21/02/2026
Wenn das innere Kind das Steuer übernimmt 🚗👶
Wer kennt es nicht? Mitten im Meeting oder beim Feedback-Gespräch reagieren wir plötzlich emotionaler, als es der Situation angemessen wäre. Oft ist das ein Zeichen: Mein inneres Kind hat gerade das Steuer übernommen.
Aber wie erkenne ich das im Trubel des Berufsalltags eigentlich? Hier sind 4 typische Anzeichen:
1️⃣ Die „Alles oder Nichts“-Reaktion: Kritik an einer Aufgabe fühlt sich plötzlich wie eine Kritik an meiner gesamten Existenz an. Ich schalte sofort auf Verteidigung oder fühle mich tief verletzt.
2️⃣ Der Drang nach sofortiger Bestätigung: Wenn ich eine Aufgabe erledigt habe und nicht sofort Lob oder Feedback erhalte, werde ich unruhig oder zweifle an meinem Wert. Das Kind in uns braucht das „Gut gemacht!“.
3️⃣ Vermeidungsverhalten (Prokrastination aus Angst): Ich schiebe schwierige Telefonate oder Projekte auf – nicht aus Faulheit, sondern weil die Angst vor dem Scheitern (oder dem „Erwischtwerden“) mich lähmt.
4️⃣ Trotz und „Dichtmachen“: In Konflikten reagiere ich einsilbig, ziehe mich schmollend zurück oder denke: „Dann mach ich eben gar nichts mehr.“ Klassische Trotzphase, nur im Business-Anzug.
Warum ist das wichtig?
Das innere Kind zu erkennen, ist keine Schwäche. Es ist der erste Schritt zu echter emotionaler Intelligenz. Wenn wir merken, dass wir gerade „regredieren“, können wir tief durchatmen und unser „Erwachsenen-Ich“ zurück ans Steuer holen.
Hast du dich heute schon einmal dabei ertappt, wie dein inneres Kind die Regie führen wollte? Wie gehst du damit um? 👇