09/01/2026
Gedanken unter der Dusche…
Manchmal schaue ich auf meinen Körper und sehe ihn als Baustelle. Kennst du das?
Hier das Weihnachts-Fettpölsterchen, dort ein Schnupfen oder warum bin ich gestern 2x nachts aufgewacht? Sofort kommen mir verschiedene Ideen, was ich tun kann.
Im Grunde kontrolliere und bewerte ich meinen Körper: Ob er noch in Ordnung ist oder ob ich eine Kurskorrektur vornehmen muss und das ist alles super kopfgesteuert.
Dank Yoga habe ich über die Jahre gelernt, das dann wieder loszulassen und im Körper zu landen und dort zu spüren: Was brauche ich denn gerade?
Zum Beispiel am Abendessentisch: Habe ich denn überhaupt noch Hunger? Ja, kann ich hier vielleicht schon aufhören? Und mir einfach noch einen Tee machen und gemütlich dabei sitzen, während die anderen noch weiter essen?
Das ist etwas, was Yoga bewirken kann. Yoga ist für mich nicht so sehr so ein Gesundheitstool oder dass man beweglicherwird oder die Laune sich verbessert oder ich meine Gedanken kontrollieren kann, das sind alles super Nebenwirkungen.
Für mich ist aber das wichtigste Geschenk meiner jahrelangen Yogapraxis meine Körperwahrnehmung.
Ich habe gelernt im Körper zu landen, im Körper zu sein und von innen aus wahrzunehmen, was mein Körper braucht.
Und diese Körperwahrnehmung jeden Tag zuzulassen. So dass nicht der Kopf sich darüber schiebt, mit seinen ganzen Beurteilungen und Bewertungen. Dass ich wirklich ganz im Körper sein kann, das übe ich im Yoga und in meinem Alltag.
Von dort aus ergeben sich Lösungen oft von ganz allein.
Diese Körperwahrnehmung bringe ich dieses Jahr auch als Workshop in die Kommunikation, besonders in die Konfliktkommunikation.
Neue Yogakurse ab nächster Woche.
Termin für Workshop zu gelassener Kommunizieren im Konflikt • Rooted Peace• tba