagement haben uns 2025 Mut gemacht. Durch eure Unterstützung konnten unsere Zeitschenker*innen schwerkranke Menschen und ihre Familien begleiten und ihnen in einer schweren Zeit beistehen.
Für 2026 wünschen wir euch alles Gute, Gesundheit und schöne Momente mit den Menschen, die euch wichtig sind.
Danke, dass ihr an unserer Seite seid.
Herzliche Grüße und bis bald!
Euer Team vom Ambulanten Hospizdienst Herne
29/12/2025
🤝💚Seit vielen Jahren eng verbunden
Auf die Frauenhilfe im Seelsorgebereich Zion der Ev. Kirchengemeinde Haranni können wir seit vielen Jahren zählen. Auch 2025 Jahr unterstützt die Gruppe, die sich in Elpeshof trifft, die Zeitschenkerinnen und Zeitschenker mit einer Spende von 500 Euro.
Die Summe kam bei vielen Kollekten während der zweiwöchigen Frauenhilfe-Treffs zusammen. Sie soll u.a. im kommenden Jahr für ein Fortbildungswochenende für die ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter verwendet werden. Im Namen der Frauenhilfsgruppe Elpeshof übergaben die Vorsitzende Brigitte Schenderlein und Mitstreiterin Renate Wegner die Spende bei einem Besuch der neuen Räume des Hospizdienstes im Gemeindezentrum Herz Jesu an die Hospizdienst-Koordinatorinnen Anja Schröder und Karin Leutbecher.
💚💚💚 "BankVerbindung" - auf Wiedersehen in 2026! ☀️☀️
Am morgigen Sonntag, 28. Dezember, erwarten Euch die Ehrenamtlichen unserer "BankVerbindung" zum letzten Mal in diesem Jahr auf der Bank vor der Trauerhalle. Dort laden wir Menschen, die einfach mal jemanden zum Reden brauchen, zum Gespräch ein.
👉👉Von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr sind wir für Euch da - wie immer mit einem Getränk, Gebäck und - bei Bedarf - einem Taschentuch zum Tränentrocknen. Auch im kommenden Jahr werden wir wie gewohnt für euch da sein - die ersten Termine findet Ihr am Ende des Beitrags.
Zum Jahresende wird es für uns Zeit, den Menschen, denen wir begegnen durften, von Herzen Danke zu sagen - für das große Vertrauen, die intensiven Gespräche, die berührenden Momente und die einzigartige Zeit mit allen, die sich zu uns auf die Bank gesetzt haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2026.
Unsere nächsten Termine:
Sonntag, 4. Januar 2026, 14.30 Uhr - 16.00 Uhr
Sonntag 25. Januar 2026, 14.30 Uhr - 16.00 Uhr
Sonntag, 1. Februar 2026, 14.30 Uhr - 16.00 Uhr
Sonntag, 22. Februar 2026, 14.30 Uhr - 16.00 Uhr
23/12/2025
Liebe Freundinnen und Freunde des Ambulanten Hospizdienstes, liebe Ehrenamtliche, liebe Unterstützer und Wegbegleiter,
was haben wir in den letzten Tagen über das „Weihnachtswunder“ im WDR gestaunt. Über 15 Millionen Euro wurden gespendet, vor allem aber überbrachten viele ihre Gabe mit unglaublich kreativen Aktionen und Ideen. Und sehr oft hörten wir im Radio: „Wie schön, dass es in diesen Tagen noch positive Nachrichten gibt“. In der Tat: wohltuend. Sind mir doch in letzter Zeit einige in meinem Bekanntenkreis begegnet, die das Hören oder Sehen der tagesaktuellen Dinge inzwischen auf das Nötigste beschränken, um nicht in Traurigkeit und Niedergeschlagenheit, in eine Dauerschleife des Negativen zu verfallen. Welche Gegensätze.
Auch wir im Förderverein der Palliativstation und des Ambulanten Hospizdienstes erleben diese Gegensätze immer wieder. Da sind die nahegehenden Schicksale von Menschen am Lebensende, all die Ängste, die mit Sterben und Tod verbunden sind. Nicht nur bei den Kranken selbst, sondern auch bei den Angehörigen. Aber da sind genauso auch die vielen Menschen, die sich all dieser Nöte annehmen. Als Haupt- und Ehrenamtliche auf der Station und im Ambulanten Dienst mit ihrem wundervollen Dienst, bei der Aktion „Aktiv für Palliativ“, als Mitglieder des Beirats mit tollen Ideen, um die Arbeit zu fördern. Und da sind nicht zuletzt auch bei uns die vielen großzügigen Spenderinnen und Spender mit kleinen und großen Beträgen, die auf diese Weise ihre Unterstützung zum Ausdruck bringen. In all diesen Bereichen könnten wir berührende Geschichten erzählen.
Freude und Trauer, gute und schlechte Nachrichten, Schweres und Hoffnungsvolles, Stärke und Schwäche. In diesen Tagen denken wir daran, dass Gott in Jesus Christus in unsere Schwäche gekommen ist, ja er wird selbst schwach. Das Oben kommt herab und durchdringt das Unten. Die schöpferische Kraft Gottes kommt und durchdringt all unsere irdischen Verhältnisse. Gott ist nicht mehr jenseits, sondern hier, in uns und um uns her. Gottes Kraft kommt zu uns und wir können in ihr leben. Den Glauben daran nennt die Bibel Frieden. Und er ist erlebbar in all unseren Lebenszusammenhängen.
Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen Unterstützern und Förderern unserer Arbeit, vor allem aber bei allen Haupt- und Ehrenamtlichen, und wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Ihr
Pfarrer a.D. Walter Tschirch
Vorsitzender des Beirats des Fördervereins Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospizdienst
21/12/2025
„Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende." (Oscar Wilde)
🕯️🕯️🕯️🕯️Vier Kerzen brennen. Der Lichterkreis hat sich geschlossen.
Die Adventszeit endet nun bald. Für uns geht die Arbeit weiter. Jeden Tag. Für Menschen, die am Ende ihres Lebens unsere Begleitung brauchen. Für Angehörige, die Unterstützung suchen. Für diese Aufgabe, die unser Leben mit Sinn erfüllt, sind wir dankbar.
Dankbar sind wir allen, die unsere Arbeit möglich machen. Den Ehrenamtlichen, den Spender:innen, den Unterstützer:innen. Wir wünschen allen Freundinnen und Freunden der ambulanten Hospizarbeit einen friedvollen vierten Advent in der Vorfreude aufs Weihnachtsfest.
17/12/2025
NEUE FREUNDSCHAFT ÜBER 600 KILOMETER HINWEG 💙
Ab sofort haben wir einen besonders guten Draht nach München. Der IT-Sicherheitsexperte Christoph Swoboda wurde beim Lesen einer Online-Geschichte aufmerksam: Der Herner Jungunternehmer Jano Menzel hatte an seinem 22. Geburtstag auf Geschenke verzichtet und stattdessen 1.800 Euro für die Palliativstation und den Ambulanten Hospizdienst gesammelt.
Diese Haltung hat Eindruck hinterlassen. Christoph Swoboda nahm Kontakt auf – mit einem klaren Wunsch:
➡️ unsere Arbeit kennenzulernen,
➡️ dauerhaft Unterstützung zu leisten,
➡️ Verantwortung zu übernehmen.
Bei seinem Besuch in Herne überreichte er uns eine Startspende von 500 Euro und wird den Ambulanten Hospizdienst nun monatlich mit 50 Euro unterstützen.
Was ihn besonders auszeichnet: Christoph Swoboda spendet nicht anonym und nicht beiläufig.
✔️ Persönlicher Kontakt ist ihm wichtig.
✔️ Er legt Wert auf Transparenz bei der Verwendung der Mittel.
✔️ Es geht ihm um Wertschätzung für Ehrenamtliche, die Zeit und Nähe schenken.
Im Gespräch mit den Koordinatorinnen Karin Leutbecher und Karola Rehrmann sowie dem Fördervereinsvorsitzenden Pfarrer Frank Obenlüneschloß wurde deutlich, wie sehr ihn unser Tun überzeugt. Sein Wunsch ist auch unser Wunsch: „In Würde zu sterben – das darf keine Frage des Geldes sein.“
„Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten."
(Wilhelm Busch)
🕯️🕯️🕯️Drei Kerzen leuchten. Der Advent kommt näher an sein Ziel. Manche Wege sind beschwerlich. Manche Abschiede fallen schwer. Doch niemand muss sie allein gehen.
Unser ambulanter Hospizdienst begleitet Menschen in ihrer letzten Lebenszeit. In ihrer vertrauten Umgebung. Mit Respekt, großem Einfühlungsvermögen und ohne Zeitdruck.
Am dritten Advent wünschen wir allen Freundinnen und Freunden der ambulanten Hospizarbeit einen frohen Sonntag im Kreise der Menschen, die euch am Herzen liegen.
08/12/2025
🔎🔎Zeitschenker*innen gesucht: Unser neuer Kurs startet im Januar 👀
Am 22. Januar 2026 beginnt der neue Vorbereitungskurs für das Ehrenamt in der ambulanten Sterbebegleitung. Erstmals arbeiten wir dabei mit der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Herne zusammen.
Warum machen wir das?
• Größere Reichweite für unser Angebot
• Unterstützung durch einen zertifizierten Bildungsträger
• Langjährige gute Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis
Unsere Koordinatorinnen Karin Leutbecher (links) und Anja Schröder (rechts) freuen sich: „Diese Kooperation ist Ausdruck unserer langjährigen Partnerschaft. Wir können bestehende Kontakte nutzen und erreichen mehr Menschen." Petra Stach-Wittekind, Koordinatorin Ev. Erwachsenenbildung (Mitte): „Der Kurs fügt sich perfekt in unser Bildungsangebot ein. Wir unterstützen den Hospizdienst bei seiner wertvollen Arbeit sehr gerne."
ℹ️ Wer Interesse an diesem wichtigen Ehrenamt hat und sich vorab ausführlich informieren möchte, kommt am Dienstag, 6. Januar 2026, um 14.30 Uhr zum Infonachmittag ins Gemeindezentrum Herz Jesu, Düngelstraße 34, 44623 Herne.
☎️📧Hier kann man sich für den Infonachmittag und/oder den Kurs anmelden: Telefon: 02323 – 988290 und E-Mail: info@hospizdienst-herne.de
Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Ambulanter Hospizdienst Herne erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.
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Hospize waren früher Herbergen, die Pilgern auf ihrem Weg Gastfreundschaft, Hilfe und Pflege gewährten. Mit unserer Arbeit knüpfen wir vom Ambulanten Hospizdienst Herne an diese uralte Tradition an. Das Anliegen der Ambulanten Hospizarbeit ist es, ein Leben bis zuletzt lebenswert und ein Sterben in Würde möglich zu machen - und das möglichst in der vertrauten Umgebung.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Wünsche und Bedürfnisse schwerkranker Menschen, ihrer Angehörigen und Freunde, unabhängig von ihrer Religion, Herkunft oder Weltanschauung. Wir beraten, begleiten und unterstützen Menschen, wenn sie
unheilbar erkrankt sind und so lange wie möglich in ihrem Zuhause bleiben möchten.
unheilbar erkrankt sind und in einer Pflegeeinrichtung leben oder sich im Krankenhaus befinden.
einen ihnen nahestehenden sterbenden Menschen versorgen.
einen dementen Angehörigen am Lebensende betreuen.
um einen nahestehenden Menschen trauern.
Ehrenamtliche Unterstützung
DIE ZEITSCHENKER machen diese Arbeit erst möglich. Dabei handelt es sich um ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Sie begleiten Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige und Freunde zu Hause, im Pflegeheim oder Krankenhaus durch regelmäßige Besuche.
Sie schenken Zeit für Gespräche, aufmerksames Zuhören und das Dasein.
Sie haben sich im Rahmen unserer Erstqualifzierung sorgfältig auf diese Arbeit vorbereitet.
Sie bilden sich ständig weiter und stehen im regelmäßigen Austausch und unter fachlicher Begleitung.
Der Ambulante Hospizdienst Herne ist ein anerkannter Dienst nach §39a(2) SGB V. Unsere Angebote sind für Patienten und Angehörige kostenfrei. Wir sind aktives Mitglied im Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop Rauxel e.V. Der Träger unserer Arbeit ist der Förderverein "Palliativstation im Ev. Krankenhaus Herne und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst (AHPD)" e.V.
Unsere Angebote
Palliative Beratung zu psychosozialen, pflegerischen, sozialrechtlichen und seelsorgerlichen Fragen
Unterstützung beim Aufbau eines häuslichen Versorgungsnetzes
Vermittlung unserer geschulten Ehrenamtlichen
Sterbebegleitung in Alten- und Pflegeeinrichtungen von Menschen mit und ohne Demenz
Regelmäßige, nach Ihren Wünschen gestaltete Besuche
Entlastung der Angehörigen durch einfaches DASEIN, Gespräche und kleine praktische Hilfen
Regelmäßige Sprechzeiten in unseren Räumen
Angebote für Hinterbliebene, Trauerbegleitung
Beratung von Teams und Vorträge in der ambulanten und stationären Versorgung von sterbenden Menschen
Fortbildungsangebote und Vorbereitungskurse für Ehrenamtliche