04/04/2026
Starkes Engagement und intensive Ausbildung prägten das Jahr der BRK Bereitschaft Homburg
Die BRK Bereitschaft Homburg am Main blickte bei ihrer Jahreshauptversammlung am 28. Februar 2026 auf ein Jahr außergewöhnlicher Einsatzbereitschaft zurück. Durch die Versammlung führte die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Carolin Metzger, die zahlreiche Mitglieder sowie Ehrengäste begrüßte, darunter Landrätin und BRK Kreisvorsitzende Sabine Sitter, den stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Fabian Back und Juliane Alves von der Servicestelle Ehrenamt.
Ein Schwerpunkt des Abends lag auf der beeindruckenden Leistungsbilanz der Aktiven. Allein die vier dienststärksten Mitglieder kamen gemeinsam auf 2.603 ehrenamtliche Stunden – ein Wert, der die hohe Einsatzbereitschaft der Homburger Bereitschaft eindrucksvoll unterstreicht.
Auch im Bereich der Qualifizierung zeigte sich die Bereitschaft äußerst engagiert: Mitglieder nahmen an neun verschiedenen Weiterbildungen teil. Dazu gehörten Lehrgänge zum Ausbilder Erste Hilfe, zur Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) sowie weitere fachspezifische Schulungen, die die Einsatzfähigkeit der Bereitschaft weiter stärken. Die kontinuierliche Aus- und Fortbildung ist ein zentraler Baustein der Homburger Arbeit und trägt maßgeblich zur Qualität der Hilfeleistungen bei.
Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Insgesamt wurden 375 Jahre Mitgliedschaft gewürdigt – ein eindrucksvolles Zeichen für die tiefe Verwurzelung des Ehrenamts im Ort. Die Ehrungen reichten von 15 bis 60 Jahren. Eine besondere Laudatio erhielt Josef Kuhn, der seit 1962 Mitglied ist, als Gründungsmitglied des damaligen Sanitätszugs gilt und über Jahrzehnte als stellvertretender Zugführer und Kolonnenführer Verantwortung trug. Bis heute ist er aktiv und bereichert Veranstaltungen mit historischen Bildvorträgen.
Zum Abschluss gab die Bereitschaft einen Ausblick auf kommende Dienste, Veranstaltungen und soziale Projekte. Landrätin Sabine Sitter dankte allen Mitgliedern für ihre hohe Leistungsbereitschaft und ihr unermüdliches Engagement.
Der Abend endete in der für die Homburger Bereitschaft typischen familiären Atmosphäre – mit gutem Essen, Gesprächen und dem Blick auf ein weiteres Jahr gelebten Ehrenamts.