Tierheilpraxis für Nutztiere und Pferde

Tierheilpraxis für Nutztiere und Pferde Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Tierheilpraxis für Nutztiere und Pferde, Naturheilpraktiker, Dukelweg 36a, Jemgum.

Seit 1995 mobile Tierheilpraxis für landwirtschaftliche Nutztiere und Pferde
Homöopathie/ Akupunktur/ Heilkräuter und Vitalpilze/ Bachblüten
Einzelberatung und Bestandsbetreuung von landwirtschaftlichen und pferdehaltenden Betrieben

Tollwut bei Hund in DeutschlandWie die Bundestierärztekammer im Februar auf ihrer Facebook-Seite und über eine Pressemit...
31/03/2026

Tollwut bei Hund in Deutschland
Wie die Bundestierärztekammer im Februar auf ihrer Facebook-Seite und über eine Pressemitteilung bekannt machte, ist bei einem Welpen in Rheinland-Pfalz die Tollwut nachgewiesen worden. Deutschland galt seit 2008 als Tollwut-frei. Bei dem betroffenen Tier handelt es sich um einen Import aus Russland, der einen Impfausweis mit Impfbestätigung zur Tollwut mitführte. Vermutlich handelt es sich aber um eine Fälschung. Die Tollwut verläuft sowohl bei dem betroffenen Tier als auch bei anderen infizierten Säugern einschließlich Menschen immer tödlich.
Quellen:https://www.facebook.com/story.php?story_fbid=950762340948025&id=100080428032379&post_id=100080428032379_950762340948025&rdid=y7c8VByHYlCBeyWE
https://bundestieraerztekammer.de/presse/2026/02/Auslandstierschutz-mit-Risiko.php?fbclid=IwY2xjawQknndleHRuA2FlbQIxMABicmlkETAybElHSm50Umt2eDZkanNDc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHjPWEfhCLLt93XiqvTN002a_zo0jmfXPESQiLjYmNri8dTjv5H1HDy-Ak6i6_aem_ob2C5d03hXLzSrD_9O_zuA

Gefälschte Impfnachweise gefährden Tier- und Menschengesundheit

Vogelgrippe-Antikörper bei Kuh in den Niederlanden nachgewiesenWie das Animal Health Online-Portal Ende Januar berichtet...
31/03/2026

Vogelgrippe-Antikörper bei Kuh in den Niederlanden nachgewiesen
Wie das Animal Health Online-Portal Ende Januar berichtete, wurden bei einer Kuh in der Provinz Friesland in den Niederlanden Antikörper gegen die Vogelgrippe in der Milch nachgewiesen. Auslöser für die Milchuntersuchungen auf diesem Betrieb waren zwei erkrankte Katzen, von denen eine verendete und positiv auf das Geflügelgrippe-Virus getestet worden war. Daraufhin wurden in diesem Betrieb auch die Kühe untersucht. Es wurde kein aktives Virusgeschehen oder erkrankte Kühe beobachtet, lediglich dieser Antikörpernachweis. Auch bei einer Nachuntersuchung mit Milch- und Blutproben aller Rinder auf diesem Betrieb wurde kein Virus nachgewiesen. Es wurden Proben zum Antikörpernachweis eingesendet, auch die Landwirtsfamilie sowie der Tierarzt wurden beprobt. Alle anderen Säugetiere auf dem Betrieb waren symptomlos.
Bisher wurden Antikörper gegen die Vogelgrippe noch nicht bei Milchkühen in Europa nachgewiesen. In den Vereinigten Staaten kam es jedoch zu zahlreichen Ausbrüchen der Vogelgrippe durch den US-Virustyp bei Milchkühen mit Infektionen von Melkpersonal und Katzen auf den Betrieben. Das Friedrich-Löffler-Institut berichtete auf einer Fortbildungsveranstaltung zur Geflügelgrippe, dass bisher in Europa mit den hier ansässigen Vogelgrippe-Viren nur Infektionen von Kühen durch direkte Instillation der Viren in das Euter möglich war, was zu Euterentzündungen führte. Eine Allgemeininfektion oder auch Übertragung auf andere Kühe und Menschen konnte nicht beobachtet werden. Das Pasteurisieren von Rohmilch tötet die Viren ab. Zudem sollten die üblichen Hygienevorschriften beim Melken und im Umgang mit den Tieren eingehalten werden.
Quellen: https://www.animal-health-online.de/gross/2026/01/24/nl-antikoerper-gegen-das-vogelgrippevirus-in-milchkuehen-gefunden/36778/
https://ruminants.ceva.pro/de/vogelgrippe-bei-kuehen-muessen-wir-uns-in-deutschland-sorgen-machen

Bedroht auch in Deutschland die Vogelgrippe unsere Kühe? Erfahre im Ceva Blog für Rindergesundheit wie die EFSA diese Situation analysiert

Nachhaltigkeit und Schadstofffreiheit auch bei Hundespielzeug möglichWie das Online-Portal des Thieme-Verlages aus einem...
31/03/2026

Nachhaltigkeit und Schadstofffreiheit auch bei Hundespielzeug möglich
Wie das Online-Portal des Thieme-Verlages aus einem Blog von Dr. Susanne Pichon zitiert, gibt es bisher wenige wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit Rückständen und Belastungen durch Schadstoffe aus Hundespielzeug befassen. Bisher wurden dazu auch noch keine Grenzwerte festgelegt, die als Maßstab angelegt werden könnten so dass bspw. die Stiftung Warentest für eine Testung von Hundespielzeug auf Schadstoffe im Jahr 2022 die Grenzwerte für Spielzeug für 3jährige Kinder gewählt hat (mit der Begründung, dass eben auch im Haushalt lebende Kinder mit diesem Hundespielzeug in Kontakt kommen könnten). Bei dieser Prüfung wurden in vielen Hundespielzeugen vor allem krebserregende Nitrosamine und nitrosierbare Stoffe gefunden. Ob diese Stoffe auch bei Hunden tatsächlich Krebs auslösen können, bleibt derzeit aufgrund der lückenhaften Studienlage unbeantwortet.
Die Empfehlungen lauten daher, auf die Herkunft der gekauften Spielzeuge zu achten und möglichst in Deutschland produzierte Waren zu erwerben. Zudem sei aus Nachhaltigkeitsgründen auch darauf zu achten, dass die Spielzeuge robust und lange „bespielbar“ bleiben, um sie entsprechend länger nutzen zu können. Zwei deutsche Firmen haben sich dazu entschlossen, besonders auf nachhaltige und robuste Grundstoffe für Spielzeuge zu achten, diese in verschiedenen Größen für die entsprechenden Hunde anzubieten oder auch upgecycelte Materialien aus anderen Branchen wiederzuverwerten. Es handelt sich dabei um die Firmen Redeggo aus Köln sowie Naftie aus Weil. Die Firma Grüne Pfote aus Köln wirbt zudem damit, dass sie ausschließlich Bio-Rohwaren einsetzt zur Spielzeugproduktion. Im Blogtext ist eine Liste der als unbedenklich zugrunde gelegten Substanzen enthalten. Die Empfehlungen aus dem Test der Stifung Warentest legen zudem nahe, auf regionale, also bestenfalls EU-Produktion, Produkte zurückzugreifen, um auch den CO2-Fußabdruck gering zu halten. Zudem können Siegel bei der Auswahl behilflich sein: Das OEKO-TEX-Siegel zertifiziert die Produkte, deren gesamte Bestandteile auf Schadstoffe geprüft und damit als gesundheitlich unbedenklich gelten, das Siegel von Bluedesign kennzeichnet schadstoffarm produzierte Textil-Produkte, listet und verbietet besonders umweltbelastende Substanzen, legt Richtlinien für den Gebrauch von Chemikalien fest und prüft die gesamte Herstellungskette.
Quelle:

Herkömmliche Spielzeuge für den Hund sind oft Schadstoffbelastet - doch das Angebot nachhaltiger Alternativen steigt.

Internationale Leitlinie zur Demenz bei HundenWie das Thieme Tiermedizin- Onlineportal mit Verweis auf die Mitteilung vo...
27/02/2026

Internationale Leitlinie zur Demenz bei Hunden
Wie das Thieme Tiermedizin- Onlineportal mit Verweis auf die Mitteilung von Professor Holger Volk, PhD, Leiter der Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), Mitte Januar berichtete, hat ein international besetztes Expertengremium aus 12 Fachleuten der Fachbereiche Neurologie, Verhaltensmedizin, Grundlagenforschung, Neuropharmakologie, Neuropathologie, Radiologie und der haustierärztlichen Primärversorgung, gemeinsame Leitlinien zur Primärversorgung und zur systematischen Abklärung bei Verdacht auf Demenz bei Hunden erarbeitet. Geleitet hat das Team Professorin Natasha J. Olby, von der North Carolina State University in den USA. Hiermit sollen Diagnosestellung und Monitoring von Hunden mit dem Canine Cognitive Dysfunction Syndrome (CCDS) vereinheitlicht und praxisbezogen dargestellt werden. Vor allem die Früherkennung soll damit verbessert werden. Mittels sechs verschiedenen Verhaltensfeldern soll so leichter erkannt werden, wenn es erste Abweichungen und Auffälligkeiten gibt. Die Leitlinien legten hierbei auch drei Schweregrade von mild über moderat bis schwer fest. Für die Diagnostik wurden hierin zudem zwei diagnostische Niveaus festgelegt: In Level 1 basiert diese auf einer passenden Anamnese fortschreitender DISHAA-Symptome, klinischer, orthopädischer, und neurologischer sowie Labor-Untersuchungen inklusive Ausschluss differenzialdiagnostischer Ursachen sowie die erneute Bewertung nach Behandlung von zusätzlichen Erkrankungen. Im Level 2 wird zusätzlich ein MRT vom Gehirn (kortikale Atrophie) und die Überprüfung der Zellzahl im Hirnwasser (Liquor) empfohlen. Auch für die Obduktion verstorbener Hunde wurden Leitlinien entwickelt: Als Goldstandart wurde hier für die Diagnosesicherung eine kortikale Atrophie sowie Amyloidablagerungen, Myelinverlust, Neuroinflammation und Amyloidangiopathie festgelegt.
Die Leitlinien wurden auf der Seite des Journal of the American Veterinary Medical Association (JAVMA) veröffentlicht (s. untenstehender 2. Link). Durch die standardisierten Kriterien in Diagnostik und Monitoring werden so belastbarere Diagnosestellungen und verbesserte Patientenhalterbetreuung erwartet, möglichweise lassen sich auch durch nachfolgende Studien Blutmarker zur Diagnosesicherung entwickeln.
Quelle: https://tiermedizin.thieme.de/aktuelles/vet-news/detail/hund-internationale-leitlinie-zu-demenzerkrankungen-2231?utm_campaign=newsletterwhoosh-2026&utm_source=themen-nl&utm_medium=email&utm_content=26kzu8_26or6a_26o9mv
https://avmajournals.avma.org/view/journals/javma/aop/javma.25.10.0668/javma.25.10.0668.xml

Abstract Canine cognitive dysfunction syndrome (CCDS) is diagnosed with increasing frequency, yet standardized diagnostic guidelines are lacking. The CCDS Working Group, an international group combining experts in the field and primary care veterinarians, proposes a definition of the syndrome and pr...

Mehr Beschäftigung für HeimtiereWie das Onlineportal Thieme Tiermedizin Ende November mit Verweis auf Veröffentlichungen...
27/02/2026

Mehr Beschäftigung für Heimtiere
Wie das Onlineportal Thieme Tiermedizin Ende November mit Verweis auf Veröffentlichungen des Industrieverbandes Heimtierbedarf (IVH) berichtete, fehle es vielen Kaninchen, Meerschweinchen, Hamstern und anderen Heimtieren an Beschäftigung. Neben der oftmals nicht artgerechten Fütterung seien auch die Gehege häufig zu klein oder zu wenig ausgestaltet, um die Tiere zu beschäftigen und zufrieden zu stellen. Diese führe häufig zu physischen sowie psychischen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten.
Neben der richtigen Fütterung ist in der Haltung zu berücksichtigen, dass die Tiere auf angemessener Größe mit mindestens einem Artgenossen untergebracht sind. Daneben können bestimmte Tricks helfen, die Tiere zu beschäftigen. Dazu kann bspw. auch das Erarbeiten von Futter gehören. Futter sollte grundsätzlich zunächst auch danach gewählt werden, ob es vorteilhaft und artgerecht für die Tiere ist. Meist bestehen Fertigfutter und Leckerchen aus Inhaltsstoffen, die zu viel Energie anfluten lassen, wie z. B. Sonnenblumenkerne oder Nüsse. Generell sollte hier auf Alternativen mit weniger Energie zurückgegriffen werden. Hier sind als gute Alternative besonders Futtermittel aus dem Bereich des Frischfutters (Gemüse, Salate und Kräuter sowie bestimmte Obstsorten) zu empfehlen – natürlich immer unter dem Gesichtspunkt der Verträglichkeit für die einzelnen Rassen und Individuen. Das Knabbern an den (v.a. härteren, festen) Bestandteilen wirkt als Beschäftigung durch die längere Futteraufnahmezeit. Nebenbei werden so auch wichtige Vitamine und Spurenelenente geliefert. Zu beachten ist bei Obst, dass es teilweise durch seinen Zuckergehalt nur in Maßen angeboten werden sollte. Die Dauer der Beschäftigung (und damit auch eine Anregung zur Bewegung) kann erhöht werden, wenn diese Futtermittel teilweise nicht leicht erreichbar sind, diese können versteckt/in der sauberen Einstreu verteilt oder aufgehängt bzw. erhöht angebracht werden, so dass hier das Futter noch erarbeitet werden muss. Zur Ausgestaltung der Gehege könnten auch Zweige von Obstbäumen genutzt werden, die ebenfalls als Beschäftigung dienen und den Zahnabrieb durch das Beknabbern fördern. Empfohlen werden zudem auch Clicker-, Target- oder Agility-Training, was bei richtiger Durchführung ebenfalls eine sinnvolle Unterhaltung für die Tiere darstellen könne.
Quellen: https://tiermedizin.thieme.de/aktuelles/vet-news/detail/langweile-vorbeugen-beschaeftigung-auch-fuer-die-kleinen-493?utm_campaign=newsletterwhoosh-2025&utm_source=themen-nl&utm_medium=email&utm_content=25k5ed_25or5d_25opj9
https://www.ivh-online.de/presse-medien/pressemitteilungen/newsletter-ivhbna/inhalte-vom-newsletter-von-ivhbna/news/detail/News/beschaeftigung-fuer-heimtiere-warum-langeweile-zum-problem-werden-kann.html

Schon der Lyriker Rainer Maria Rilke beschrieb 1902 in seinem Gedicht „Der Panther“ – „Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht“ – eindrücklich die dramatischen Folgen einer nicht verhaltensgerechten Tierhaltung. Zoologische G....

Hundeführerschein für Tierhalter in Österreich ab 2026 PflichtDie Onlineseite Thieme Tiermedizin berichtete Ende Dezembe...
23/02/2026

Hundeführerschein für Tierhalter in Österreich ab 2026 Pflicht
Die Onlineseite Thieme Tiermedizin berichtete Ende Dezember 2025, dass ab diesem Jahr für alle Hundehalter in Österreich der sog. „Hundeführerschein“ Pflicht ist. Dies gilt sowohl für alle Neuhalter als auch für bereits bestehende Hundehaltungen. Diese müssen ebenfalls den Sachkundenachweis zur Hundehaltung ablegen. Dieser wird durch mehrere Prüfungen erworben, der Lehrgang besteht aus einem 4-stündigen theoretischen Teil, der noch vor der Anschaffung des Hundes absolviert werden muss. Ihm folgt innerhalb der ersten 12 Monate nach Anschaffung des Hundes ein weiterer 2-stündiger Praxisteil. Abgefragt werden die gesetzlichen Vorgaben, Impfungen sowie Kosten und Erziehung des Hundes.
In Deutschland ist ein vergleichbarer Sachkundenachweis Ländersache. In Niedersachsen bspw. besteht diese Pflicht seit 2013 für alle Hundehalter, Bremen wird ab dem 1.7. 2026 ebenfalls diese Forderung erheben, Baden-Württemberg plant dieses auch im Laufe von 2026 einzuführen.
Quelle:

Ab 2026 ist der Hundeführerschein für alle Hundehalter*innen in Österreich verpflichtend.

Newcastle- Disease bei Hühnern in Spanien nachgewiesenWie das Animal Health Online-Portal Anfang Januar 2026 mit Verweis...
23/02/2026

Newcastle- Disease bei Hühnern in Spanien nachgewiesen
Wie das Animal Health Online-Portal Anfang Januar 2026 mit Verweis auf eine Veröffentlichung der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) berichtete, wurde das Newcastle- Disease- (ND-) Virus, auch atypische Geflügelpest genannt, in Hähnchenmastbeständen in der Provinz Valencia (Spanien) nachgewiesen. Diese Erkrankung zeigt vielfältige Symptome beim Geflügel und ist meldepflichtig. Da das Virus hochansteckend ist, stecken sich die Hühner leicht an. Infektionen werden über Wildvögel, aber auch über unbelebte Vektoren wie Kleidung der Landwirte/Tierhalter als auch Einstreu, Futter u.a. in den Stall oder den Auslauf getragen. Die infizierten Tiere scheiden das Virus über Kot, Speichel und Nasensekret aus. Spanien war seit 2022 frei von ND, in Deutschland wurden auch in 2025 vermehrt Nachweise bei Wildvögeln wie Tauben verzeichnet, die zu Einträgen besonders in Freiland- und Hobbyhaltungen führten.
Quelle:

Paris (aho) – Die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) meldet den Ausbruch der Newcastle-Krankheit (Atypische Geflügelpest) in vier kommerziellen Masthähnchenbeständen in der spanischen Provinz Valencia..

Aujeszkysche Krankheit (AK) bei vier Jagdhunden nachgewiesenWie das Animal Health Online-Portal kurz vor Weihnachten ber...
23/02/2026

Aujeszkysche Krankheit (AK) bei vier Jagdhunden nachgewiesen
Wie das Animal Health Online-Portal kurz vor Weihnachten berichtete, ist durch die Ansteckung an infizierten Wildschweinen die Aujeszkysche Krankheit (AK) bei vier Jagdhunden in zwei Landkreisen in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen worden. Daraufhin hat das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) umfangreiche Untersuchungen bei Wildschweinen durchgeführt, bei über 11% der Blutproben von Wildschweinen konnten Antikörper gegen die AK nachgewiesen werden. Dies entspricht Werten, die bereits vor einigen Jahren mehrfach nach Beprobungen eruiert werden konnten. Die AK, auch als Pseudo-Wut bezeichnet, da sie in ihren Symptomen bei Hund und Katze der Tollwut ähnelt, ist bei Wildschweinen verbreitet, ohne dass diese daran klinisch erkranken. Sie bleiben jedoch nach überstandener Infektion lebenslang Virusausscheider. Seit 2003 ist der Hausschweinebestand in Deutschland AK-frei. Da die Erkrankung für Hunde und Katzen immer tödlich endet (und auch keine Impfung dagegen existiert), ist zum Schutze der Tiere der direkte Kontakt zu Wildschweinen oder der Verzehr von rohem Wildschweinfleisch bzw. Aufbruch bei der Jagd zu verhindern. Hunde als Fehlwirte für das Virus können andere nicht anstecken. Bei infizierten Hausschweinen besteht eine Anzeigepflicht.
Quelle:

Schwerin (LM) – Nach dem Nachweis der Aujeszkyschen Krankheit (AK) bei vier Jagdhunden aus den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Norwestmecklenburg mit bestätigtem direkten Kontakt zu Wildschweinen hat das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) umfangreiche ...

24/12/2025
„Augenwurm des Südens“ inzwischen auch in DeutschlandDie Tierklinik Hofheim berichtete auf ihrem Facebook-Portal am 6. N...
01/12/2025

„Augenwurm des Südens“ inzwischen auch in Deutschland
Die Tierklinik Hofheim berichtete auf ihrem Facebook-Portal am 6. November von einem Fall bei einem Hovawart, der zu einer Routineuntersuchung in die Praxis kam und dann eine Überraschung mitbrachte. Bei einer – zunächst als harmlos interpretierten – „kleinen Beule“ unter dem Auge, aus dem zuvor etwas Eiter ausgetreten war, stellte sich heraus, dass dies ein Hinweis auf einen ungebetenen Gast im Auge war. Bei der Untersuchun des Auges fiel nämlich die etwas vorgelagerte Nickhaut auf und nach einer erfolgten Lokalanästhesie sah man plötzlich einen Wurm durchs Auge schlängeln: Es handelte sich um die Nematode Thelazia callipaeda. Dieser ist aus südlichen Ländern bekannte Parasit war hier in Deutschland noch nicht so häufig nachgewiesen worden. Da die Besitzer jedoch keine Auslandsreise unternommen hatten, musste der Hund sich hier infiziert haben.
Quelle: https://www.facebook.com/100063525821611/posts/1498420118952168/?rdid=BpfKCqt84c7P9FMD

Eigentlich kam Hovawart Nicolas, acht Jahre alt, nur zur Zahnbehandlung. Seine Besitzerin erwähnte beiläufig eine kleine Schwellung unterhalb des linken Auges, aus der sie zuvor etwas eitriges Sekret ausmassieren konnte. Inzwischen träne das Auge nur noch leicht – nichts, was zunächst besorgniserregend klang.
Ein Auslandsaufenthalt? Fehlanzeige. Lediglich ein Urlaub in Bayern.
Bei der Untersuchung zeigte sich jedoch eine deutliche Vorverlagerung der Nickhaut. Unter Lokalanästhesie wurde das Auge genauer inspiziert – und plötzlich bewegte sich etwas. Zwischen Bindehaut und Nickhaut schlängelten sich mehrere milchig-weiße, fadenförmige Strukturen: lebende Nematoden, Verdacht auf Thelazia callipaeda. Mit viel Geduld und feiner Pinzette konnten die Parasiten vorsichtig entfernt werden. Der Tränennasenkanal wurde gespült und zeigte sich frei durchgängig. Zur Unterstützung erhielt Nicolas entzündungshemmende Augentropfen und eine systemische Entwurmung.
Die Diagnose lautete: Konjunktivitis links – Verdacht auf Thelaziose. Die eingeschickten Würmer bestätigten den Befund.
Dass ein Hund ohne jede Reiseanamnese mit dem „Augenwurm des Südens“ infiziert ist, zeigt, wie weit sich Thelazia callipaeda inzwischen in Deutschland ausgebreitet hat. Fälle wie dieser erinnern daran, bei unklaren oder wiederkehrenden Augenentzündungen stets auch an parasitäre Ursachen zu denken – selbst dann, wenn die Patienten nie das Land verlassen haben.

Schweinelungen als Alternative zu manchen TierversuchenWie die Universität des Saarlandes mitteilte, ist es Medizinern i...
01/12/2025

Schweinelungen als Alternative zu manchen Tierversuchen
Wie die Universität des Saarlandes mitteilte, ist es Medizinern in einem Forschungsansatz gelungen, Schweinelungen, die als Schlachtabfall vorlagen, zu Untersuchungen zu nutzen, für die sonst teilweise Versuchstiere genutzt würden. Prof. Sascha Kreuer ist Mediziner an der Klinik der genannten Uni in Homburg und leitet das Labor für experimentelle Anästhesiologie, sein an diesem Projekt beteiligter Kollege Professor Thomas Volk ist Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie. Da die Lungen für längere Zeit haltbar gemacht werden mussten, war die Unterbringung in befeuchteten Kästen notwendig, zusätzlich auch die Beatmung und Erwärmung auf Körpertemperatur sowie Infusionslösungen. Zu diesem Zwecke wurde zusätzlich ein Experte für Gassensorsysteme, der Kollege Christian Bur, miteingebunden. Ziel sei es langfristig, dadurch den Einsatz von Tieren zu medizinischen und pharmazeutischen Untersuchungen zu verringern. Bisher war es noch keinem Forscherteam weltweit gelungen, solche Tierlungen über 24 h stabil zu halten. Diese Lungen können nun zum Beispiel für den Gewinn von Erkenntnissen genutzt werden, wie über Infusionen verabreichte Medikamente über die Lunge abgeatmet werden oder wie neu entwickelte Inhalationspräparate wirken. Dazu kann das Lungengewebe auch ausgewaschen werden, um den Gehalt des Wirkstoffes zu messen. Dies alles bringt treffendere Erkenntnisse als der Nachweis über Blutanalysen. Möglicherweise kann so ein Lungenmodell auch helfen, Lungeninfektionen besser zu verstehen, indem Teile des Gewebes mit Erregern kontaminiert werden und die Pathophysiologie dann verfolgt wird.
Quellen:

Die Lunge geschlachteter Schweine endet meist als Tierfutter oder wird entsorgt. Nun wurde aber ein Weg gefunden diese Lungen als aussagekräftiges Modell für Versuche zu nutzen.

Die Haltungsform des Pferdes lässt Rückschlüsse auf die Bindung seines Besitzers zuDie Universität Helsinki untersuchte ...
01/12/2025

Die Haltungsform des Pferdes lässt Rückschlüsse auf die Bindung seines Besitzers zu
Die Universität Helsinki untersuchte den Zusammenhang zwischen der gewählten Haltungsform für das Pferd und der Bindung seines Besitzers zu diesem Tier. Die finnischen Forscherinnen Dr. Sonja Elena Koski (Biologin mit den Fachschwerpunkten Tierphysiologie und -psychologie) und Jenni Spännari, Expertin für praktische Theologie, haben dazu 125 Pferdehalter*innen befragt. Ein Teil von ihnen hielt Pferde in klassischen Einzelboxenstallungen, ein Teil hielt sine Pferde in Offenställen. Dabei wurden die üblichen Klischees bestätigt: Die Pferdehalter*innen von Boxenpferden stellte vorwiegend ihre eigene Selbsterfahrung sowie Trainingsziele und/oder Turnierplanungen in den Vordergrund, Die Pferdehalter*innen von Offenstallpferden sahen das Pferd mehr als „Kumpel“ denn als Sportgerät. Hier stand der Wohlfühlfaktor der gemeinsamen Zeit und der Unternehmungen wie Ausritte im Fokus. Sicher eine sehr plakative Auswertung, aber nachvollziehbar, da Sportpferdereiter aufgrund von Trainingsplänen und Zeitmanagement besonderes Augenmerk auf eine leichte Verfügbarkeit des Pferdes legen und den Tagesablauf des Pferdes stärker dominieren. Natürlich sind die Ergebnisse nicht in jedem Fall zutreffend, da auch äußere Umstände, die finanzielle Situation des Pferdebesitzers als auch die regionale Verfügbarkeit von Pensionsstallplätzen einen starken Einfluss haben.
Quelle:

Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft

Adresse

Dukelweg 36a
Jemgum
26844

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