14/01/2026
Wir sind dabei: Pilotprojekt "PaTronus" stärkt die Versorgung von Schwerverletzten
➡️ Wir beteiligen uns als spezialisierte Rehabilitationseinrichtung an der neuen bundesweiten Pilotinitiative „Postakute Traumarehabilitation (PaTronus)“.
➡️ Das von den gesetzlichen Krankenkassen und der Deutschen Rentenversicherung Bund finanzierte Programm unterstützt schwer- und schwerstverletzte Patienten, die nach ihrem Aufenthalt im Akutkrankenhaus noch nicht in die reguläre Anschlussheilbehandlung oder -rehabilitation (AHB/AR) können.
➡️ Ziel des Projekts ist es, diese Patienten in eine durchgängige Versorgungskette einzubinden, ihren Funktionsstatus zu verbessern und ihren Übergang in die konventionelle Rehabilitation zu erleichtern.
Im Detail:
Schwer- und schwerstverletzte Patienten leiden unter erheblichen körperlichen Beschwerden, die ihre Leistungsfähigkeit stark einschränken, psychische Schäden verursachen und ihren Alltag beeinträchtigen können. Sie benötigen medizinische und pflegerische Versorgung, erfüllen aber nach herkömmlichen Kriterien nach dem Abschluss der operativen Phase im Krankenhaus nicht immer die Voraussetzungen für Rehabilitationsmaßnahmen. Nach der Entlassung aus dem Akutkrankenhaus müssen die Patienten deshalb mangels einer Alternative häufig in Pflegeheime verlegt werden. Diese Einrichtungen verfügen jedoch nicht über ausreichende Rehabilitationsressourcen und die notwendige medizinische Infrastruktur. Dies kann zu Verzögerungen in der Rehabilitation und zusätzlichen medizinischen Komplikationen führen. „Genau hier setzt PaTronus an“, erklärt Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt unserer Fachklinik. „Wir behandeln seit Jahren klinisch sensible Patienten, die dringend eine intensive Therapie benötigen. PaTronus ermöglicht es, diese Patienten früher aufzunehmen und ihnen eine strukturierte Betreuung vor der Rehabilitation zu bieten.“
Das Projekt PaTronus umfasst insgesamt 15 Akutkrankenhäuser und drei Rehabilitationseinrichtungen in ganz Deutschland. Wir können bis zu 15 Patienten gleichzeitig mit erhöhtem medizinischem, pflegerischem und therapeutischem Betreuungsbedarf behandelt werden.