Michaela Marquardt - Praxis für Traumafachberatung und GFK

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Begleitung bei emotionalen Herausforderungen 💥

Innere Klarheit 💫
Orientierung ➡️
Selbstfürsorge 💛

Für mehr Lebensfreude 🪷

Traumafachberatung und Gewaltfreie Kommunikation 🐺🦒

Für Einzelpersonen, Paare und Fachkräfte im sozialen Bereich.

21/04/2026

Im Alltag kann es recht schnell zu einem Konflikt kommen, wenn der eine etwas "nur gut" meint und gleichzeitig damit eine Grenze des Anderen überschreitet und der Andere aufgrund innerer Konflikte und diffuser Emotionen emotional intensiver und vehementer abgrenzt.

"Was stellst Du Dich denn so an!? Ich hab es doch nur gut gemeint!"

Fällt dieser Satz, ist es sinnvoll, innezuhalten und auf die Dynamik im Miteinander zu schauen.

Auch ein "Zuviel des Guten" kann vom Gegenüber als grenzüberschreitend empfunden und deswegen abgewehrt werden.

Es lohnt sich, an solchen Stellen zu schauen, welche Bedürfnisse auf beiden Seiten erfüllt werden wollen und wie man diese so erfüllen kann, dass sich beide Beteiligten wohl damit fühlen.

Melde Dich, wenn Du das kennst und anschauen möchtest. Ich begleite Dich gerne zur Klärung und Orientierung 💛

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Traumainformierte Begleitung bedeutet mehr, als über Trauma Bescheid zu wissen.Sie bedeutet, das Nervensystem mitzudenke...
18/04/2026

Traumainformierte Begleitung bedeutet mehr, als über Trauma Bescheid zu wissen.

Sie bedeutet, das Nervensystem mitzudenken.
Nicht alles zu forcieren.
Nicht jedes Thema sofort zu öffnen.
Nicht jede Reaktion zu pathologisieren.

Sondern Sicherheit, Wahlfreiheit, Grenzen, Beziehung und Tempo ernst zu nehmen.

Viele Menschen haben bereits erlebt, wie belastend Begleitung sein kann, wenn sie zu schnell, zu konfrontativ oder zu wenig regulierend ist.
Gerade deshalb ist die Haltung so entscheidend.

Heilung braucht nicht immer die perfekte Methode.
Aber sie braucht einen Rahmen, in dem ein Mensch sich sicher genug fühlen kann, um überhaupt in Kontakt zu gehen und auch in Kontakt zu bleiben.

Woran merkst Du, dass ein Mensch oder ein Raum sich für Dein Nervensystem wirklich sicher anfühlt?

💛

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Trauma entsteht oft dort, wo Beziehung unsicher oder verletzend war.Gerade deshalb ist Beziehung auch so oft ein Teil de...
17/04/2026

Trauma entsteht oft dort, wo Beziehung unsicher oder verletzend war.
Gerade deshalb ist Beziehung auch so oft ein Teil der Heilung.

Viele Menschen versuchen, alles allein zu tragen.
Aus Gewohnheit.
Aus Scham.
Aus Schutz.
Oder weil sie gelernt haben, niemandem wirklich zu vertrauen.

Doch ein Nervensystem heilt selten nur in Isolation.
Es verändert sich auch durch neue Erfahrungen in Beziehung:
durch Gesehenwerden, Verlässlichkeit, Resonanz, Halt und sichere Co-Regulation.

Das bedeutet nicht, abhängig zu werden oder sich retten zu lassen.
Es bedeutet, dass Heilung oft dort wachsen kann, wo man nicht mehr alles allein halten muss.

Wo hast Du erlebt, dass eine sichere Beziehung mehr in Dir verändert hat als jede noch so gute Erkenntnis?

Ich freue mich auf Austausch 💛

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Grenzen werden oft missverstanden.Als Ablehnung.Als Rückzug.Als Härte.Als Egoismus.Doch Grenzen sind kein Zeichen gegen ...
16/04/2026

Grenzen werden oft missverstanden.
Als Ablehnung.
Als Rückzug.
Als Härte.
Als Egoismus.

Doch Grenzen sind kein Zeichen gegen Beziehung.
Sie sind oft das, was Beziehung überhaupt erst sicher macht.

Ohne Grenzen verliert sich das Selbst leicht in Anpassung, Überforderung oder unklaren Zuständigkeiten.
Mit Grenzen wird spürbarer:
Was ist meins?
Was ist deins?
Was tut mir gut?
Was ist mir gerade zu viel?

Für traumatisierte Menschen ist das oft kein Selbstläufer.
Grenzen mussten vielleicht früher teuer bezahlt werden oder waren gar nicht erlaubt.

Gerade deshalb dürfen Grenzen langsam gelernt werden.
Nicht perfekt.
Nicht konfliktfrei.
Aber immer wieder.

💛

Welche Form von Grenze fällt Dir schwerer: Nein sagen, Raum einnehmen oder bei Dir bleiben, wenn jemand irritiert reagiert?

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16/04/2026

Nein zu sagen ist eine der größeren Schwierigkeiten, wenn Du Bindung als unsicher erlebt hast.

Hattest Du in Deiner Kindheit nicht genug Raum für Deine Entwicklung, hast Du nicht erleben können, dass Dein Nein respektiert wird, hast Du vielleicht sogar erlebt, dass solche lange manipuliert wurde, bis Du doch ja gesagt hast, ist in Deinem Nervensystem das Neinsagen als bedrohlich abgespeichert.

Nein zu sagen, kann im schlimmsten Fall sogar bedeuten, die Bindung zum Gegenüber zu verlieren. Das wertet das Nervensystem sogar als lebensbedrohlich ein.

In der GFK ist das Nein im Außen zu jemand anderem ein Ja zu sich selbst. Diese Sichtweise weicht die Empfindung von Härte eines Neins auf, macht sie milder. "Ich sage nicht Nein zu Dir; ich sage ja zu mir selbst, zu meinem Bedürfnis."

Nein zu sagen zur Abgrenzung, erfüllt eigene Bedürfnisse. Das kann Sicherheit sein, Raum für sich, Ruhe, Alleinsein oder auch Fürsorge.

Und "Nein." ist ein vollständiger Satz - gerade zu Beginn, wenn das Neinsagen geübt wird 💛

Dein Herzklopfen beim Neinsagen ist der Applaus Deines Herzens zu Deinem Mut, gut für Dich zu sorgen 🫶

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Viele traumatisierte Menschen haben gelernt, eigene Grenzen zu übergehen, um Beziehung zu sichern.Dann fühlt sich Abgren...
15/04/2026

Viele traumatisierte Menschen haben gelernt, eigene Grenzen zu übergehen, um Beziehung zu sichern.

Dann fühlt sich Abgrenzung nicht befreiend an, sondern falsch.
Zu hart.
Zu egoistisch.
Zu gefährlich.

Doch Abgrenzung ist kein Angriff.
Sie ist oft eine notwendige Form von Nervensystemschutz und Selbstfürsorge.

Wer sich nicht abgrenzen kann, bleibt leicht in Überforderung, Außenorientierung oder Selbstverlust hängen.
Wer langsam lernt, sich abzugrenzen, schafft oft zum ersten Mal wieder Raum für innere Sicherheit.

Das bedeutet nicht, sofort laut oder konsequent zu sein.
Abgrenzung beginnt manchmal sehr leise:
mit einem inneren Nein,
mit einem Zögern,
mit einem Innehalten,
mit dem ersten Wahrnehmen: Das ist mir zu viel.

Wie fühlt sich Abgrenzung für Dich eher an: befreiend, schuldvoll oder noch sehr ungewohnt?

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Trauma hinterlässt oft mehr als Schmerz.Es hinterlässt auch das Gefühl, keinen Einfluss zu haben.Viele Betroffene kennen...
14/04/2026

Trauma hinterlässt oft mehr als Schmerz.
Es hinterlässt auch das Gefühl, keinen Einfluss zu haben.

Viele Betroffene kennen innere Sätze wie:
„Es bringt eh nichts.“
„Ich kann das nicht ändern.“
„Ich schaffe das nicht.“
„Ich bin ausgeliefert.“

Genau deshalb ist Selbstwirksamkeit ein so wichtiger Teil von Heilung.
Nicht als großes Konzept, sondern als konkrete Erfahrung.

Selbstwirksamkeit wächst dort, wo ein Mensch erlebt:
Meine Entscheidung macht einen Unterschied.
Meine Grenze wirkt.
Ich kann mich regulieren.
Ich bin nicht nur ausgeliefert.

Das passiert selten in großen Sprüngen.
Meist beginnt es klein.
Aber genau darin liegt die Kraft.

Welcher kleine Schritt hat Dir zuletzt gezeigt: Ich kann doch etwas beeinflussen?💛

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Resilienz wird oft als eine persönliche Stärke vermarktet.So, als müssten Menschen nur lernen, widerstandsfähiger, posit...
13/04/2026

Resilienz wird oft als eine persönliche Stärke vermarktet.

So, als müssten Menschen nur lernen, widerstandsfähiger, positiver oder belastbarer zu werden.
Doch Resilienz entsteht nicht im Alleingang.

Sie wächst dort, wo Menschen gesehen, gehalten und unterstützt werden.
Wo Belastung nicht komplett allein getragen werden muss.
Wo Sicherheit nicht die Ausnahme ist, sondern zumindest manchmal erfahrbar wird.

Deshalb sagt geringe Resilienz nicht automatisch etwas über Kompetenzen aus.
Sie kann auch zeigen, dass ein Nervensystem lange zu wenig Schutz, zu wenig Unterstützung oder zu wenig tragende Beziehung hatte.

Die gute Nachricht ist: Resilienz ist nicht starr.
Sie kann wachsen, auch später. 💛

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13/04/2026

Traumatisierte Menschen brauchen auf ihren Weg der Verarbeitung korrigierende Beziehungserfahrung. Bindungs- und Entwicklungstrauma geschieht in Beziehung. Und in Beziehung können wir verarbeiten.

Eine bedeutsame Beziehung, die korrigierende Erfahrungen zur Verfügung stellt, ist die zu dem Menschen, der die Traumaarbeit macht. Dort ist es ein fachlicher Rahmen, Professionalität und Haltung, die erfahrbar machen, wie unterstützend und auch heilsam Begegnung sein kann.

Aber auch im Alltag können wir korrigierende Beziehungserfahrung erleben und uns gegenseitig gestalten. Indem wir mal nicht etwas fixen/wegmachen oder abwerten, sondern wohlwollend zugewandt sagen: "Es ist in Ordnung." "Das darf jetzt so sein."

Ich bin immer wieder dankbar dafür, Menschen begegnen zu können, die genau das für mich tun - mir sagen: "Es ist in Ordnung." Und ich liebe es, in meinen beiden Jobs genau solche Räume zu gestalten, in denen Menschen nicht die übliche Bewertung zu hören bekommen, sondern erleben können, unterstützt zu werden im Fühlen und So-Sein.

Das Nervensystem macht nichts falsch. Im Gegenteil; es macht einen verdammt guten Job, uns zu schützen.

Scham ist die Angst vor sozialer Bewertung. Traumatisierte Menschen haben viel Scham in sich, weil sie viel beschämt wurden. Beschämt zu werden ist Teil des Traumas.

Wenn wir uns alle gegenseitig weniger beschämen, weniger bewerten, kann ein wundervolles Miteinander entstehen 💛

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Ressourcenarbeit wird oft unterschätzt, weil sie nicht spektakulär wirkt.Viele wollen möglichst schnell zum „Kern“ komme...
12/04/2026

Ressourcenarbeit wird oft unterschätzt, weil sie nicht spektakulär wirkt.

Viele wollen möglichst schnell zum „Kern“ kommen, endlich etwas auflösen, verstehen oder verarbeiten.
Doch ein traumatisiertes Nervensystem braucht zuerst etwas anderes: Stabilität.

Ressourcen sind alles, was hilft, im Hier und Jetzt sicherer zu werden.
Das können Menschen sein, Körperempfindungen, Rituale, Natur, Tiere, bestimmte Sätze, innere Bilder oder kleine wiederholbare Erfahrungen von Halt.

Gerade deshalb ist Ressourcenarbeit keine Nebensache.
Sie ist das Fundament.

Denn ohne ausreichende Stabilisierung wird Verarbeitung schnell riskant.
Nicht, weil jemand „nicht bereit“ wäre, sondern weil das System noch nicht genug Sicherheit hat, um Belastendes gut halten zu können.

Wachstum beginnt deshalb oft nicht mit dem Schwersten.
Sondern mit dem Sichersten.

Was hilft Deinem Nervensystem im Alltag am ehesten, wieder etwas mehr Halt zu finden?

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Viele traumatisierte Menschen tragen eine stille Hoffnung in sich:Wenn ich es nur endlich richtig mache, hört es irgendw...
11/04/2026

Viele traumatisierte Menschen tragen eine stille Hoffnung in sich:
Wenn ich es nur endlich richtig mache, hört es irgendwann auf.

Dann wird analysiert, durchgehalten, an sich gearbeitet, sich zusammengerissen, weiterfunktioniert.
Und trotzdem bleibt oft das Gefühl, innerlich nicht wirklich zur Ruhe zu kommen.

Das liegt nicht daran, dass diese Menschen zu wenig wollen.
Sondern oft daran, dass Trauma nicht durch Druck heilt.

Ein traumatisiertes Nervensystem braucht nicht noch mehr Leistung.
Es braucht Sicherheit.
Orientierung.
Wahlfreiheit.
Beziehung.
Entschleunigung.
Ein Tempo, das nicht erneut überfordert.

Die Beiträge der nächsten Tage laden dazu ein, Wachstum neu zu denken:
sanfter, realistischer und nervensystemgerechter. 💛

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11/04/2026

Ich mag gerne einmal das Bedürfnis "Ordnung im Kopf" ansprechen. Ich erlebe es zum einen oft als ein Bedürfnis, welches eher unbewusst erfüllt wird und zum anderen als ein sehr bedeutsames Bedürfnis, welches durchaus auch mit Gewalt zu erfüllen versucht wird und welches ich daher als sehr bedeutsam für die Konfliktanalyse erlebe.

Das Bedürfnis "Ordnung im Kopf" ist erfüllt, wenn im Außen, in meinem unmittelbaren Umfeld alles so läuft, wir ich mir das vorstelle. Es ist also meine Vorstellung von der Welt, mein Mindset, wie "es" zu sein hat was auch immer dieses "es" gerade ist.

Der Andere, mein Gegenüber hat ein Autonomiebestreben. Und er mag dadurch meinen Vorstellungen im Kopf gar nicht entsprechen, sondern frei und autonom für sich selbst entscheiden.

An dieser Stelle entstehen häufig Konflikte. Und nicht selten kann es dann auch dazu kommen, dass versucht wird, die eigene Ordnung im Kopf mit Zwang und Gewalt durchzusetzen. Es ist also ein sehr existenzielles Bedürfnis; für einen selbst und auch für das Miteinander.

Wie gehst Du mit Deiner Ordnung im Kopf um?

Kannst Du ausreichend Raum für die Autonomie des Anderen lassen?

Oder neigst Du eher dazu, Kontrolle auszuüben und Deine Vorstellungen umzusetzen?

Ich freue mich auf Austausch 💛

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Adresse

Im Langen Felde
Hodenhagen
29693

Webseite

http://www.gfk-heidekreis.de/

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