13/03/2026
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Die ersten Schneeglöckchen sind da! Das Schneeglöckchen (Galanthus) kommt von Mittel- über Südeuropa bis Vorderasien und dem Kaukasus vor. In Mitteleuropa ist nur das Kleine Schneeglöckchen heimisch und wird schon seit Jahrhunderten (nachgewiesen ab 1568) als Zierpflanze verwendet. Es hat eine Wuchshöhe von 7 bis 15 cm und wächst meist in sogenannten Trupps. Seine Blütezeit reicht von Januar bis Februar. Die weiße Blütenfarbe entsteht durch Lufteinschluss zwischen den Zellen. Die inneren Blütenhüllblätter duften stärker als die äußeren und dienen so der Orientierung der Bestäuber. Wegen ihrer starken UV-Reflexion heben sich die Blüten auch bei Schnee für die bestäubenden Insekten (hauptsächliche Honigbienen) deutlich vom weißen Untergrund ab. Alle Pflanzenteile, besonders die Zwiebel, enthalten giftige Alkaloide. In der Zwiebel befindet sich vorwiegend das Amaryllidaceen-Alkaloid, in anderen Pflanzenteilen Tazettin, Galantamin und Lycorin. Galantamin wird als Mittel gegen Demenz genutzt und um das Fortschreiten der Alzheimer Erkrankung zu bremsen. Der botanische Name Galanthus ist abgeleitet aus den griechischen Wörtern gála für Milch und ánthos für Blüte. Der deutsche Name „Schneeglöckchen“ bezieht sich auf das, den Frühling anzeigende Herausragen von Galanthus nivalis aus dem Schnee.
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