Fux - Marlene Feger

Fux - Marlene Feger Ich zeige Menschen mit Zwangsstörungen,
wie sie mit einem anderen Ansatz
ihre geistige Freiheit zurückerobern können.
📍Achern oder auch online 💻

Ich lebe inzwischen in der festen Überzeugung, dass einen das Schicksal immer irgendwo hinbringen möchte. Dem war ich mir früher nicht bewusst, so lernte ich zunächst einen grund-anständigen technischen Beruf. Die ständige Weiterentwicklung und meine persönlichen Erfahrungen machten mich, Marlene Feger, zu dem Menschen, der ich heute bin. Ich habe ein wahnsinnig gutes Gespür für andere Menschen. M

eine Leidenschaft ist es, die innere Stärke eines jeden Menschen zu festigen, zu unterstützen und in Balance zu bringen. Nach fachspezifischen Weiterbildungen in den unterschiedlichsten Bereichen zertifizierte ich mich zum „Hypnose-Master im Coaching-Bereich“ und zur „psychologischen Beraterin“. Mit meiner Ausbildung war der Grundstein gelegt meiner Berufung zu folgen.

09/04/2026

Das Gehirn ist ein Wiederholungstäter.

Was du oft denkst, wird zu deiner Wahrheit.
Am Anfang ist da vielleicht nur ein Gedanke.
Ein Zweifel. Ein mulmiges Gefühl.

Doch du denkst ihn weiter.
Wieder und wieder.
Und mit der Zeit wird mehr daraus:

Gedanken werden Szenarien.
Szenarien werden Angst.
Irgendwann fühlt es sich nicht mehr wie ein Gedanke an.
Sondern wie Realität.

Nicht, weil es wahr ist.
Sondern weil dein Gehirn diesen Weg gelernt hat.

Ein Gehirn unterscheidet nicht zwischen
„richtig“ und „falsch“.
Es folgt dem, was du am häufigsten denkst.
Und genau deshalb ist Veränderung möglich.

Das ist keine Einbildung und kein „positiv denken“.
Das ist Neurowissenschaft.

Dein Gehirn verändert sich durch Wiederholung.
Wenn du beginnst, einen Gedanken bewusst anders zu denken:

„Das ist nicht schlimm.“
„Das ist nicht gefährlich.“
„Das ist nicht eklig.“

Dann fühlt es sich am Anfang falsch an.
Wie eine Lüge. Unnatürlich. Fremd.

Aber wenn du dranbleibst,
Verliert der alte Weg an Stärke. Der neue entsteht und festigt sich. Und irgendwann fühlt sich das, was vorher unmöglich war, ganz normal an.

Nicht, weil sich die Welt verändert hat.
Sondern weil sich dein Denken verändert hat.

02/04/2026

Der Gedanke wirkt nur so stark, weil du ihn nie zu Ende denkst.

Du bleibst immer am Anfang hängen.
Beim „Was wäre wenn…“

Und genau dort fühlt er sich am schlimmsten an.
„Was ist, wenn etwas passiert…“
„Was ist, wenn ich etwas übersehen habe…“
„Was ist, wenn ich einen Fehler gemacht habe…“

Und dann stoppst du.
Weil es sich zu unangenehm anfühlt.
Weil sofort Angst hochkommt. Die Ideen dazu fühlen sich absolut stimmig an.

Aber genau das ist das Problem:
Du lässt den Gedanken offen.
Und ein offener Gedanke, fühlt sich immer gefährlicher an
als ein zu Ende gedachter.

Dreh es um:
Nicht mehr „Was wäre wenn…“
sondern:

👉 „Selbst wenn…“

Und dann denke weiter.
Bis zum Ende.

Selbst wenn etwas passieren würde…
→ was genau dann?

Selbst wenn du wirklich etwas übersehen hast…
→ was wäre die reale Konsequenz?

Nicht die gefühlte.
Die reale!

Und genau dort passiert etwas Entscheidendes:
Der Gedanke verliert an Größe. An Macht. An Bedrohung.

Gedanken werden nicht kleiner, wenn du ihnen ausweichst.
Sondern wenn du sie zu Ende denkst.

20/03/2026

Aufdrängende Gedanken werden nicht stärker, weil sie da sind.
Sie werden stärker, weil du gegen sie kämpfst.

Genau das ist der Fehler, den fast alle machen.

Du versuchst, den Gedanken loszuwerden, ihn zu beruhigen oder ihn zu kontrollieren. Du beschäftigst dich mit dem Gedanken und gibst ihm damit Macht!
Und genau dadurch lernt dein Gehirn:
Dieser Gedanke ist wichtig.

Und deshalb kommt er immer wieder.

Was stattdessen hilft:

1. Erkennen
„Da ist dieser Gedanke gerade.“

2. Nicht kämpfen
Kein Diskutieren. Kein Wegdrücken. Nicht Bewerten.
Jeder Kampf füttert ihn.

3. Bewusst wegschieben
Nicht aus Angst – sondern als Entscheidung:
„Nein, mit dir beschäftige ich mich jetzt nicht weiter, ab in den Mülleimer mit dir“.

4. Sofort ersetzen
Und das ist der entscheidende Punkt:
Lass danach keine Leere entstehen.

5. Einen Ersatzgedanken wählen.
Etwas, das dir gut tut.
Eine Erinnerung. Ein Bild. Ein Gefühl.

Und dann geh da wirklich rein, mit allem was du hast:
Gefühle. Details. Atmosphäre.

Warum das funktioniert:
Dein Gehirn folgt dem, womit du es fütterst.
Was du wiederholst, wird stärker.
Was du nicht mehr fütterst, verliert an Kraft.

Gedankenkontrolle bedeutet nicht, Gedanken zu stoppen.
Sondern zu entscheiden, welchen du weiterdenkst.

Wenn du merkst, dass du damit alleine nicht weiterkommst,
schreib mir gern eine DM oder schau dir den Link im Profil an.

16/03/2026
Viele Menschen mit Zwang lernen vor allem eines:den Zwang auszuhalten.Gedanken kommen lassen.  Angst aushalten.  Rituale...
08/03/2026

Viele Menschen mit Zwang lernen vor allem eines:

den Zwang auszuhalten.
Gedanken kommen lassen.
Angst aushalten.
Rituale nicht mehr ausführen.

Das kann helfen, den Druck zu reduzieren. Und für viele Menschen ist das ein wichtiger Schritt.

Doch irgendwann entsteht bei manchen eine neue Frage:
Warum ist der Zwang überhaupt da?
Warum tauchen immer wieder dieselben Gedanken auf?
Warum reagiert mein System immer wieder gleich?

Denn Zwänge sind nicht nur Symptome.

Sie folgen einer inneren Logik.
Und solange diese Logik im Hintergrund wirkt, fühlt es sich an,
als würde man immer wieder gegen dieselbe Wand laufen.

Der Unterschied entsteht in dem Moment,
in dem man beginnt, genau dort hinzuschauen.
Nicht nur den Zwang zu unterdrücken – sondern zu verstehen, was ihn überhaupt antreibt.

Denn echte Veränderung beginnt selten an der Oberfläche.
Sie beginnt dort, wo man die Zusammenhänge erkennt, die das System überhaupt am Leben halten.

Genau dort setzt meine Arbeit an.

KENNST DU DAS AUCH?Ein Gedanke taucht auf –  und plötzlich fühlt sich alles gefährlich an.„Was, wenn doch etwas passiert...
05/03/2026

KENNST DU DAS AUCH?

Ein Gedanke taucht auf –
und plötzlich fühlt sich alles gefährlich an.

„Was, wenn doch etwas passiert?“
„Was, wenn ich etwas übersehen habe?“
„Was, wenn ich schuld bin?“

Du weißt eigentlich, dass der Gedanke keinen Sinn ergibt.
Aber dein Gefühl glaubt ihm trotzdem.

Also überprüfst du.
Denkst nach.
Versuchst sicherzugehen.

Für einen Moment wird es ruhiger.

Doch kurze Zeit später beginnt alles wieder von vorn.

Veränderung beginnt nicht irgendwann.Sondern in dem Moment, in dem du dich entscheidest.Wenn du merkst, dass es so nicht...
21/02/2026

Veränderung beginnt nicht irgendwann.
Sondern in dem Moment, in dem du dich entscheidest.

Wenn du merkst, dass es so nicht weitergehen soll,
dann buche dir jetzt einen Termin über den Link in meiner Bio.

Du wählst einen passenden Zeitpunkt, ich rufe dich an und wir nehmen uns 30–45 Minuten nur für dich und deine Situation, in der du dich befindest.

In diesem Gespräch geht es nicht um Überzeugung.
Sondern um Klarheit.

Wo stehst du gerade?
Und welcher nächste Schritt wäre wirklich sinnvoll für dich?

Wenn es passt, planen wir alles Weitere gemeinsam.

Der Termin ist klein.
Die Entscheidung dahinter nicht.

14/02/2026
Ich komme ursprünglich aus der Maschinenbaukonstruktion. Struktur, Sicherheit, logische Abläufe.Und dann begann ich zu s...
09/02/2026

Ich komme ursprünglich aus der Maschinenbaukonstruktion. Struktur, Sicherheit, logische Abläufe.

Und dann begann ich zu sehen, wie Menschen in meinem Umfeld innerlich zerbrachen. Freunde. Familie. Menschen, die ich liebte. Ich habe erlebt, wie schwer es ist, echte Hilfe zu finden – und wie schnell man im System verloren gehen kann.

Also habe ich angefangen zu suchen. Zu lernen. Zusammenhänge zu erkennen. Viele Methoden, viele Wege – bis sich mit der Zeit ein tiefes Verständnis dafür entwickelt hat, wie Zwänge entstehen, was sie aufrechterhält und warum sie überhaupt da sind.

Heute begleite ich Menschen mit Zwang dabei, wieder handlungsfähig zu werden.
Nicht als Heilerin. Sondern als Wegweiser, bis sie ihr eigenes Licht wiedergefunden haben.

Von Menschen die unter Zwänge leiden hört man oft so Sätze wie:„Gerade ist es wieder etwas besser… vielleicht geht es ja...
24/01/2026

Von Menschen die unter Zwänge leiden hört man oft so Sätze wie:
„Gerade ist es wieder etwas besser… vielleicht geht es ja diesmal von alleine weg.“
Oder: „Im Moment halte ich es noch aus. Ich schaue einfach, wie es sich entwickelt.“ Und genau das hält viele gefangen.
Zwang schwankt, weil er stark von der allgemeinen Emotionslage abhängt. Er wird ruhiger, lauter – und wieder ruhiger.
Diese Schwankungen nähren die Hoffnung, dass sich das Problem irgendwann von selbst erledigt.
Aber Zwang verschwindet nicht, wenn man nur lange genug wartet. Er verliert seine Macht in dem Moment, in dem man aufhört zu flüchten – und beginnt, wirklich hinzuschauen.

Die beste Zeit ist nicht die, in der der Zwang gerade leise ist.
Die beste Zeit ist die, in der du aufhörst, dein Leben auf „später“ zu verschieben.

Wo in deinem Leben wartest du noch auf den perfekten Moment, statt ihn dir jetzt zu erschaffen?



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