25/05/2021
Osteopathie - was ist das ?
Die Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin und steht für ein ganzheitliches und alternatives Behandlungskonzept, bei dem nicht die einzelnen Krankheitssymptome, sondern der gesamte Mensch als Einheit untersucht und behandelt wird.
Die Osteopathie beinhaltet drei Teilsysteme, die auf verschiedenen Ebenen miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig beeinflussen:
Parietale Osteopathie:
Durch die parietale Osteopathie werden Gelenke, Muskeln, Faszien, Bänder, Sehnen und Knochen, also der gesamte Bewegungsapparat, behandelt.
Viszerale Osteopathie:
Für eine ideale Funktion müssen Organe über eine gewisse Mobilität verfügen. Die viszerale Osteopathie behandelt Bewegungseinschränkungen der inneren Organe, des vegetativen Nervensystems und der Blutgefäße.
Craniosacrale Osteopathie
Das craniosacrale System umfasst die Schädelknochen, die Wirbelsäule, das Kreuzbein, die Gehirn-und Rückenmarkshäute sowie die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. In diesem System finden permanent Mikrobewegungen statt, die gerade als Folge einer Operation, eines Unfalls oder Überlastung zu Beschwerden und chronischen Schmerzen führen können.
Ziel der Behandlung ist, die genauen Ursachen des Beschwerdebildes zu finden, um anschließend den Körper zurück in sein Gleichgewicht zu bringen und somit die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren.